Urlaubseindrück 2018 – Sardinien/Italien

In letzter Zeit mache ich mich etwas rar hier auf dem Blog. Aber es gibt Zeiten, da läuft es. Und es gibt Zeiten, da läuft es eben nicht. :-)
Um aber mal wieder ein bisschen aktiver zu werden habe ich heute ein paar Urlaubseindrücke aus dem vergangenen Sardinien Urlaub im Juli diesen Jahres für euch. Von meinem Malle Trip im Mai hatte ich ja noch ausführlich berichtet. Über Sardinien werde ich mich allerdings mehr auf die Bilder konzentrieren. Wer mehr dazu wissen möchte kann gern die Kommentar-Funktion benutzen. ;-)

Landschaften in Sardinien / Italien |


Lost Places auf Sardinien |

 

Eigentlich ist Sardinien nicht gerade das typisch bekannte Urlaubsland. Aber ist man einmal da gewesen, dann weiß man, dass es dass durchaus sein kann. Das Klima sowie Landschaft und Leute dort sind fantastisch – auch wenn man sich erstmal an die zahlreichen kurvigen und bergigen Straßen gewöhnen muss. :-)
Touristisch ist die italienische Insel Sardinien noch lange nicht soweit wie z. B. das italienische Festland oder Mallorca oder ähnliche Orte. Aber genau das macht es eigentlich auch aus. Es gibt so viel unberührte und beeindruckende Natur – ein Paradies zum Wandern oder Radfahren. Die Fahrt mit der Fähre ist zudem auch sehr spannend – eine „Kreuzfahrt“ für Anfänger sozusagen. :-)

Man sollte also diesen Flecken Erde durchaus in die Liste der zu besuchenden Orte im Leben aufnehmen !

 

Malle 2018 – Tag 6 | Wanderung am Punta de n’Amer

Der letzte Tag auf der balearischen Insel war angebrochen – mit leichtem Regen im Gepäck. Wir hatten uns sowieso für eine Wanderung an diesem Tag entschieden, daher war das eher schlechte Wetter nicht ganz so tragisch.

Wanderung am Punta de n’Amer |

Die Halbinsel Punta de n’Amer liegt direkt bei Cala Millor ist etwa 200 Hektar groß und gilt seit 1985 als Naturschutzgebiet. Bereits 1500 v.Chr. war dieses Gebiet ein wichtiger Standort auf der Insel. Die Höhlen wurden damals bereits als Wohnräume genutzt. Im 15. bis zum 18 Jahrhundert fiel dieser Ort vielen Angriffen von Räubern und Piraten zum Opfer, weshalb bald eine Verteidigung angelegt wurde. Davon ist heute noch das kleine Castell, welches wie eine Burg angelegt wurde, im Zentrum der Halbinsel erhalten.

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Auch im spanischen Bürgerkrieg in den 1940er Jahren war Punta de n’Amer ein wichtiger militärischer Stützpunkt für Vorräte und Abhöranlagen. Einige Bunker aus dieser Zeit sind auch heute noch zu finden (allerdings konnte ich keinen Eingang dazu finden…)

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Das heutige Naturschutzgebiet besteht aus einer faszinierenden Landschaft mit Dünenabschnitten, Kiefernwäldern und verschiedenen Felsformationen. Relativ weit südlich befindet sich die in der Frühzeit bewohnte Höhle se Cova de ses Crestes, die über einen Zugang vom Land sowie vom Meer aus hat. Die Höhle war unser Highlight an diesem Tag. Der Eingang war schnell gefunden – dank Geocaching Koordinaten. Angekommen ging es hinab über eine natürliche Treppe in den „Vorraum“ der Dunkelheit. Der Zugang zum Meer war dann sehr schmal und eng, so dass wir gerade so durchgepasst haben mit Rucksack. Zum Glück waren wir gut ausgestattet mit Taschenlampen, denn man hat rein gar nichts gesehen. Nach etwa 5 Metern durchquetschen ging es durch ein kleines Loch abwärts zum Meereseingang. Der Cache war auch schnell gehoben. Das ist mein absoluter Reisetipp für einen Mallorca Urlaub !

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Nun ja, das war dann auch der letzte Ausflug auf der Insel. Am Nachmittag lagen wir noch etwas am Pool rum und zum Abend hin ging es an die Rückgabe der Klapperkiste im nahe gelegenen Rent-a-Car Büro. Abends dann wieder Futtern an der Promenade und zum Abschluss gab es noch eine fette Waffel und einen Cocktail in der Bar Mint in Cala Millor.

