Testbericht: FitBit Charge

Nachdem ich nun schon einige Aktivitätstracker getestet habe – ihr könnt die Berichte hier nachlesen: Mio Fuse Performance, Nike+ Fuelband, A-Rival Qairos, FitBit One – habe ich mich nun für einen Test des FitBit Charge entschieden. Auf Amazon kostet das Band stolze 119 €, was nach meinem Aktivitätstracker Vergleich eher hochpreisig ist. Doch hohe Ansprüche verlangen nun mal manchmal auch einen hohen Preis. 2 Wochen ist es nun schon Mein, genug Zeit um einiges zu testen. Daher hier nun mein Testbericht. dazu.

Test: FitBit Charge

Auspacken und Einrichten |

Die Lieferung mit Amazon Prime ging wie immer super reibungslos und schon am nächsten Tag lag das Band in der Paketbox. Die Verpackung macht einen guten Eindruck. Das FitBit ist also schnell ausgepackt und macht auch selbst einen guten Eindruck. Das Band ist zwar schlicht aus Kunststoff mit wirklich kleinem Display. Der Vorteil aber: das Display ist vertikal zum Armband angesetzt und nicht horizontal wie bei den meisten anderen Aktivitätstrackern. So muss man sich nicht erst verrenken, wenn man etwas ablesen will. Man hält es einfach wie eine Uhr und kann direkt alle Werte perfekt ablesen. Der Knopf ist an der linken Außenseite nehmen dem Display und lässt sich gut bedienen. Das Kunststoffband ist wie schon oben geschrieben relativ schlicht, doch durch einfache parallel Einkerbungen sieht es voll schick aus. Der Verschluss ist mit 2 Knöpfen gelöst worden, durch die man auch die Größe einstellen kann. Hier ist allerdings zu sagen: ich habe nun kein wirklich großes oder breites Handgelenk, muss das FitBit Charge allerdings in der 2t weitesten Stellung tragen.
Noch zu Erwähnen ist die Option, daß man die Uhrzeit durch zweimaliges Tippen auf dem Band aktivieren kann. Man muss also nicht immer zwingend den Knopf drücken. Allerdings klappt das nur bei 2 von 3 Versuchen.

FitBit Charge

FitBit Charge

Aufzeichnung der Daten im Alltagsmodus |

Im normalen Alltagsmodus, der quasi immer läuft, werden Schritte, Distanz, verbrauchte Kalorien und Stockwerke angezeigt. Ich habe die Daten mit der iOS Health App gegen gecheckt und die Daten im FitBit scheinen schlüssig zu sein. Auch aus den vergangenen Werten, die ich mit dem Fuelband getrackt habe passt es zusammen. Die verbrauchten Kalorien ist ein Kombiwert aus Grundumsatz + zusätzlich verbrauchte Kcal durch Aktivität. Man ist also immer auf dem neuesten Stand, der mir anhand der Werte auch absolut schlüssig erscheint.
Einzig und allein die Stockwerke sind manchmal sehr fantasievoll. Wenn ich z.B. mit dem Fahrrad ne Tour mache und etwa 100 m Berg auf fahre habe ich gleich mal 10 Stockwerke drauf. :-) Da kann der eingebaute Höhenmesser anscheinend nicht unterscheiden. Da es mir aber nicht auf überwundene Stockwerke ankommt ist dieses Detail für mich nicht so schlimm.

Aufzeichnung Trainingsmodus |

Hier musste ich bisher eine kleine Schwäche feststellen. Woher diese kommt ist mir allerdings noch schleierhaft. Den Trainingsmodus aktiviert man über längeres Drücken des Knopfes. Es erscheint kurz eine Stoppuhr und die Zeit läuft los. Nach dem Training stoppt man auf die gleiche Weise die Aufzeichnung. Ich habe das nun ca. 10 mal getestet und bei etwa 30 % wurde mir das Trainings danach in der App nicht angezeigt. Wieso und weshalb weiß ich nicht… Wenn es aber angezeigt wird, dann kann man die Werte in der App gut nachvollziehen und auch einer bestimmten Sportart zuordnen.

