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Malle 2018 – Die Ankunft und das Hotel

Ich war dieses Jahr zum ersten Mal auf Mallorca. Nein – natürlich nicht am Ballermann, ich bin schließlich keine 16 mehr. ;-) Es ging in den Osten des Landes nach Cala Millor, von dort aus man schöne Möglichkeiten für verschiedene Unternehmungen hat. Begleitet wurde ich von meiner Kollegin Marina, die zu jeder Schandtat in fremdem Land bereit war. :-)

In mehrer Beiträgen werde ich euch jetzt nach und nach von jedem Urlaubstag berichten, den ich im entfernten balearischen Malle verbracht habe. Los geht’s mit dem Flug, der Ankunft und dem Hotel.

Abenteuerpark Flughafen |

Der 2. Flug in meinem Leben überhaupt ! Das erste und einzige Mal bisher bin ich 2009 nach Spanien (Festland) geflogen, seitdem ging es immer mit dem Auto in den Urlaub. Da das aber nach Malle etwas schwierig ist (wenn man nicht grad auf 10 Stunde Fähre steht), sollte es nun also mal der Flieger sein. Für 13 Uhr war der Flug ab Nürnberg mit Eurowings angesetzt. Pünktlich wie es sich gehört haben wir um 10.20 Uhr unsere Koffer eingecheckt. An der Sicherheitskontrolle am Airport Nürnberg war mal so gar nichts los, so dass nach dem Filzen gute 2 Stunden im Wartebereich des Albrecht-Dürer-Airports verbrachten.

Der Flieger ging pünktlich um 13 Uhr – es übrigens eine Boing 737-800 von Air Berlin ^^. Zu Essen gab es nix im Flieger – zumindest nicht für uns Fußvolk -, und da wir netter Weise am Notausgang sitzen durften kam man an die Tasche mit dem Trinken auch nicht so schnell ran. Aber nach guten 2 Stunden war die Berg- und Talfahrt eh schon wieder zu Ende und wir drängten uns mit gefühlt 1000 anderen Passagieren aus dem Flieger ab in den Bus, der uns dann zur Kofferausgabe brachte.

Wir hatten natürlich mit Transfer zum Hotel gebucht. Am Airport in Palma stehen etwa 50 Transfer Busse rum, die in die verschiedensten Richtungen fahren und die Gäste bis zur Hoteltür chauffieren. Unsere Fahrt im Bus dauerte eine gute Stunde – und schon waren wir in Cala Millor Hotel Talayot angekommen.

Hotel Talayot – Erwachsenenhotel der komischen Klasse |

Das Hotel wurde über den Winter renoviert und zeichnet sich nun als 4 Sterne Hotel aus. Es ging erstmal gut los in dem die Rezeptionistin schon mal kein Deutsch und nur gebrochen Englisch sprach. Zu erst hat sie uns gleich mal über 50 € Taxe abgeknöpft und wollte uns dann ein Superior Zimmer andrehen – für 25 € pro Nacht – was sie uns natürlich erst sagte, als sie uns 2 Minuten vorgeschwärmt hat, wie toll das Zimmer sei. Wir haben das dann mal dankend abgelehnt.

Im Zimmer angekommen – wir hatten 406 „Poolblick“ – ging es erstmal an die Zimmerinspektion. Das Zimmer war frisch renoviert und es gab neue Möbel, ein neuer TV etc. Die Dusche sowie das Waschbecken standen „mitten im Raum“, was wir aber durch Photos bereits vorher wussten. Das WC war zwar grundsätzlich getrennt vom Raum – allerdings nur durch eine Milchglastür, die oben und unten offen war. ^^
Informationen haben wir leider keine erhalten, da die Info Mappe leer war. Die Betten waren mehr als breit, jede Seite hatte ca. 1,2 oder 1,4 m Breite. Im TV gab es zum Glück auch mehr als nur 3 deutsche Kanäle. Nach einigem Zappen hatten wir ca. 30 deutsche Sender ausmachen können.

Was ich leider negativ erwähnen muss ist, dass am Dienstag einfach mal kein Zimmermädchen da war. Als wir abends ins Hotel kamen sah der Raum noch genauso aus wie am Morgen. Auch wurden die Woche über nur ab und zu die benutzen Becher getauscht/gespült.

Nun aber zu was anderem: Das Frühstück. Wir hatten nur Frühstück gebucht. Grundsätzlich gab es viel zum Frühstück. Angefangen von Brot und Toast über Käse und Wurst, Margerine und Butter, Marmelade in Verpackungen, verschiedene Müsli (also eigentlich sowas wie Cornflakes & Co.), Obst (Honigmelone, Ananas, Kiwi und Blutorange), gekochte Eier, Speck, Bratkartoffel, Würstchen, Baked Beans und man konnte sich individuelle ein Omelett oder Spiegelei braten lassen. Natürlich gab es auch noch einen Haufen Kuchen, Donuts und Crossaints.
Das war es dann aber auch schon. Es gab keinen Salat oder Brötchen. Auch war es jeden Tag das 1:1 Identische. Hier hätten wir uns mehr Vielfalt und Abwechslung gewünscht.

Der erste Abend |

Am ersten Abend sind wir nur noch etwas die Strandpromenade entlang gelaufen, an der zahlreiche „Skulpturen“ ausgestellt sind. Zu Abend gab es in einem der vielen Strandlokale für mich eine Käsepizza und den ersten Urlaubscocktail. Danach vielen wir auch schon ins Bett – für die Woche stand ja viel auf dem Plan.

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Im nächsten Artikel erzähle ich euch von Tag 2: Besuch auf dem Markt in Arta, Besichtigung eines Lost Places, Klettertour zu einem geheimen Traumstand und Besuch der ersten Höhle.