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Die Rückreise selbst am nächsten Tag war nicht sonderlich spektakulär. Aufstehen, frühstücken, auschecken, 1 Std. Busfahrt zum Airport, Warten auf den Flieger, Flug nach Berlin, stundenlanges Warten am Flughafen BER, Rückflug nach Nürnberg.

Fazit |

Ich dachte immer, dass Mallorca so eine Partyinsel wäre und es dort eher was zum Feiern gibt als zum Erleben. Ich wurde aber eines Besseren belehrt. Wer sich etwas auf den Urlaub vorbereitet und mobil dort drüben ist, der kann einiges an tollen Sachen erleben. Seien es interessante Wanderungen, die fantastische Natur oder verlassene Orte. Alles in allem ein gelungener Urlaub mit tollen Erlebnissen.

Malle 2018 – Tag 5 | Palma de Mallorca

Der 5 Tag stand ganz im Zeichen von Palma de Mallorca. Mit der Fiat Klapperkiste ging es über die „Autobahn“ Richtung Westen nach Palma. Nach einer knappen Stunden waren wir mitten in Palma City – hierzu sei gesagt: es geht wild zu auf den Straßen. Am Besten schnell Parkplatz suchen und auf anderem Weg weiter.

Palma de Mallorca |

Wir haben uns in Palma für die klassiche Touri Fahrt in einem Hop On / Hop Off Bus entschieden. Mit diesem sind wir erstmal die komplette Strecke abgefahren und haben uns dabei überlegt, an welchen Orten wir aussteigen werden. Der Bus fuhr an einigen Stationen vorbei wie den Plaza de Espana, die Castell de Bellver, den Hafen sowie die Kathedrale in Palma. Mit kleinen Kopfhörern kann man im Bus in 8 verschiedenen Sprachen Erklärungen zur Tour hören.

1. Stopp: Castell de Bellver

Dort oben hat man einen tollen Ausblick auf ganz Palma sowie da Meer. Das Castell selbst kann man für einen Preis von 4 € besichtigen. Bereits 1309 wurde diese Burg erbaut (fertiggestellt) und trohnt sein dem ca. 113 Meter über dem Meeresspiegel über dem heutigen Palma de Mallorca. Als Wehranlage ist diese einzigartig in Europa, da sie komplett rund erbaut wurde und damit uneinnehmbar „wirkt“. Im Inneren des Castells sind zahlreiche alte Statuen und Relikte vergangener Zeit ausgestellt. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Burg dann als Gefängnis genutzt. Heute steht sie als Art Museum für die Öffentlichkeit frei. (Natürlich gab es hier auch einen Geocache zu suchen und zu finden :-))

2. Stopp: Hafen entlang zur Kathedrale

Unser 2. Stopp lies uns am Hafen aussteigen, von dem aus wir am Ufer entlang bis zu Kathedrale gelaufen sind. Der Hafen in Palma ist unvorstellbar groß. Die Hafenpromenade zieren neben zahlreichen Luxusyachten viele Hotels und Cafes. An der Kathedrale angekommen kann man – wenn man mag – die dortigen Gärten entlang spazieren, bevor man die Stufen hinauf zum Gotteshaus nimmt. Die Kathedrale der heiligen Maria wurde ebenfalls im 13 Jahrhundert erbaut. Die Kirche gehört zu den wichtigsten gotischen Bauwerken, die man bewundern kann. Im Inneren der Kirche finden sich allerdings noch zahlreiche andere Stilrichtigungen, die im Laufe der Jahrhunderte hinzukamen.

Alles in allem kann man sagen, dass in Palma de Mallorca ne Menge los ist, aber es auch ne Menge zu sehen gibt. Man muss durchaus ein bisschen Zeit und Geduld mitbringen, aber es ist ein schöner Flecken Land, den man gesehen haben muss.

Lost Hotel |

Auf der Rückfahrt von Palma Richtung Cala Millor sind wir noch bis an die Küste im Süden gefahren. Meine Geocaching App hat mir verraten, dass es dort ein verlassenes Hotel samt kleiner Dose geben soll. Die Adresse war dank Navi schnell gefunden, genauso wie die Cache Dose. Das Hotel hingegen wurde von uns etwas länger inspiziert. Dort muss es einmal wirklich schön gewesen sein. Mann kann den Pool sowie die Zimmer mit Terrassen noch sehr gut erkennen, ebenso wie einige Aufenthaltsräume.
Und wieder wurde ein einst schönes Anwesen der Natur überlassen und uns Hobby-Fotografen zum Abschuss freigegeben. :-)

Nun fehlt nur noch 1 Tag Malle, an dem es auf eine kleine Wanderung mit Castellen, Höhlenerkundungen und vieles mehr gehen sollte. Das könnt ihr dann in meinem letzten – noch folgenden – Beitrag zu meinem Mallorca 2018 Urlaub lesen.

