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Blogparade: mein schönstes Geocaching Erlebnis (bis jetzt)

Heute möchte ich mal an einer Blogparade zum Thema Geocaching mitmachen. Ihr wisst ja, daß Geocaching eines meiner Hobbys ist, auch wenn es leider in der letzten Zeit etwas ruhiger darum geworden ist durch Haus und viel Arbeit.

Nun aber zur Blogparade. Die Geozecken rufen dazu auf, sein schönstes Cache-Erlebnis mitzuteilen. Da bin ich natürlich mit dabei, den ich hatte schon das ein oder andere echt klasse Erlebnis beim Cachen. Hier habe ich für euch eines meiner bisherigen Favourites mal rausgepickt.

 

Der Cache selbst |

Der Duft des schwarzen Todes | GC1AMBE

Im Dezember letzten Jahres waren wir in Füssen für ein paar Tage Urlaub. Natürlich habe wir die Zeit dort genutzt und uns diverse Sehenswürdigkeiten angesehen und dabei die dort versteckten Caches mitgenommen. Ganz besondern gefallen auf dieser Tour hat uns „der Duft des schwarzen Todes„. Klingt schlimmer – als er ist. *g*

Der Cache liegt direkt an einer Bundesstraße (parken schwierig). Dort ist eine Art Garten angelegt (ein früherer Friedhof aus Pestzeiten), worin sich der Cache versteckt hatte.  Aber der Platz selbst hat uns wirklich gut gefallen.

 

Hier für euch kurz die Geschichte/Beschreibung des Caches dazu:

Es begab sich zu der Zeit, da der Schwarze Tod das Abendland fest in seiner würgenden Hand hatte. Auch das Allgäu blieb nicht von ihm verschont und so erwischte es im Jahre 1635 a.D. auch die Bewohner von Zell.
Anders als in den großen Städten hatten sie es nicht weit, Ihre mit den ekligen eitrigen Beulen übersäten Angehörigen der weichen und warmen Mutter Erde in sicherem Abstand zu ihrer Siedlung zu übergeben.
So errichteten sie nordwestlich von Zell einen kleinen Pestfriedhof.
Der Dorfälteste beriet sich mit dem ansässigen Bader und sie recherchierten in den Aufzeichnungen der Rittersleut, die schon im Mittelalter gegen die Pest zu kämpfen hatten.
Zusammen brauten sie eine gar scheußlich riechende Tinktur, die sie an jeden Bewohner verteilten und am Pestfriedhof deponierten. Nach jedem Leichentransport rieben sich die tapferen Männer einige Tropfen hinter beide Ohren und so war Zell bald von der Klammer des Schwarzen Todes befreit.
Die Geburtenrate sank allerdings kräftig. Ob es am Duft lag? Überzeugt Euch am besten selbst.


Meine Suche & mein Finden |

Lange suchen mussten wir nicht. Viel Versteckmöglichkeiten gab es da ja nicht wirklich. Somit konnten wir diesen erfolgreich loggen und empfehlen diesen auch gern jedem weiter. Wenn ihr dort seit, dann nehmt euch ruhig mal ein paar Minuten Zeit euch um zusehen, die Gegend anzusehen und über früher nachzudenken.