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Urbex Hotel: Vratnik

Ein kleines Highlight aus meinem Urlaub in Kroatien Anfang Juni habe ich noch für euch: das Hotel Vratnik auf der alten Passtraße in Kroatien. Dazu gibt es leider nicht so viele Informationen, daher lasse ich einfach nur die Bilder zu euch sprechen:

Ausflug zu den Plitvicer Seen Kroatien 2015

Weiter gehts mit meinem Bericht zu unserem Urlaub in Kroatien in diesem Jahr. Dieser Beitrag ist ganz dem Nationalpark Plitvicer Seen gewidmet, dessen Besuch einen ganzen Tag in Anspruch genommen hat. Über 2 Stunden für etwa 120 km für die Anfahrt… So ist es in Kroatien… :-)

Plitvicer Seen (58)
Der Rundgang in den Plitvicer Seen

Ausflug Plitvicer Seen |

Etwa 120km von Novi Vinodoski enfernt liegen die Plitvicer Seen. Der 1949 ernannte Nationalpark in Kroatien hat etwa eine Fläche von 300 km² und somit der größte Nationalpark in Kroatien. 1979 wurden die Plitvicer Seen in das Verzeichnis des Weltnaturerbes der UNESCO aufgenommen. Neben den zahllosen sich stetig verändernden Wasserfällen sind in dem Park 1267 Pflanzenarten, 321 Schmetterlingsarten und 21 Fledermausarten zu finden. Auch der Braunbär soll in diesem Park leben, wobei uns der Anblick von diesem leider verwehrt blieb.


Und hier noch genaue Informationen zu der Entstehung der Wasserfälle:

Geologische Eigenschaften des Nationalparks

Das Gebiet des Nationalparks Plitvicer Seen gehört zum dinarischen Karstgebiet und ist eine der eindrucksvollsten Karsteinheit in der Welt mit spezifischen geologischen, geomorphologischen und hydrologischen Eigenschaften. Im Gebiet des Parks dominieren mesozoische Kalksteine mit Dolomiteinlagen, aber auch nur Dolomite. Das Verhältnis der leicht durchlässigen oder wasserhaltbaren Dolomite zu den spaltigen und wasserdurchlässigen Ablagerungen des Kalksystems aus der Jura-Zeit war für das heutige Aussehen des ganzen Gebietes verantwortlich. Spezifisch hydrologische Felseigenschaften haben das Wasserbeibehalten in den Dolomitfelsen aus der Trias ermöglicht. Die Seebildung haben die Travertinbarrieren ermöglicht.

Travertinbarrieren

Das Wasser in den Plitvicer Seen ist mit geschmolzenem Kalziumkarbonat in Form von Kalziumkarbonat übersättigt. Aus solch mineralisiertem Wasser in den Wildwassern und besonders an den Travertinbarrieren scheidet wegen des Wasserschäumens von Kalziumkarbonat (Kalzit) in Form von Kristallen aus, die sich dann ablagern. Die chemische Hauptformel für Travertinablagerung sieht so aus:
Ca (HCO3)2+Wasserschäumen → CO2+H2O+CaCO3↓ (Travertin)

Was für unser Auge nicht erkennbar aber dafür für diesen spezifischen und komplexen Prozess der Travertinbildung wichtig ist, sind die blaugrünen Algen (Cyanobacteria), Kieselalgen (Diatomeae), verschiedene Bakterien, Protozoen (einzellige Organismen) und mehrzellige mikroskopische Organismen. Diese Organismen stellen den Lebensraum dar, der sich an Steinen, Pflanzen (Moos) und Gegenständen im Wasser entwickelt. Mikrokristalle des Kalzits heften sich an die mukopolysaccharide Materie, die von Algen und Bakterien ausgeschieden werden. So angeheftete Kristalle stellen die Kristallisationsstelle dar, um die sich weiter das Kalziumkarbonat aus dem Wasser ablagert und die bekannten Travertinbarrieren bildet. Die häufigste Moosart, die die steilen und die senkrechten Travertinbarrieren überdeckt und bei der Travertinbildung teilnimmt, ist Cratoneuron comutatum. Sie wird schnell zu Stein. Das Moosaussehen ist im Travertin gut erhalten. An den ruhigeren Stellen bildet die Wassermoosart Bryum pseudotriquetrum den Travertintyp Bryum. Der Prozess der Travertinbildung stammt aus der weiten geologischen Vergangenheit, aber nur unter Bedingungen des warmen und feuchten Klimas, das dem heutigen Klima ähnelt. Das Alter der aktiven Travertinbarrieren wird zwischen 6.000 und 7.000 Jahre geschätzt, was ihrer Entstehung nach der letzten Eiszeit entspricht. Wuchs und Entwicklung der Travertinbarrieren werden im Falle einer Störung der physisch-chemischen und biologischen Faktoren gefährdet, die beim Prozess der Travertinbildung teilnehmen.