Malle 2018 – Tag 4 | Bootsfahrt & Cuevas del Drach

Tag 4 in Malle: für heute hatten wir eine Bootsfahrt gebucht an der Küste entlang mit Stopp in Porto Christo. Wir hatten also ein bisschen Termindruck am Morgen, aber es gab ja eh immer das gleiche Frühstück im Hotel Talayot – wir mussten uns dort also keine großen Gedanken machen. :-)

Glass Bottom Moonfish |

Gebucht haben wir diese Tour bei einem netten älteren deutschen Paar, die an der Promenade von Cala Millor ihren offiziellen Stand haben. Wir haben uns für die 3-stündige Adventure Fahrt auf dem Glass Bottom Moonfish Boot entschieden mit 2,5-stündigem Halt in Porto Christo. Gekostet hat uns der Spaß für das Boot 22 € pro Nase. Los ging es also am Steg nur ca. 300 Meter vom Hotel entfernt. Als wir morgens ca. 20 Minuten vor Abfahrt ankamen konnten wir uns allerdings direkt hinten anstellen, da schon eine große Herde von Leuten auf den Moonfish warteten. Die Tour begann nämlich bereits einen Ort weiter Nördlich und hatte hier nur ihren Stopp.

Irgendwann haben wir es aber auf das Boot geschafft und ergatterte – getrennt sitzend – 2 der letzten Plätze auf dem freien Oberdeck. Das Boot fuhr das Küste entlang nach Süden an Sa Coma, Porto Christo, Cala Mendina bis runter nach Cala Domingo. In die Badebuchten ist das Boot immer reingefahren, hat einen Bogen gedreht und wieder raus. Gab es Höhlenvorsprünge, so ist es ganz nach ran gefahren, hat kurz gewartet und ist dann weiter auf der Tour.
An der letzten Badebucht gab es einen kurzen Hinweis, dass man jetzt Fische über den Glasboden sehen könne. Marina hat sich runter gewagt, doch also in dem wirklich kleinem Raum am unteren Ende des Schiffes ankam, der an jeder Seite nur 4 Gugglöcher hatte, da fuhr das Boot schon wieder los und man sah nur noch Staub. Glasboden also absolut fürn A****.

Was ich leider extrem bemängeln muss auf dieser Fahrt ist, dass es keine Ansagen oder Erklärungen gab, wo wir denn überhaupt sind und was genau es da zu sehen gab. Auch keine Flyer wurden verteilt oder lagen aus. Das fand ich extrem schade, dann zumindest ich möchte gern auch wissen was ich da vor die Nase gesetzt bekommen.
Ach ja: Tourifalle aufgepasst ! An Board machen die Mitarbeiter Photos von Leuten und verkaufen da Photo ausgedruckt für 10€ oder einen Schlüsselanhänger mit je 1 Gesicht drauf für 5 €. Tipp: fragt einfach andere Passagiere, ob die im Zweifel ein Bild von euch mit eurer Kamera machen.

Cuevas del Drach – Porto Christo |

In Porto Christo hatten wir einen 2,5-stündigen Aufenthalt um uns die berühmte Cuevas del Drach – die Drachenhöhlen – anzusehen. Gekostet hat uns der Eintritt 15€, welchen wir direkt mit dem Boot gebucht hatten, so mussten wir an der Kasse keine Karte mehr lösen sondern konnten uns direkt an die enorm große Schlange vor dem Eingang der Höhle anstellen. Was uns durch die „Abkürzung“ entging: An den Kassen gab es Flyer, die die Geschichte und alles dazu zur Höhle erklärten. Es wurde (im Flyer) empfohlen, diesen vorher zu lesen, denn:

In der Höhle gab es keine Erklärung ! Es wurden ca. 500 Leute gleichzeitig auf den Höhlenpfad geschickt. Es hieß also einfach durchlaufen und kucken. Kein Guide, keine Erklärung, keine Schilder… Nach ca. 20 Minuten Fußmarsch kamen wir dann zum angepriesenen Highlight der Besichtigung. In einer großen Höhle war ein etwas größerer See auf dem Boote fuhren. Davor war eine ansteigende Plattform als Tribüne ausgebaut worden, auf der ca. 1000 Sitzplätze zur Verfügung standen. Wir waren anscheinend recht weit vorne der Schlange gestanden, denn es dauerte – nachdem wir schon saßen – nochmal ca. 15-20 Minuten, bis alle Besucher dieser Tour da waren.

