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Google Analytics Schulung im BZ Nürnberg

gestern war ich bei einer Google Analytics Schulung im BZ (Bildungszentrum) Nürnberg am Gewerbemuseumsplatz. Ausgeschrieben war die Schulung für Anfänger – 4 Schulstunden für 40 €. Auf der Agenda dazu standen folgende Punkte:

 

  • Google-Analytics-Interface im Detail
  • Wie wird Google Analytics implementiert
  • SEO- & SEM/AdWords-Kampagnen-Tracking
  • Usability Optimierung
  • Seiten-Overlays & Klickraten

Das klang ja erstmal recht viel versprechend.

 

Gestern morgen um 9 Uhr dann angekommen im 4. Stock des Gebäudes – und ich lauf auch noch die Treppen – erwartete mich und die anderen Teilnehmer dann allerdings ein anderer Schulungsleiter als angekündigt – was sich im Nachhinein aber als recht gut herausstellte. Die Gruppe war 10 „Mann“ stark, darunter 8 Frauen im verschiedensten Alter und 2 junge Männer. Der Dozent war ein auch noch relativ junger Mann, der im Bereich SEM selbstständig ist.

 

Dann ging es also an Google Analytics. Natürlich habe ich im Vorfeld schon in das Tool reingeschnuppert. Dann allerdings relativ bald aufgegeben, weil es mir einfach zu umfangreich war. Also erhoffte ich mir in der Schulung die wichtigsten Einblicke – vor allem für mich für den Privateinsatz in meinem Blog (aktuell noch nicht gemacht).

Angefangen haben wir mit dem Dashboard, was sich jeder selbst so einrichten kann, wie er es braucht. Das Dashboard ist quasi die Einstiegsseite, auf der man anzeigen lassen kann, was für einen auf den ersten Blick wichtig ist.

 

Weiter ging es in den Bereich Echtzeit. Dieser war für mich eher uninteressant, da ich ja nichts verkaufe und nicht wissen muss, wann (Uhrzeit) wie viele User auf meiner Seite sind oder so. Für mich ist ja nur das Tages-, Wochen- und Monatsergebnis relevant. Was mir allerdings in der Echtzeitmessung nicht gefallen hat, daß Besucher nach 60 sec aus der aktuellen Zählung rausfallen (wenn ich das so richtig erkannt habe). Schön ist, daß man sieht, auf welchen Seiten sich die aktuellen Besucher so tummeln.

 

In der Schulung kam als nächster Punkt der Bereich Besucher dran. Das war dann für mich schon interessanter. Ich habe den Unterschied zwischen Besucher (Visitor), Besuche (Visit), Seitenaufrufe (Impressions) und eindeutige Besucher gelernt.

  • Besucher / Visitor = Durch das „long live Cookie“ im Browser wird ein wiederkehrender Besucher nur als 1 Besucher gezählt
  • Besuche / Visits = jeder Besuch der Seite – egal ob von neuen oder wiederkehrenden Besuchern – wird gezählt; dabei zählt ein Time out von 30 Minuten, wenn danach neu geladen wird ist es ein neuer Besuch
  • Seitenaufrufe / Impressions = sind die gesamten Seiten, die von allen Besuchern aufgerufen wurden, Beispiel: Besucher 1 schaut sich 1 Seite an, Besucher 2 schaut sich 5 Seiten an -> daraus ergibt sich eine Impression von 6
  • eindeutige Besucher = ist das gleiche wie Besucher / Visitor
  • Absprungrate / Bouncerate = öffnen der Webseite und ohne weitere Navigation auf der Seite diese Webseite wieder verlassen

In diesem Bereich der Besucher kann man dann auch so Dinge analysieren wie Sprache, Herkunftsland, Browser, Besucherfluss, ob von mobilen Geräten zugegriffen wird etc.

 

Der nächste Punkt brachte uns zur den Besucherquellen. Dort erhält man Aufschluss darauf, woher die Besucher kamen, also durch Direkteingabe der URL, durch eine Suchmaschine wie Google oder vielleicht auch durch einen Backlink. Außerdem kann man die bei Google eingegebenen Suchbegriffe – also Keywords – abfragen, mit denen die Besucher auf die Seite gelangt sind. Eine sehr wichtige Funktion für mich als Blogger !

 

In der Schulung ging es außerdem um das Kampagnen-Tracking. Da muss ich zugeben, hab ich dann ein bißchen geschlafen, da das für mich absolut unwichtig ist, da ich keine direkte Werbung schalte.