 

Urlaub in der Kvarner Bucht 2015 – Teil 2

Weiter gehts mit meinem Urlaubsbericht aus der Kvarner Bucht in Kroatien. Hier also Teil 2 unserer Ausflüge in dieser Woche.

Ausflug Celestial Labyrinths |

An einem anderen Tag führte uns unser Weg nach Omar, das etwas weiter im Landesinneren liegt als Novi Vinodolski. Dort zu finden sind die „Himmels-Labyrinthe“. Auf dem Rundgang kommt man an insgesamt 10 angelegten Stein-Labyrinthen vorbei, die man begehen kann und die jeweils eine besondere Wirkung auf einen haben sollen. So soll man dadurch Stress abbauen, Erkältungen entgegenwirken und ähnliches können. Ob die Labyrinthe am Ende wirklich diese Wirkung haben, das muss jeder selbst für sich entscheiden. :-)

Cache Krk Parkplatz
Cache Krk Parkplatz

Ausflug Insel Krk |

Natürlich sind wir auch auf die gegenüber liegenden Insel Krk gefahren. Dank der dort rüber reichenden Brücke (die natürlich kotenpflichtig ist) ist die Insel leicht mit dem Auto erreichbar. Neben ein paar Halts an der Straße für Panoramaschnappschüsse sind wir auch zur Stadt Krk gefahren. Dort habe ich einen kleinen „U-Boot“-Ausflug gemacht, den ich mir allerdings für 80 Kuna hätte sparen können. 45 Minuten lang ging es durch mehr oder weniger seichtes Gewässer und man konnte ein paar Seeigel und ein paar kleine vorbei schwimmende Fische sehen. Alles in allem etwas, was man sich hätte sparen können – aber nun weiß ich das für’s nächste Mal. :-)
Ein paar Caches haben wir auf der Insel Krk natürlich auch gemacht, aber diese habe ich euch ja in dem Geocaching Bericht zur Kvarner Bucht vor ein paar Tagen schon vorgestellt.

Mordversuche in Kroatien |

Dieser Urlaub stand leider auch sehr im Zeichen von diversen Mordversuchen an meiner Person. Angefangen hat das Ganze, als mich in der ersten Nacht eine doofe Mücke direkt ins Augenlid gestochen hat und ich Karl Dall alle Ehre machte. Zum Glück und Dank gutem Mückenstick war dieses Problem aber schnell beseitigt.
Weiter ging es dann an diesem Tag mit einer Cachingtour auf einen Berg, auf dem eine alte Ruine liegen sollte. Nach erster Fehlleitung durch das Navi und späterer Richtigleitung mit Hilfe des Handys konnten wir nach gefühlten 2 Stunden, 10 Kilometern und 500 Höhenmetern Laufen den richtigen Berg endlich finden. Der angrenzenden Friedhof war klasse, richtig alt und „ruiniert“. :-) Doch der Cache sollte bei der Ruine selbst oben liegen. Also sind wir – in kurzen Hosen bekleidet – einmal hoch durch das Dickicht um am Ende festzustellen, daß die Ruine dermaßen verwachsen ist, daß uns das kniehohe Gestrüb schon gereicht hat und wir aufgrund hüfthohen Gestrübs den Cache aufgegeben haben. Naja alles schön und gut, nach dem Ausflug zurück ins Hotel uns erstmal unter die Dusche. Wieder raus aus der Dusche und dann passierte es: etwas dickes fettes schwarzes hängte da an meinem Knöchel und lies sich nicht wegwischen oder verscheuchen. Da ich bisher in meinem Leben noch NIE mit einer Zecke in Berührung gekommen bin ging erstmal das große Geschrei und Panik los. (Geimpft bin ich NATÜRLICH nicht… :-)) Zum Glück konnten wir das Vieh mit einer Pinzette komplett entfernen. Nun ist abzuwarten, ob das kleine Biest krank war und mich angesteckt hat. Wenn ich also eines Tages gar nix mehr auf dem Blog schreibe, dann wisst ihr was passiert ist. :-)
Nun ja, diesen Schock irgendwie überwunden wollte ich am nächsten Tag auf eine kleine dem Strand gegenüberliegende Insel schwimmen -> auch da lag ein Cache. Mit Schwimmnudel bewaffnet ging es Ruck Zuck einmal rüber. Cache geloggt, die Aussicht bewundert und wieder ab ins Wasser auf den Rückweg. Nach etwa 1/3 der Strecke passierte es dann. Ein mittelgroßes Ausflugsschiff kam direkt auf mich zu. Gefühlte 5 Minuten lang hielt es genau Kurs auf mich und ich überlegte nur noch, wie schnell ich wohl aus dem Weg schwimmen könnte. Nun ja, in letzter Minute hat es dann doch noch abgedreht… Zu diesem Mordversuch hätte ich euch gern ein spektakuläres Bild präsentiert. Mein Paparazzo auf der Landseite war allerdings so erschrocken, daß er erst viel zu spät mit der Kamera drauf gehalten hat. :-/
Naja der letzte Mordversuch war dann nochmal ein kleiner Zeckenangriff, der aber vor der eigentlichen Tat abgewendet werden konnte.

