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Serienkritik: Mad Dogs | Staffel 2 (2012)

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Nach der grandiosen 1. Staffel geht es nun weiter mit der 2. Staffel der BBC Serie Mad Dogs, die auf Mallorca begann, ein paar Leichen mit sich brachte, sowie 3 Millionen Euro. Am Ende der 1. Staffel fuhren die vier Freunde zusammen mit den 3 Mio auf ein Schiff Richtung Barcelona – allerdings finden sie sich nicht in Barcelona wieder, sondern auf Ibiza…

Story Mad Dogs | Staffel 2

!!!!! SPOILERALARM !!!!!

Auf Ibiza gestrandet – 3 Mio Euro in der Tasche in 500 € Scheinen mit fortlaufenden Nummern – die Drogenmafia auf den Fersen – und immer noch mitten in der Midlife-Crisis. Rick, Quinn, Woody und Baxter stecken immer noch bis zum Hals im „Drogen-Dreck“. Die Freunde wollen das Geld waschen und damit dann ab nach Hause. Der erste Versuch führt sie in ein Spielcasino, wo sie immer wieder Geld gegen Chips und dann wieder Chips gegen Geld eintauschen. Das fliegt allerdings schnell auf und die Männer fliegen aus dem Casino. Doch sie blieben nicht unbeobachtet. Die junge Carmen hat schnell das Spiel durchschaut und spricht Baxter darauf an. Er – geblendet von ihrer Schönheit und ihrem Charme – lässt sich auf ihr Angebot ein und berichtet den anderen davon: Carmen kennt einen Mann, der für einen gewissen Obolus das Geld für sie wäscht. Keinen anderen Ausweg sehend sagen die Freunde zu und geben Carmen das Geld mit. Am nächsten Tag sollen sie sich mit dem Booten an einem Aussichtspunkt treffen, dieser kommt auch und überreicht ihnen das Geld. Während sich die Vier noch freuen wie Schnitzel fliegt ihr Auto hinter ihnen in die Luft. Schnell ist ihnen klar – da ist noch jemand hinter ihnen her. Sie fliehen in ein nahe gelegenes Dorf und suchen dort in der Kapelle Unterschlupf, wo sie erstmal das Geld verstecken.

Mad Dogs Staffel 2
Mad Dogs Staffel 2 DVD

Während sie darauf warten oder hoffen, daß ihnen eine Lösung zufliegt wird Quinn leichtsinnig und verlässt das Dorf. Doch das hätte er nicht tun sollen, denn er wird geschnappt und an einen belebten Strand zum „Eis essen“ gebracht. Und das mit keinem geringeren als Mackenzie – dem Drogenbaron der Insel und Besitzer des Geldes. Dieser macht ihm unmissverständlich klar, daß er sein Geld wieder haben will – und zwar alles. Dies stellt die vier Freunde vor das nächste Problem, denn sie haben nicht mehr die vollen 3 Millionen. So müssen sie sich erneut Pläne überlegen, wie sie den Rest des Geldes auftreiben…

Sie haben es geschafft – 3 Millionen sind wieder da… da werden sie von einem Polizisten wegen zu Schnellfahrens aufgehalten und müssen 100 € dafür blechen. Nun fehlen also wieder 100 €… Was keiner gemerkt hätte, wenn Rick nicht mal wieder ausgeflippt wäre. Das lässt Mackenzie natürlich nicht auf sich sitzen und schickt Rick, Woody und Baxter auf eine Mission in die tiefste Drogenwelt. Quinn behält er unterdessen als Pfand und Druckmittel. Die Jungs meistern aber auch diese Aufgabe, die eigentlich nur der Belustigung des Drogenbosses diente. Dieser überlässt ihnen am Ende das neue Drogengeld von 5 Millionen Euro und gibt ihnen den Tipp am Hafen in einen bestimmten Container zu springen. Dieser soll sie direkt nach Barcelona bringen, von wo aus sie als Millionäre nach Hause kommen könnten… könnten… wäre es doch nur so einfach…

Schauspieler |

Baxter – John Simm (Life on Mars, Doctor Who)
Woody – Max Beesley (Glitter, Suits)
Quinn – Philip Glenister (Life on Mars, Ashes to Ashes)
Rick – Marc Warren (Wanted, Good Wife)
Alvo – Ben Chaplin (Der Schmale Grad, das Bildnis des Dorian Gray)