Akkulaufzeit |

Laut FitBit beträgt die Akkulaufzeit bei normaler Nutzung gute 7 Tage. Bei mir war das Band nach guten 6 Tagen am Rande der Laufzeit angekommen. Ok, ich bin aber auch jemand, der alle Nase lang nachsieht, wie weit die Zahlen schon sind. :-) Daher sind die getesteten 6 Tage völlig in Ordnung.

Die FitBit App |

In meinem ersten FitBit Versuch Anfang des Jahres kam ich mit der App so gar nicht zurecht. Nun, nachdem ich einige Tracker und Apps getestet habe fällt mir die Nutzung der FitBit App schon wesentlich leichter. Auf dem Startbildschirm sehe ich meine Alltagswerte wie Schritte, Distanz, verbrauchte Kalorien und Stockwerke. Zusätzlich dazu kann ich noch Gewicht, aktive Minuten, Trainings, aufgenommene Kalorien und getrunkene Flüssigkeit anzeigen lassen. Die letzten beiden muss ich allerdings manuell nachtragen. Dazu besitzt die App eine eigene Lebensmitteldatenbank. Diese hat bisher auch gut funktioniert bis auf einen weiteren entdeckten Fehler: manchmal werden eingetragene Lebensmittel einfach wieder gelöscht… Keine Ahnung wieso und weshalb. Das konnte ich auch noch nicht lösen.
Ansonsten komme ich mit der App gut zureckt. Synchronisation mit iPhone funktioniert gut. Man kann sich Tagesziele im Bereich Schritte, Distanz, Stockwerke und verbrauchte Kalorien setzen. Außerdem erhält man für bestimme Ziele besondere Abzeichen, die man im Profil ansehen kann. Wieder ein Anreiz mehr zu tun… :-)

FitBit App Übersicht+Training

FitBit App Übersicht+Training

Plus und Minus Punkte 

Plus Punkte für das FitBit Charge

  • schönes Design und gutes Display
  • lange Akkulaufzeit
  • Trackt viele Daten
  • realistisches Tracking der Daten
  • einfache Bedienung der App mit allen Daten
  • Aktivitäten und Lebensmittel in einer App kombinierbar

Minus Punkte gegen das FitBit Charge

  • Armband nicht sehr rubust (Schönheitsfehler)
  • nicht wasserdicht
  • kleine App-Probleme mit Trainings und Lebensmittel
  • relativ teuer

Fazit |

Ich war ja eher voreingenommen gegenüber FitBit, da ich nach dem Test von FitBit One gar nicht das bekommen hatte, was ich wollte. Mit dem FitBit Charge ändert sich meine Einstellung allerdings. Das Band ist genau das, was ich mir vorgestellt habe. Es ist gut zu tragen, trackt alles ordentlich und realistisch mit, Daten sind am Armband gut ablesbar und die App ist auch in Ordnung. 119 € ist zwar ein stolzer Preis für so einen Tracker, aber – gerade zum Vergleich zu den anderen Geräten die ich bisher hatte – ist dieser dann doch gerechtfertigt. Ich werde das FitBit Charge auf jeden Fall behalten und es ist ab sofort mein täglicher Begleiter. Regelmäßige Berichte zu meinen Vorschritten folgen natürlich hier auf meinem Blog. :-)

Ach übrigens: Das FitBit Charge gibt es auch in der HR Variante, welches den Puls über das Handgelenk messen kann.

Serienkritik: Torchwood – Staffel 1

Gesamtbewertung: ©©©©©©©©©©
Storys: ©©©©©©©©©©
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Musik: ©©©©©©©©©©
Schauspieler: ©©©©©©©©©©

Es ist 1941. Wir sind in London, wo gerade ein Luftangriff der Deutschen auf Großbritannien läuft. Rose läuft einem kleinen Jungen hinterher, der unentwegt nach seiner Mami ruft. Der Doctor geht unterdessen einer anderen Spur in einer Bar nach. Rose ist inzwischen auf ein Dach geklettert um dem kleinen Jungen zu helfen, aber er verschwunden. Der Luftangriff geht weiter und ihre einzige Chance dem Bombenhagel zu entkommen besteht darin, sich an einem Seil festzuhalten – nichts ahnend, daß sie damit nun an einem Zeppelin hängt. Lange kann sie sich nicht festhalten. Doch gerade in dem Moment, als sie ihre Kraft verliert und los lässt erscheint ein Lichttunnel, der sie sicher in der Luft hält und zu einem versteckten Raumschiff in der Nähe bringt.