Urlaub in der Kvarner Bucht 2015 – Teil 1

In der 2. Pfingstwoche hatten wir endlich mal wieder Urlaub und es ging Richtung Süden. Nach 7:30 Stunden sind wir am Sonntag Mittag an unserem Urlaubsstützpunkt im ****-Hotel Tamaris in Novi Vinodolski angekommen.

Hotel Tamaris |

Das Hotel an sich hat einen guten Eindruck gemacht. Sehr sauber und zu dieser Zeit kaum Gäste. :-) Von den insgesamt 15 Zimmern waren mit uns genau 2 belegt, was allerdings zu Folge hatte, daß der Badewannenpool leider noch nicht befüllt und nutzbar war. Macht aber nix, denn das Meer war keine 100 Meter entfernt. Das Frühstück war ausreichend. Bei gesamt 4 Gästen ist natürlich nicht unendlich viel da, aber es hat gereicht. Das Abendessen gab es nicht im Hotel sondern in einem etwa 300 Meter entfernten Restaurant, das man als gehobenere Pizzeria bezeichnen konnte. Dort gab es jeden Abend ein 3-Gänge Menü, wobei man sich das nicht aussuchen konnte; es gab grundsätzlich das Tagesmenü. Wenn man was anderes haben wollte, dann musste man das extra bezahlen.

Novi Vinodoski |

Der Ort ist nicht besonders groß, hat aber alles was man so braucht – Supermärkte, Apotheken, Wechselstuben, Restaurants usw. In der Straße unseres Hotels Richtung Ortsende sieht man dem Ort allerdings an, daß der (Hotel-) Tourismus in Kroatien einigen Problemen unterliegt. So stehen doch viele (Hotel-) Gebäude inzwischen leer und verkommen zu Lost Places. Allerdings sind nicht alle vermeintlich runtergekommenen Gebäude wirklich ungenutzt. So stand zur Rechten unseres Hotels eine große alte Bruchbude, an der der Putz schon gar nicht mehr lief und nicht mal ein Charme aus den 70ern zu erkennen war. Doch tatsächlich tauchten an unserem letzten Abend in Novi Vinodolski in diesem Hotel Gäste auf den zu uns zeigenden alten Balkonen auf. Und nach kurzer Recherche hat sich herausgestellt, daß das die **-Anlage des dahinter gelegenen großen Hotels war. Also, unser Hotel war ja schon wirklich günstig mit 300 € pro Nase für 7 Nächte inkl. Halbpension. Aber was müssen denn die Leute für diese Bruchbude bezahlt haben ?!

 Ausflug Rijeka |

Die nördlicher gelegene Stadt Rijeka haben wir auch besucht. Dieser Besuch war allerdings nicht sooo spektakulär. Wir sind ein bißchen am Hafen rumgeschlendert, haben die Innenstadt unsicher gemacht, 3 Caches nicht gefunden und am Ende bei einem Mexikaner ganz lecker gegessen.

Einige tolle Ausflugsberichte habe ich dann noch für euch, die aber so toll sind, daß ich diese in einen eigenen Bericht packen werden. Da haben wir zwei Urbex Hotels in Kroatien besucht, die so fantastisch waren, daß diese in diesem Bericht nur untergehen würden. Außerdem erfahrt ihr alles über meinen Besuch im Nationalpark Plitvicer Seen und dem Erforschen eines verlassenen Dorfes mitten auf der Insel Krk. Freut euch also auf den 3. Teil meines Urlaubsbericht mit tollen Urbex Hotels und vielen Fotos.