Interessant war noch die Report Funktion, die man aus jeder einzelnen Analyse ziehen kann und man sich sogar regelmäßig voreingestellt per Mail schicken lassen kann. Bei Content kann man noch eine In-Page-Analyse durchführen. Es wird also die Website selbst angezeigt und dort jeder Link mit einer Zahl versehen, die angibt, wie häufig in Prozent diese geklickt wird.

Dann waren auch schon die 4 Schulstunden um und die Schulung war beendet.

 

Mein Fazit: die 40 € waren gut investiert in diese 4 Stunden über Google Analytics. Natürlich bin ich nun noch lange kein Crack in diesem Bereich, aber ein bißchen mehr Einblick und Verständnis für Google Analytics habe ich nun doch bekommen.

Titel-Tag, Description und Keywords – die Metadaten

Ich habe zum Thema Metadaten schon einiges gehört. Die einen sagen, das ist eine ganz wichtige Komponente in der SEO, auf die größten Wert gelegt werden muss. Die anderen sagen, die Metadaten sind veraltet und nicht mehr wichtig. Wieder andere meinen, die gleichen Metadaten auf allen Seiten der Internetseite reichen aus.

Jeder kann das natürlich handhaben, wie er möchte. Ich persönlich bin aber der Meinung, daß die Metadaten mit relativ wenig Aufwand doch einen gewissen/hohen Nutzen bringen. Nicht zuletzt dadurch, daß der Titel und die Beschreibung in der Google Suche angezeigt werden und dem Besucher als Vorschau auf den Seiteninhalt bereit stehen. Natürlich will ich dabei das größtmögliche Interesse beim Leser wecken, damit er letztendlich auch auf meine Seite klickt.

 

Aber nun erstmal zu den einzelnen Bereichen der Metadaten:

 

Titel-Tag – das ist der Titel der Seite, dieser wird zum einen in der Google Suche angezeigt und im Browserfenster oben in der Titelleiste angezeigt. Wichtig dabei ist, daß der Titel einmalig auf der Webseite ist und DAS Keyword des Textes enthält (z.B. in diesem Artikel das Word „Metadaten“). Dabei sollte dieser aber round about zwischen 40 und max. 80 Zeichen haben.

Description – das ist die Kurzbeschreibung der Internetseite. Diese wird ebenfalls in den Google Suchergebnissen als „Vorschautext“ angezeigt. Die Description sollte etwa 100 – max. 160 Zeichen lang sein und ebenfalls DAS Keyword enthalten.

Keywords – hier bin ich am häufigsten auf unterschiedliche Meinungen getroffen, vor allem was die Anzahl der verwendeten Keywords angeht. Gehört habe ich dabei von „max. 6 – mehr auf keinen Fall“ von “ 12 sind eine gute Mischung“ bis hin zu „16-20 kannste immer machen“ alles. Ich selbst habe mich auf ein Mittelmaß eingestellt und verwende im Durchschnitt um die 10 Keywords pro Seite / Artikel. Manchmal können es auch mehr oder auch weniger sein. Die Anzahl von 15 überschreite ich allerdings nicht. Wichtig bei den Keywords ist vor allem, daß diese im Bezug zu dem Content stehen und auch im Text vorkommen ! Dabei scheiden sich dann wieder die Geister – Thema:

Keyworddichte – eine Faustregel besagt, die Keyworddichte, also die Anzahl des Keywords im Text im Verhältnis zum restlichen Text, sollte bei 2-5 % liegen. Sorry liebe SEOs, aber mache nicht bei jedem Artikel eine Keywordabfrage und forme dann jedesmal meinen Text so um, daß meine Keywords bei dieser Dichte liegen. Ich lege in diesem Zusammenhang wesentlich mehr Wert auf gute Lesbarkeit und sinnvollen Text. Bei mir steht der Leser an 1. Stelle.

 

Je nachdem welches CMS man benutzt gibt es die ein oder anderen Plugins, die die Eingabe von einzigartigen Metadaten sehr einfach macht. Ich benutze das All in One SEO Pack. Das ist super simple und leicht ausgefüllt – und das in grad mal 2 Minuten.

allinoneseopack

 

Mein Fazit: Die Metadaten spielen eine nicht unwichtige Rolle in der Suchmaschinenoptimierung und sollten auf jeden Fall immer angewendet und gut gepflegt sein.