Und dort wartet er schon: Captain Jack Harkness …

Wer ist Captain Jack Harkness ?

Jack ist eigentlich ein Zeitagent aus dem 51. Jahrhundert. Nachdem ihm in der Time Agency übel mitgespielt wurde verließ er diese und wurde zum Betrüger und Schwindler. Allerdings strandete er im 19. Jahrhundert auf der Erde, nachdem sein Vortex Manipulator kaputt gegangen ist. Captain Jack Harkness – was übrigens nicht sein echter Name ist – ist ein Soldat und Führungsmensch, weshalb er einen hohen Posten in der britischen Armee besetzt. Außerdem ist er bei seinen Mitmenschen in jeder Hinsicht sehr beliebt – sind es nun Frauen, Männer oder wenn gerade da auch Außerirdische.
Nach einer kurzen Reise mit dem Doctor und Rose erlangt Jack die Fähigkeit – oder den Fluch – niemals sterben zu können, woraufhin ihn der Doctor zurück lässt. Nicht weil er ihn nicht leiden könne, sondern weil er weiß, daß diese Fähigkeit eine sehr gefährliche Gabe ist.

Was ist Torchwood ?

1879 ist Queen Victoria auf der Durchreise und hält auf dem Landsitz von Sir Robert MacLeish. Auch der Doctor und Rose sind „zufällig“ anwesend. Dort müssen sie sich unheimlichen außerirdischen Kreaturen stellen und entkommen nur knapp dem Tode. Nachdem der Doctor und Rose wieder abgereist sind ruft Queen Victoria eine Geheimorganisation ins Leben, die gegen außerirdische Bedrohungen kämpfen sollen. Und der Name dieser Institut leitet sich aus dem Namen des Landsitzes ab, wo sie diese schreckliche Erfahrung machen musste: Torchwood (Übrigens ist Torchwood ein Anagram zu Doctor Who ^^)
Seit dem erforscht das Torchwood Institut alles außerirdische, was nur irgendwie zur Erde kommt. Hauptsitz ist vorerst London – Torchwood One -, bis dieses im Jahr 2007 durch die Cybermen und die Daleks zerstört wurde. Seit dem ist Torchwood Three in Cardiff die Hauptbasis , in der Captain Jack Harkness das Sagen hat.

Torchwood Staffel 1 |

Die Staffel beginnt damit, daß Torchwood als Geheimorganisation Morde untersucht und die normale Polizei dabei im Dunkeln gelassen wird. Doch Gwenn Cooper – kleine Streifenpolizistin – will der Sache auf den Grund gehen und kommt hinter das Geheimnis von Torchwood. Durch den Verlust einer Agentin ist nun „zufällig“ ein Platz im Torchwood Team Cardiff frei. Bereits mit an Board sind neben Captain Jack:

Toshiko Sato – Computerspezialistin
Ianto Jones – Archivar und „Mädchen für alles“, war früher bei Torchwood One
Dr. Owen Harper – der Arzt des Teams

Torchwood Staffel 1

Torchwood Staffel 1 – DVD Box

Gwenn wird gut in das Team aufgenommen, bringt allerdings durch ihre forsche und recht naive Art immer wieder neue Geschichten ans Tageslicht, die einem das Gesamtbild der Torchwood Truppe noch anschaulicher machen. Überall wo es übernatürliche Aktionen gibt ist Torchwood am Start. Vorgefahren mit ihrem Mega-SUV (das ist auch mal gar nicht auffällig ^^) lösen sie mysteriöse Fälle um Hoix, Weevils, Fairys, Arcateenians, Abaddons und weiteren mordlustigen Aliens.

