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Meine Erfahrungen mit Textbroker

Ich habe vor ein paar Wochen angefangen für Textbroker den ein oder anderen Text zu erstellen und möchte euch heute meine Erfahrungen mit inzwischen 11 Texten mitteilen.

 

Was ist Textbroker ?

Textbroker ist wie einige andere Portale eine Seite, auf der Webseitenbetreiber Aufträge für Texte vergeben können. Diese sind dann in der jeweiligen Themenkategorie gegliedert. Die Autoren können sich die Vorgaben zu den Texten ansehen und den Auftrag annehmen oder zum nächsten gehen.

Die Anforderungen werden in 4 Schreib-Kategorien unterteilt, die wie folgt zu bewerten sind:

2 Sterne – Enthält Fehler in Orthografie, Grammatik und Ausdruck
3 Sterne – Nahezu fehlerfrei, schnelle Bearbeitung der Aufträge
4 Sterne – Sehr gute, flüssig lesbare Texte für gehobene Ansprüche
5 Sterne – Professionelle, stilistisch ansprechende Texte journalistischer Qualität

Abhängig von der Qualität des geforderten und geschriebenen Artikels wird die Vergütung pro Wort berechnet. Diese liegt zwischen 0,7 Cent und 4 Cent pro geschriebenem Wort. Im Durchschnitt hat man 1 Tag Zeit um seinen Artikel zu verfassen und abzugeben.

 

Meine bisherigen Erfahrungen

Ich bin nun seit ca. 6 Wochen bei Textbroker angemeldet und habe inzwischen 11 Texte geschrieben und abgegeben zu verschiedenen Themen. Eingestuft bin ich als Neuankömmling durch meine abgegebenen Schriftproben in der Kategorie 3 Sterne.

Auswahl der Aufträge

Mir ist schon einige Mal aufgefallen, daß die Anforderungen an die Texte in Kategorie 2 oder 3 (die anderen sehe ich noch nicht) teilweise sehr lang und sehr anspruchsvoll sind. Für einen Text mit 300-400 Wörtern muss man also erstmal rund 10 Minuten genau lesen, was da von einem gefordert wird. Mal ganz zu schweigen von der Recherche Arbeit danach für den Text selbst…

Zudem sind die geforderten Themen teilweise wirklich hart. Da geht es dann zum Beispiel um Themen wie „Web-Analyse“, „Video Converter“ oder „Automatisierung und IT“. Wenn man da kein Fachmann ist, dann hat man dabei schnell verloren. (Und wir sprechen immer noch von Kategorie 2 und 3…)

Vergütung

Meine bisherige Vergütung ist noch nicht so berauschend. Im Durchschnitt erhalten ich ca. 3 € für einen Text mit einer Länge von um die 350 Wörter. Aber das ist für mich am Anfang ok, denn man muss sich ja erstmal beweisen.

Bewertung von Kunden

Etwa die Hälfte der Kunden hat meine Texte bewertet. Dabei werden die Punkte Fachwissen & Umsetzung, Rechtschreibung & Grammatik, Ausdruck & Lesefluss und Absprache & Zuverlässigkeit bewertet. Meine Texte haben bisher fast nur sehr gute Bewertungen erhalten.
Bei einem Artikel von gestern allerdings habe ich eine Nachbesserung erhalten. Dort fordert der Auftraggeber, daß ich Rechtschreibfehler ändern solle, wo ich allerdings keine gefunden haben… Was mir dabei etwas „aufgestoßen“ ist war die Formulierung der Nachbesserung. Das hätte man durchaus etwas „netter“ schreiben können – zumal der Text mit der Kategorie 2 Sterne (also niedrigste Vergütung) bestellt wurde.

Bewertung durch Textbroker

Jeder Text wird von Textbroker nochmal gesondert bewertet. Aus dieser Bewertung ergibt sich dann die Gesamtbewertung und Kategorie-Einstufung (und am Ende auch die Vergütung). Die Mitarbeiter, die die Texte nochmal prüfen hinterlassen als Hilfestellung einen Hinweis, was man hätte besser machen können.

 

mein Fazit |

Ich weiß nicht, ob ich mit dem Texte schreiben auf solchen Portalen weitermache…. Für Bewertungen oder Nachbesserungen, mit denen ich nicht viel anfangen kann und den teilweise wirklich sehr hohen Anforderungen für wenig Geld ist mir der Zeitaufwand – der pro Text bei ca. 30-60 Minuten liegt (mit Recherche, Kontrolle etc.) – wirklich zu hoch !

 

Habt ihr schon Erfahrungen auf solchen Portalen gemacht ?