Dann begann das Konzert. Auf einem kleinen Boot waren ein 2 Geigen, 1 Kontrabass und eine Art eines Klaviers. Die 4 Musiker spielten – ich glaube es waren 3 – klassische Stücke und fuhren dabei über den See. Das Licht war aus und nur das Boot und die 2 begleitenden Boote waren beleuchtete. Fotografieren und Filmen war verboten !
Naja nach weiteren ca. 15 Minuten war die Show vorbei. Nun konnte man sich entscheiden, ob man die 100 Meter über den See mit dem Boot (eines umfasste ca. 12 Personen) fahren wollte oder am Steg nebenliegend läuft. Ihr könnt euch vorstellen, wie viele Leute auf das Boot zugestürmt sind. Und jetzt könnt ihr euch ausrechnen, wie lange wir hätten warten müssen (500 Leute, die Hälfte läuft auf das Boot zu, 1 Boot schafft 12 Leute und braucht ca. 5 Min. hin und zurück…). Da wir eh schon fast zu spät für unsere Rückreise mit dem Moonfish Boot dran waren sind wir gelaufen und haben es grad so noch zum Boot zurück geschafft.

Die Rückreise war im Prinzip genauso wie die Hinreise, nur das nicht mehr so viel Leute auf dem Boot waren. Alles in allem hatten wir viel Geld bezahlt und haben dafür total abgespeckte Touri-Touren bekommen, in denen wir nix gelernt und erfahren haben.
Im nächsten Beitrag – also Tag 5 – wird es wieder spannender mit einem Trip nach Palme de Mallorca.

Malle 2018 – Tag 3 | Wanderung, LP Disco & In-Lokal

Der 3. Tag begann gegen 8 Uhr: aufstehen, duschen, frühstücken. Gegen 10 Uhr ging es dann los mit dem Mini-Flitzer in Weiß hoch in den Norden auf die Halbinsel La Victoria. Dort begann das nächste Highlight unseres Mallorca Urlaubs.

Wanderung zur Penya Rotja auf La Victoria |

Für diese Wanderung hatte ich mir einen ganz besonderen Cache ausgesucht, der uns über schmale Pfade und Felsvorsprünge zu einer wunderschönen Aussicht führte. Erstmal führte uns noch das Auto einen Pas hoch zur Ermita de la Victoria – eine Jugendherberge mit Restaurant, an der an diesem Tag reges Treiben war. Gut bepackt mit festem Schuhwerk, Wanderstöcken und genug zu trinken machten wir uns an den Aufstieg. Die ersten paar hundert Meter ging es noch einen breiten Schotterweg hinauf. Doch schon bald mussten wir eine 180 Grad Kehre zu einem recht schmalen Pfad mit Holzgeländer einschlagen.

Für den Aufstieg auf schmalen Pfaden – die Geländer haben sich übrigens recht schnell verabschiedet – dauert mit Fotostopps ca. 1 Stunde. Immer wieder führt der Pfad aus dem Wald hinaus und an die steilen Felswände, von denen man einen fantastischen Panoramablick hat. Kurz vor dem Ziel kommt dann auch schon das versprochene Highlight, wo wir auch die kleine Geocaching Dose finden konnten.

Der Weg führte uns durch ein schmales Felstor, welches ca. 4 Meter lang war. In diesem Überbleibsel eines alten Wachturms konnten wir nach einer kleiner Kletterpartie die Cache Dose auch recht schnell ausfindig machen und loggen. Ein paar Meter fehlten uns allerdings noch bis zu unserem Wanderziel. Wir dachten, der Eingang zu diesem Wachturm wäre schon abenteuerlich gewesen, aber der Weg auf der anderen Seite hinaus belehrte uns eines Besseren und lies uns zwischen Leben und Absturz bangen. Die an der Felsmauer angebrachte Eisenkette hilft hier auch nur bedingt, da diese nachgibt – was ich schmerzlich erfahren musste. :-)

Endlich am Ende der Wanderung angekommen standen wir an einer Plattform mit einem atemberaubendem Blick auf das Cap de Formentor sowie die Halbinsel La Victoria. Auch hier lassen sich noch ein paar Überreste von vermutlich Kriegsgebäuden blicken wie ein alter Wasserspeicher und eine verlassene Hütte. Eigentlich wollten wir noch ein bisschen Höher zur „nackten Kanone“. Das war allerdings wirklich kein Weg mehr sondern nur noch Klettern über Felsbrocken in die Höhe – naja, und da wir ja nur 2 Mädels waren, voll bepackt… haben wir es dann sein lassen und sind den Rückweg angetreten.