In der ersten Staffel werden vor allem die einzelnen Schwächen der Team-Mitglieder aufgezeigt:

Gwenn wächst immer mehr in die Gruppe hinein, wird aber unterdessen immer verschwiegener ihrem Freund Rhys gegenüber. Die Beziehung kommt ins Wanken, nicht zuletzt, weil Gwenn eine kurze Affäre mit Owen beginnt.
Jack ist unterdessen derjenige der immer versucht, so viele Menschen wie möglich zu retten –auch wenn das manchmal den Verlust eines Einzelnen mit sich bringt. Er ist die Kraft, die die Gruppe zusammenhält und führt – auch wenn er manchmal innerlich am allermeisten Führung nötig hätte.
Toshiko ist heimlich verliebt in Owen, der sie keines Blickes würdigt. So verliert sie sich immer wieder an Personen, die ihr nicht unbedingt gut tun.
Ianto ist eigentlich ein erfahrener Ermittler, wird aber von Jack klein gehalten. Jack sieht aber dennoch mehr in ihm, so haben auch die beiden eine heimliche Beziehung miteinander. Vielleicht will Jack ihn also nur schützen, indem er ihn nicht unentwegt Gefahren aussetzt. Doch Ianto hängt zeitgleich noch zu sehr an einer früheren Liebe, die er weder psychisch noch physisch vergessen kann.
Owen ist ein Draufgänger, der alles mitnimmt, was nicht bei 3 auf dem Baum ist – vorausgesetzt allerdings es ist weiblich. Doch reicht ihm das wirklich ?

Schauspieler |

Captain Jack Harkness – John Barrowman
Gwenn Cooper – Eve Myles
Dr. Owen Harper – Burn Gorman
Toshiko Sako – Naoko Mori
Ianto Jones – Gareth David-Lloyd
Rhys Williams – Kay Owen
Regie: Russel T. Davies
Musik: Murray Gold

Fazit |

Torchwood an sich als Spin-Off zu Doctor Who kann ja nur toll sein. Captain Jack ist natürlich auch fantastisch, wenn auch nicht immer so polarisierend wie in den Doctor Who Folgen. Gwenn ist auf Dauer etwas nervig. Mal abgesehen von ihrer komischen Zahnlücke ist sie durchweg vorlaut und trotzdem mega naiv. Auch sind die anderen Charaktere leider etwas schwach ausgefallen, was die ganze Serie eher mittelmäßig macht. Ansatzweise sind mal ein paar gute Aliens zu sehen, aber meistens sind auch die Storys eher … naja … nicht gerade Doctor Who like.

In einem Satz: Wer den Doctor liebt, der wird Torchwood mögen…

Umzug auf neuen Server

Ihr habt sicherlich schon bemerkt, daß seit gestern morgen der Blog ein klein wenig anders aussieht. Links sind nun lila statt rot und fett geschriebener Text ist jetzt gelb unterlegt. Das war so nicht gewollt – so viel Geschmacksverirrung habe ich nun doch nicht. :-)

Ich bin ein Link

Ich bin Fett

Nein, wir haben in den letzten Tagen den Webserver gewechselt. Bisher war(en) meine Seite(n) über ein kleines Systemhaus in Nürnberg gehostet. Dort hat sich aber der Service in den letzten 1-2 Jahren so verschlechtert, daß ein Wechsel nötig war. Daher haben wir bei unserem Telefon-, Internet- und Mobilfunk-Anbieter 1&1 nun auch noch ein Paket dazugebucht, bei dem wir einen gewissen Server-Speicherplatz zur Verfügung haben. Der kostet uns zwar nun ein paar €uronen mehr, aber sollte dort mal etwas nicht gehen ist gleich jemand zur Stelle, der sich darum kümmert. So müssen wir nicht mehr längere Ausfallzeiten fürchten.

