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Die ersten 3 Tage mit Sky…

Vor etwa 2 Wochen habe ich mir endlich Sky bestellt. Für mich in Frage kam das Starter Paket, da mir eigentlich nur die Seriensender wie 13th Street oder TNT Serie wichtig sind. Zufällig stand vor 2 Wochen dann noch ein Sky Stand und Mitarbeiter im Nürnberger Frankencenter, wo ich gleich die Chance ergriff und das Sky Paket bestellt habe, das dort aktuell in der Aktion war für statt 12,90 nur 9,90 € monatlich + 3 Monate lang alle Sky Sender frei.

Auf Anraten des Sky Mitarbeiters vor Ort haben wir aber keinen Sky Receiver bestellt, sondern uns ein CI+ Modul im Internet bestellt. Sein Argument dafür war, daß es dann unser Eigentum ist und wir zusätzlich für 1 Jahr alle HD Sender hätten. Allerdings stellt sich in mühevoller Kleinarbeit heraus, daß das Modul NICHT für Sky geeignet ist. Also haben wir einen Receiver nachbestellt und sind jetzt auf dem CI+ Modul mit HD Karte sitzen geblieben, da dieses kein Rückgaberecht hat…

 

Vergangene Freitag kam dann auch promt der Receiver (wir haben die Lunchbox erhalten) und war schnell angeschlossen und wir konnten nun 3 Tage lang das volle Sky Paket testen. Und dazu möchte ich euch nun meine Erfahrung mitteilen.

 

1. Kundenservice / Hotline

An der Hotline hat man immer schnell jemanden erreicht und die Mitarbeiter dort waren auch immer sehr freundlich. Die Lieferung des nachbestellten Receivers ging innerhalb 36 Stunden und die Zusendung eines neuen Auftrags aufgrund eines Fehlers in der ersten Bestätigung war auch innerhalb 2 Tagen da.
Einzig allein der Mitarbeiter an dem Sky Verkaufsstand war nicht so top. Zum einen hatte er uns wegen des CI+ Moduls falsch beraten. Zum anderen wollte er uns die Serien-Sender schmackhaft machen mit Fehlinformationen über Navy CIS. Der hat uns echt erzählt, auf 13th Street liefe gerade die 11. Staffel NCIS…

 

2. der Receiver

Der Sky Receiver Humax S HD 4 – die Lunchbox – macht erstmal einen guten Eindruck. Allerdings lassen doch einige Punkte leider zu wünschen übrig:

– Der Start des Receivers – auch wenn er nur auf Standby stand – ist mit über einer halben Minute eindeutig zu lang

– Die Einstellung von Favoriten ist sehr umständlich. Außerdem wird beim Aufrufen von „Liste“ dann alle Sender angezeigt, nur nur meine max. 99 Favoriten, diese werden nur am Anfang der Liste angezeigt.

– Bei der Wahl im EPG Guide springt er immer auf den 1. Sender in der jeweiligen Kategorie – nicht auf den Sender, in dem man sich gerade befindet

– Der Empfang der Sender lässt ab und an zu wünschen übrig. Gestern Abend bei strömenden Regen konnten wir nur noch ca. 1 % der Sender empfangen. Auf unserem anderen Sat-Receiver im Schlafzimmer gingen alle Sat-Programme

– Bei der Info Wahl erscheint zwar das aktuelle Programm mit Informationen und Wiederholungszeiten, aber es wird nicht die nachfolgende Sendung angezeigt (macht z.B. der Thomsen Receiver von Kabel Deutschland)

Sky Fernbedienung– Die Menübedienung an der Fernbedienung ist schwierig, da sich die Tasten dafür alle
im oberen Drittel der Fernbedienung befinden, das Hauptgewicht dieser aber in der
unteren Hälfte liegt

– Beim Wechsel auf ein jugendgeschütztes Programm muss immer der Jugendschutz-PIN
eingegeben werden, auch wenn man vorher schon auf dem gleichen Kanal und in dem
noch selben Programm war

Positiv über den Receiver zu berichten ist dagegen die schnelle Umschaltzeit zwischen den
Programmen sowie die Kategorie-Einteilung der Sender.

 

3. die Programme

An den Programmen gibt es nicht viel auszusetzen. Bis auf die Pro7/Sat.1 Sender in HD läuft soweit alles. Die Auswahl bisher in den Sky Programmen war durchwachsen. Auf einigen angepriesenen Kanal (vor allem Film) liefen teilweise sehr alte Filme, die schon 10 mal in Free-TV gezeigt wurden. Allerdings waren auch ein paar neue Filme dabei, wie z.B. Ted.

 

Fazit |

An den Receiver werde ich mich erst mal noch gewaltig gewöhnen müssen. Ansonsten war die Investition in Sky es schon wert – aber nur die 9,90 €. Ein höheres Paket mit einem Film- oder Sportpaket für 35 € ist es aber meiner Meinung nach nicht wert.

 

Die Oscar Gewinner und Verlierer 2013

Vergangene Nacht war es wieder so weit – die Oscar Verleihung 2013 wurde im Dolby Theatre in Los Angeles gefeiert. Dabei gab es wie immer Gewinner und Verlierer. Auf jeden Fall ganz vorne mit dabei war der Film „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“ von Ang Lee, der ganze 4 Oscars abräumte. Steven Spielberg war hingegen eher ein Verlierer, der bei 12 Nominierungen nur 2 Oscars erhielt. Auch Deutschland / Österreich konnte feiern. Christoph Waltz erhielt seinen 2. Oscar in Folge als bester Nebendarsteller. Und der Film „Liebe“ wurde als bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet.