Nach ca. 2 Stunden Gesamtzeit waren wir dann wieder am Auto angekommen und machten erstmal Pause. Ich kann diese Wanderung nur jedem Empfehlen, der mal auf Malle ist und eine bisschen abenteuerlichere Wanderung machen möchte. Die genaue Route könnte ihr in meinem Komoot Account nachvollziehen oder euch kopieren.

Let’s go Disco – ein Lost Place mitten im Nirgendwo |

Auf dem Rückweg der Wanderung hielten wir noch kurz Es Foguero Palace in Alcudia. Jetzt denkt ihr bestimmt – da war es doch sicherlich noch viel zu früh um in die Disco zu gehen… Stimmt – aber nicht für mich. :-) Diese Disco bzw. Revue-Theater hat zum Glück keinen Eintritt gekostet und es war auch nicht so voll und so laut, wie man es von Malle Discos gewohnt ist. Dasv Es Foguero Palace – ein „Riesentempel“ – wurde 1989 von Schlagersänger Julio Iglesias eröffnet. Eine große Showbühne prägt das Zentrum des Areals, auf der der ein oder andere Künstler bereits aufgetreten ist – zumindest in den 3 Jahren, in denen es geöffnet hatte. Denn 1992 wurde das Areal bereits wieder geschlossen. Grund war – soweit ich es recherchieren konnte – die schlechte Lage, die einfach nicht genug Gäste angezogen hat. Nun rottet die Anlage seit 1992 vor sich hin, nachdem alles, was nicht Niet und Nagelfest gewesen war bereits geklaut wurde.

So verfällt die Anlage nun und bietet Lost Place – Liebhabern heute einen tollen Ort um Fotos zu schießen und in der Vergangenheit zu „schnüffeln“.

Unterwegs im Land & kleine verlassene Finka |

Untewegs haben wir noch eine kleine verlassene Finka entdeckt, die allerdings (eigentlich) zugemauert war. Dort sind wir dann natürlich nicht eingestiegen und haben nur von außen Bilder gemacht. Auch wenn es dort wirklich windig war (wir befinden uns übrigens immer noch im Norden) gibt es hier richtig tolle Ufer mit kleinen Bergen im Hintergrund.

Abendessen im In-Lokal El Sol |

Das El Sol in Son Serra De Marina wurde uns besonders ans Herz gelegt, und da wir schon in der Gegend waren sind wir gleich mal da vorbei gefahren. Erstmal mussten wir aber ewig im Ort suchen, um es endlich zu finden. Das Restaurant ist ganz am Ende der Straße im Osten des Dorfes – muss man wissen. Leider hatten wir nicht reserviert, daher haben wir nur noch einen kleinen Tisch im Schatten ergattern können. Das Essen war lecker – wenn auch preislich etwa 20% teurer als das, was wir an den anderen Abenden gegessen haben. An verschiedenen Tagen ist dort Live Musik bzw. kommen mehr oder weniger bekannte DJs vor Ort und dann geht dort wohl die Post ab. Wenn man an der richtigen Seite reserviert kann man fantastisch auf das Meer hinaussehen und zur richtigen Uhrzeit auch ein bisschen vom Sonnenuntergang im Westen erhaschen.

Wir sind nach dem Essen dann eben noch zum Strand runter gegangen um etwas vom Sonnenuntergang zu sehen. Dies wurde uns allerdings von dicken Wolken verwehrt, weswegen wir dann eben doch wieder zum Auto und Heim gefahren sind.

Die Bar Mint |

Eigentlich wollte wir in der Hoteleigenen Bar noch einen Cocktail trinken, doch dort wurden wir etwa 15 Minuten ignoriert (es waren außer uns nur noch 3 Damen anwesend) weshalb wir dann eben wieder gegangen sind und in das gegenüberliegende Cafe Mint gegangen sind. Zu unserem Glück war dort an dem Abend „jeder Cocktail 6 €“, was wir natürlich gleich ausnutzten. Die Bar wird von einem total netten britischen Ehepaar geführt, die total cool drauf sind.

Nach dem 3. Cocktail war dann aber Schluss, schließlich stand für morgen eine Bootsfahrt mit Höhlenbesichtigung in Porto Christo auf dem Plan – worüber ihr dann im nächsten Blogartikel lesen könnt.