Nun ja, der Umzug lief ganz gut, das hat eigentlich alles geklappt. Bis auf die Kleinigkeit, daß es mir ein paar Farben in den Theme Optionen umgeschmissen hat (eben dieses Gelb und Lila). Eigentlich eine Sache von 2 Minuten das zu Korrigieren, aber das Theme sträubt sich mit Haut und Haaren gegen diese Umstellung. :-/

Da ich nun nicht der Mega CSS Checker bin werde ich das Problem an meinen Fachmann weitergeben müssen, der sich ansehen wird, ob man den Farbcode im CSS grundsätzlich ändern kann. Das könnte allerdings im blödsten Falle in paar Tage dauern. Daher bitte ich um euer Verständnis und hoffe, daß ihr von dem Gelb kein Augenkrebs kriegt. :-)))

Kurzer Nachtrag: in den Artikeln wird nun Autor, Datum, Kategorie und Kommentare auch nicht mehr angezeigt. :-/ Auch daran arbeiten wir noch…

Nachtrag von 15.33 Uhr:

Das Problem lag so wie es aussieht am veralteten Themen, das seit 2012 nicht mehr supported wurde. :-) Nun habe ich ein neues Themen eingestellt und schon die ersten Anpassungen vorgenommen. Es könnte in der nächsten Zeit noch die ein oder andere Änderung geben – also nicht wundern. Wenn ihr noch einen Vorschlag zum Layout habt nur immer her damit. :-)

Die Rockfabrik von heute…

Am letzten Donnerstag war ich seit Jahren mal wieder in der Rockfabrik in Nürnberg. Früher – also so vor 5-6 Jahren war ich mehr oder weniger regelmäßig dort um Freitag oder Samstag ein bißchen zu feiern. Das hatte sich dann aber irgendwie verlaufen… Nun haben sich ein paar neue Kollegen gefunden mit denen ich nun mal wieder hin konnte – um einige Änderungen an der guten alten RoFa festzustellen. Aber von Anfang an…

Führung durch den RoFa Garten |

… am Donnerstag 30.04. war 80er/90er Rock & Pop angekündigt. Ab 21 Uhr war Einlass und bis 21.30 Uhr sogar freier Eintritt. Das haben wir natürlich ausgenutzt um uns die 5 € Eintrittsgebühr zu sparen. Pünktlich angekommen durften wir aber erstmal bis ca. 21.10 Uhr in der Kälte warten bis endlich jemand das Tor aufgemacht hat. Doch nicht wie früher ging es gleich links die Treppen hinauf. Wir mussten einmal quer durch den Garten wandern. Da kam ich mir ja schon ein bißchen so vor als würden wir auf ein geheimes Sektentreffen gehen. :-) Nun gut, hinten ging es dann rein in den ehemaligen Underground, der nun die komplette RoFa darstellt. Zumindest war der Rest des Gebäudes gesperrt und wie ich erfahren habe auch dauerhaft.

Ausgang im kleinen Seniorenheim |

Tja, die RoFa besteht nun also nur noch aus dem Underground. Da fragte ich mich schon, wie die die Menge an Leuten in dem kleinen Raum unterbringen wollen. Doch darüber hätte ich mir nun wirklich keine Gedanken machen müssen. Denn die Menge an Leuten blieb schlicht weg aus. Im Gegenteil, es herrschte zeitweise sogar gähnende Leere. Wenn sich dann doch mal ne Gruppe Leute rein verirrt hatte, dann waren diese im Schnitt um die 50 Jahre alt. (Und ich dachte, in den 90ern wäre ich jung gewesen…)

RoFa 2015

RoFa 2015

Musik ?? Rock ?? Pop ?? |

Nun gut, das hätte ich alles noch verkraftet, wenn die Musik wenigstens gestimmt hätte. Anfangs ging es schon, da fühlte ich mich wie am Morgen wenn Gong im Radio läuft. Aber ok, Rock der 80er und 90er. Das ein oder andere seltene Mal hörte man sogar Rammstein oder Manowar aus den Boxen schallen. Doch die von mir erwartete Musik von Deep Purple, Black Sabbath und Co blieb einfach mal völlig aus. Hm… Auf Tainted Love und Depeche Mode lies ich mich aufgrund der Pop Ankündigung auch noch ein. Doch als dann um etwa 1 Uhr die Toten Hosen mit “Alles nur aus Liebe” gefolgt von Nena und dann Major Tom der Abend seinen Höhepunkt erreichte habe ich das Tuch geworfen und fluchtartig den RoFa Underground verlassen.