Hier nun aber die Liste aller Oscar Gewinner 2013:

Bester Film: Argo – mit Grant Heslov, Ben Affleck und George Clooney – überreicht von Jack Nicholson und Michelle Obama (Zuschaltung)

Beste Regie: Ang Lee – mit Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger – überreicht von Jane Fonda und Michael Dougles

Bester Hauptdarsteller: Daniel Day-Lewis – in Lincoln – überreicht von Meryl Streep

Beste Hauptdarstellerin: Jennifer Lawrende – in Silver Linings – überreicht von jean Dujardin

Bester Nebendarsteller: Christoph Waltz – in Django Unchaind – überreicht von Octavia Spencer

Beste Nebendarstellerin: Anne Hathaway – in Les Misérables – überreicht von Christopher Plummer

Bestes Orinigaldrehbuch: Django Unchaindes – von Quentin Tarantino – überreicht von Charlize Theron und Dustin Hoffman

Bestes adaptiertes Drehbuch: Argo – von Chris Terrio – überreicht von Charlize Theron und Dustin Hoffmann

Bester Animationsfilm: Merida – von Mark Andrews und Brenda Chapman – überreicht von Melissa McCarthy und Paul Rudd

Bester fremdsprachiger Film: Liebe – aus Österreich von Michael Haneke – überreicht von Jessica Chastain und Jennifer Garner

Bester animierter Kurzfilm: Im Flug erobert – von John Kahrs – überreicht von Melissa McCarthy und Paul Rudd

Bester Kurzfilm: Curfew – von Shawn Christensen – überreicht von Kerry Washington und Jamie Foxx

Bestes Szenenbild: Lincoln – von Rick Carter und Jim Erickson – überreicht von Kristen Stewart und Daniel Radcliffe

Beste Kamera: Life of Pi:Schiffbruch mit Tiger – von Claudio Miranda – überreicht von Robert Downey jr., Chris Evans, Samuel L. Jackson, Jeremy Renner und Mark Ruffalo

Bestes Kostümdesign: Anna Karenina – Jacqueline Durran – überreicht von Jennifer Aniston und Channing Tatum

Bester Dokumentarfilm: Searching for Sugar Man – von Malik Bendjelloul und Simon Chinn – überreicht von Ben Affleck

Bester Dokumentar-Kurzfilm: Inocente – von Sean Fine und Andrea Nix Fine – überreicht von Kerry Washington und Jamie Foxx

Bester Schnitt: Argo – William Goldenberg – überreicht von Sandra Bullock

Bestes Make-up und beste Frisuren: Les Misérables – Lisa Westcott und Julie Dartnell – überreicht von Channing Tatum und Jennifer Aniston

Beste Filmmusik: Life of Pi:Schiffbrucht mit Tiger – Mychael Danna – überreicht von Renée Zellweger, Queen Latifah, Richard Gere und Catherine Zeta-Jones

Bester Filmsong: Skyfall – von Adele Adkins und Paul Epworth – überreicht von Queen Lathifah, Richard Gere, Catherine Zeta-Jones und Renée Zellweger

Bester Ton: Les Misérabels – Lon Bender, Mark Paterson, Simon Hayes und Andy Nelson – überreicht von Mark Wahlberg und Ted :-)

Bester Tonschnitt: Zero Dark Thirty – Paul N.J. Ottosson UND Skyfall – Per Hallberg und Karen Baker Landers – überreicht von Mark Wahlberg und Ted :-)

Beste visuelle Effekte: Life of Pi:Schiffbruch mit Tiger – Bill Westenhofer, Donald Elliot, Erik Jan De Boer und Guillaume Rocheron – überreicht von mark Ruffalo, Robert Downey jr, Samuel L. Jackson, Jeremy Renner und Chris Evans

Außerdem wurden 4 Ehrenoscars vergeben an den Stuntman Hal Needham, den Dokumentarfilmer Donn Alan Pennebaker, den Filmproduzenten Jeffrey Kathenberg und den Gründugungsdirektor des American Film Institute George Stevens jr.

Witzig war auf jeden Fall der Auftritt von Ted, dem Teddybär aus dem gleichnamigen Film mit seinem Filmpartner Mark Wahlberg:

Was viele neben der Oscar Verleihung immer gern vergessen ist, daß die goldene Himbeere nur 1 Tag vorher verliehen wird. Als schlechteste Schauspielerin wurde Kristen Steward ausgezeichnet für ihre Rolle im letzten Twilight Streifen, der auch gleich noch der schlechteste Film des Jahres wurde. Außerdem gab es für die Twilight Crew noch die goldene Himbeere für den schlechtesten Nebendarsteller (Taylor Lautner) und die schlechteste Regie. Der schlechteste Schauspieler wurde – mal wieder – Adam Sandler für seine Rolle in „Der Chaos-Dad“.

Erscheinen, um die goldene Himbeere in Empfang zu nehmen ist von den Stars mal wieder keiner. Da lobe ich mir Sandra Bullock, die bei dem Empfang ihren letzten Himbeeren einen Bollerwagen dabei hatte mit ganz viel Exemplaren ihres dort  bewerteten Filmes, und diese dann unter den Zuschauern verteilte.