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Die Rockfabrik von heute…

Am letzten Donnerstag war ich seit Jahren mal wieder in der Rockfabrik in Nürnberg. Früher – also so vor 5-6 Jahren war ich mehr oder weniger regelmäßig dort um Freitag oder Samstag ein bißchen zu feiern. Das hatte sich dann aber irgendwie verlaufen… Nun haben sich ein paar neue Kollegen gefunden mit denen ich nun mal wieder hin konnte – um einige Änderungen an der guten alten RoFa festzustellen. Aber von Anfang an…

Führung durch den RoFa Garten |

… am Donnerstag 30.04. war 80er/90er Rock & Pop angekündigt. Ab 21 Uhr war Einlass und bis 21.30 Uhr sogar freier Eintritt. Das haben wir natürlich ausgenutzt um uns die 5 € Eintrittsgebühr zu sparen. Pünktlich angekommen durften wir aber erstmal bis ca. 21.10 Uhr in der Kälte warten bis endlich jemand das Tor aufgemacht hat. Doch nicht wie früher ging es gleich links die Treppen hinauf. Wir mussten einmal quer durch den Garten wandern. Da kam ich mir ja schon ein bißchen so vor als würden wir auf ein geheimes Sektentreffen gehen. :-) Nun gut, hinten ging es dann rein in den ehemaligen Underground, der nun die komplette RoFa darstellt. Zumindest war der Rest des Gebäudes gesperrt und wie ich erfahren habe auch dauerhaft.

Ausgang im kleinen Seniorenheim |

Tja, die RoFa besteht nun also nur noch aus dem Underground. Da fragte ich mich schon, wie die die Menge an Leuten in dem kleinen Raum unterbringen wollen. Doch darüber hätte ich mir nun wirklich keine Gedanken machen müssen. Denn die Menge an Leuten blieb schlicht weg aus. Im Gegenteil, es herrschte zeitweise sogar gähnende Leere. Wenn sich dann doch mal ne Gruppe Leute rein verirrt hatte, dann waren diese im Schnitt um die 50 Jahre alt. (Und ich dachte, in den 90ern wäre ich jung gewesen…)

RoFa 2015
RoFa 2015

Musik ?? Rock ?? Pop ?? |

Nun gut, das hätte ich alles noch verkraftet, wenn die Musik wenigstens gestimmt hätte. Anfangs ging es schon, da fühlte ich mich wie am Morgen wenn Gong im Radio läuft. Aber ok, Rock der 80er und 90er. Das ein oder andere seltene Mal hörte man sogar Rammstein oder Manowar aus den Boxen schallen. Doch die von mir erwartete Musik von Deep Purple, Black Sabbath und Co blieb einfach mal völlig aus. Hm… Auf Tainted Love und Depeche Mode lies ich mich aufgrund der Pop Ankündigung auch noch ein. Doch als dann um etwa 1 Uhr die Toten Hosen mit „Alles nur aus Liebe“ gefolgt von Nena und dann Major Tom der Abend seinen Höhepunkt erreichte habe ich das Tuch geworfen und fluchtartig den RoFa Underground verlassen.

Fazit |

Sorry liebe Veranstalter, wundert ihr euch wirklich, warum die (ehemalige) RoFa so schlecht besucht ist, wenn ihr in der ROCKfabrik mit Nena und Peter Schilling ankommt ????? Und ne Coke für 3 € ist ja mal auch nicht gerade Besucherfreundlich…