Fazit |

Sorry liebe Veranstalter, wundert ihr euch wirklich, warum die (ehemalige) RoFa so schlecht besucht ist, wenn ihr in der ROCKfabrik mit Nena und Peter Schilling ankommt ????? Und ne Coke für 3 € ist ja mal auch nicht gerade Besucherfreundlich…

 

Testbericht: Mio Fuse Performance

Nachdem mein Nike+ Fuelband den Geist aufgegeben hat und das Qairos von A-Rival sich als nicht passend für mich herausgestellt hat, habe ich mein Glück mit dem Mio Fuse Performance probiert. Dieser Tracker hat in meiner Bewertungsliste für Aktivitätstracker den 2. Platz belegt. Die Bewertungen auf Amazon sind durchweg in Ordnung und das Mio Fuse hat zusätzlich noch einen Herzfrequenzsensor am Armband dabei. Somit habe ich mir das direkt bei Amazon bestellt für knapp 140 € und es kam direkt am Montag zu mir reingeflattert. Nun hatte ich eine gute Woche Zeit dieses zu testen. Und hier erhaltet ihr meine Testbericht für diesen außergewöhnlichen Tracker.

Test: Mio Fuse Performance

Auspacken und Einrichten |

Das Mio Fuse Performance wird in einer wirklich schönen Verpackung geliefert und ist gut geschützt vor Transportschäden. Geliefert wird das Band, das kompakte Ladekabel sowie eine Kurzanleitung. Aufgeladen ist das Band wirklich schnell. Nun nur noch die Mio Go App runterladen, Profil einrichten und Synchronisieren. Im ersten Moment das alles gut funktioniert.
Bestellt habe ich die Größe Large, weil ich in den Bewertungen gelesen habe, daß die kleinere Größe nur für “Kinder und Magersüchtige” geeignet wäre. Large ist zwar schon recht groß, durch den flexiblen Verschluss aber durchaus für meine Handgelenksgröße noch nutzbar. Zu eng habe ich es allerdings nicht geschnürt, da es mir sonst am Gelenkknochen schubbert. Außerdem lässt es sich so direkt ein Stück nach hinten verschieben um die Herzfrequenzmessung zu nutzen.

Aufzeichnung Schritte, Kalorien & Co. im Alltagsmodus |

So und hier beginnt der erste Knackpunkt. Das Mio Fuse Performance wird im Internet als Aktivitätstracker angeboten. Damit assoziiert man (oder zumindest ich) einen Tracker, der die Alltagsaktivitäten mit trackt und ggf. zusätzlich Trainings separat mit auswerten kann. Durch die Verwendung von früheren Trackern und die Aktivierung der Apple Health App habe ich einen groben Überblick, wie viel Schritte ich im täglichen Arbeitsalltag zurück lege. Ich komme ich nun aber mit dem Mio Fuse auf nur ca. die Hälfte der gegangenen Schritte.
Auch die Kalorienanzahl kann so nicht stimmen. Diese liegt irgendwo zwischen Grundumsatz + aktive kcal und nur aktive kcal. Mein Grundumsatz liegt bei 1425 kcal, durch meine Aktivitäten komme ich am Tag auf zwischen 500-1000 aktiven kcal. Das Mio Fuse zeigt mir aber im Durchschnitt um die 1200 kcal pro Tag an.

Also habe ich das Band in Verbindung mit einem Training auf dem Laufband getestet. Die zurückgelegten KM stimmen in etwas überein (Abweichung von unter 10 % – damit kann ich leben). Somit stimmen die Schritte auch in etwa. Für mich ergibt sich daraus, daß der Beschleunigungssensor im Mio Fuse Performance wirklich nur dann zählt, wenn die typische Lauf-Armbewegung vollzogen wird. Doch wir alle wissen, daß wir beim Gehen oder Laufen nicht immer diese Bewegung machen. Andere Aktivitätstracker scheinen hier dies besser umzusetzen. Daher ist das Mio Fuse Performance für den Alltag nicht zu gebrauchen !

Mio Fuse Herzfrequenz

Mio Fuse Herzfrequenz

Herzfrequenzmessung |

Die Messung der Herzfrequenz am Arm hat sehr gut funktioniert. Ich hatte zwar kein Vergleichsgerät angeschlossen, doch die angezeigten Werte erschienen mir durchaus schlüssig. Einzig nerviges daran ist, daß das Armband im Trainingsmodus immer vibriert, wenn sich die Herzfrequenz ändert. Also habe ich nur 1 Schlag mehr, dann vibriert das Ding. Man ist also irgendwie ständig am kucken, was sich geändert hat.

Aufzeichnung Trainingsmodus |

Die Aufzeichnung des Trainingsmodus habe ich nur auf dem Laufband getestet. Dort hat es aber, wie oben schon beschrieben, sehr gut funktioniert. Wie es sich beim Radfahren oder anderen Sportarten verhält kann ich leider nicht sagen.

Akkulaufzeit |

Ich hatte das Band 5 Tage aktiv im Gebrauch und auch immer mal wieder zum Testen die Herzfrequenzmessung eingeschalten und laut App war der Akku am 5. Tag immer noch voll. Scheint also wirklich lange zu halten.

Die Mio Go App |

Hier kommen wir zum 2. großen Knackpunkt an diesem Teil. Die App ist wirklich … nennen wir es schwierig. Erstmal habe ich einen Tag lang damit gekämpft, daß mir die täglichen Aktivitäten angezeigt werden. Habe sämtliche Foren etc. durchforsten und zig mal Synchronisiert aber es nicht zum Laufen bekommen. Abhilfe hat nur die Löschung der App und aller gespeicherten Daten gebraucht. App neu geladen, Profil neu eingerichtet – und siehe da, es ging. Die Anzeige der täglichen Aktivitäten ist nett gemacht und eigentlich ausreichend. Eher unbefriedigend ist, daß man Werte nicht vergleichen kann. Auch kann man keine Wochenansicht oder Monatsansicht mit Durchschnittswerten oder ähnlichem ansehen. Eine Analyse ist also nicht möglich. Wenn das nicht geht – sorry, aber dann kann ich auch einfach die Health App von Apple nehmen und jeden Tag anschauen was drauf steht.

Mio Go App

Mio Go App – tägliche Aktivitäten & Trainingsmodus

Plus und Minus Punkte |

Plus Punkte für das Mio Fuse

  • sehr ansprechendes Design
  • trägt sich gut auf der Haut
  • Herzfrequenzsensor, der auch gut funktioniert
  • als Lauftracker bestens geeignet
  • Wasserdicht bis 30 m lt. Hersteller
  • Tagesziele können vorgegeben werden
  • lange Akkulaufzeit

Minus Punkte gegen das Mio Fuse

  • nicht als Aktivitätstracker im Alltag zu gebrauchen
  • Tagesziele können durch mangelnden Beschleunigungssensor kaum erreicht werden
  • Mio Go App nicht für Analysen geeignet

Fazit |

Die Mio Fuse Performance ist auf den ersten Blick wirklich ein tolles Gerät. Beschäftigt man sich aber näher damit findet man schnell den ein oder anderen Haken an der Sache. Als erstes sollte man sich überlegen, wofür man das Gerät nutzen möchte. Als Puls- oder Sportuhr zum Laufen ist die Mio Fuse absolut empfehlenswert ! Will man aber einen Aktivitätstracker, der einem seine täglichen Aktivitäten aufzeigt, dann ist man hier total fehl am Platz.
Da ich ausschließlich einen Aktivitätstracker für den Alltag möchte kann ich das Mio Fuse Performance nicht nutzen. Daher geht auch dieses leider wieder zurück – auch wenn mir die Optik und Bedienung (außer der App) wirklich sehr gut gefallen haben.