Mein Fazit |

Tja, da reiten sich die vier Jungs mal wieder in die nächsten Schwierigkeiten. Statt aufs Festland zu kommen stranden sie diesmal also auf Ibiza. Ich persönlich fand diese Staffel etwas schwächer als die erste Staffel. Dennoch aber sehr gut umgesetzt und brillant inszeniert. Die 4 Männer verstricken sich immer weiter, bekommen sich dabei auch immer wieder in die Haare und finden dennoch am Ende wieder zusammen. Es wird sehr deutlich gezeigt, wie nah sich die Freunde stehen, doch wie sehr sie sich in den letzten Jahren auch von einander entfernt haben.
Etwas seltsam finde ich den Schauplatz des kleinen Dorfes mit der alten Frau und der Ziege. Das ist schon etwas weit her geholt – aber vielleicht auch nur für uns Mitteleuropäer. Vielleicht geht es in diesen Ländern wirklich so zu… Man darf aber auf jeden Fall wieder sehr gespannt sein, wo die Reise in Staffel 3 hingeht. Nach Barcelona geht es nämlich nicht… :-)

 

Serienkritik: Mad Dogs | Staffel 1 (2011)

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Ihr habt sicherlich schon gemerkt, daß ich zur Zeit sehr in der britischen BBC-Serienwelt „fest stecke“. Neben Doctor Who, Torchwood, Sherlock, Life on Mars und weiteren UK-Serien habe ich nun auch endlich die Kurzserie Mad Dogs ergattert und in rasantem Thema angesehen. Zugegeben, die ganze Serie hat nur 14 Folgen, aber die wollen auch erstmal angesehen werden.
Vorab gleich ein Satz zur Serie, bevor ich meine eigene Kritik äußere: Die Serie ist sau cool !!!! :-)

Story Mad Dogs | Staffel 1

Baxter, Woody, Quinn und Rick sind vier Freunde um die 40, die sich bereits seit der Schulzeit kennen. Gemeinsam reisen sie ein Wochenende nach Mallorca um den fünften Freund im Bunde, Alvo, zu besuchen. Alvo ist sehr erfolgreich als Immobilienmarkler auf Mallorca unterwegs und kann inzwischen eine große Finca mit Pool und allem drum und dran sein Eignen nennen. Die vier anderen Jungs hatten eher weniger viel Glück in ihrem Leben:

Baxter hat Jura studiert und ist/war Anwalt. Er hat eine Scheidung hinter sich und zusammen mit seiner Exfrau zwei Töchter. Aktuell arbeitet er als Antiquitätenhändler – wie er selbst sagt, ist aber immer mehr als knapp bei Kasse.
Woody hatte es nach der Schulzeit nicht besonders leicht. Er ist dem Alkohol verfallen und lange gekämpft um endlich trocken zu werden. 3 Monate vor der Reise hat er eine Frau kennengelernt, mit der er es endlich versuchen möchte.
Quinn ist ebenfalls geschieden und hat 2 Kinder. Insgeheim ist er schon immer in Rick’s Frau verliebt, zwischen den beiden lief aber nie etwas. Dennoch treffen sie sich immer wieder hinter Rick’s Rücken. Er hat zwar ein bodenständiges Leben, aber außer seinem Vater und den Kindern nicht viel, was ihn an seinem alltäglichen Leben hält.
Rick ist Finanzbuchhalter – kein Buchhalter – der es gerne mal hinter dem Rücken seiner Frau krachen lässt. Er hat zwar eine große Klappe, aber wenn es drauf an kommt kann er auch mal ganz schön fies sein.

Mad Dogs Staffel 1
Mad Dogs Staffel 1 – DVD

Gerade angekommen auf Mallorca werden die Vier von Alvo herzlich willkommen und fallen einerseit von einer Party in die nächste, andererseits werden sie von Alvo ständig vorgeführt und darauf hingewiesen, daß sie nicht wirklich viel aus ihrem Leben gemacht haben und nicht glücklich zu sein scheinen… bis Alvo vorschlägt eine Tour mit einer kleinen Yacht zu machen. Daß diese weder ihm gehört, noch der Besitzer von dieser Spritztour Bescheid weiß erfahren die vier Freunde erst später. Es hat den Anschein, daß Alvo in irgendwelche krummen Drogengeschäfte verwickelt ist – was sich spätestens dann bestätigt, als ein kleiner Mann mit einer Tony Blair Maske hereinkommt und Alvo vor den Augen seiner Freunde in den Kopf schießt.
Hier beginnt eine richtige Tortour für die Jungs, die sich plötzlich mit einer Leiche, Drogendealern und der Polizei konfrontiert sehen. Dabei gerät die Situation immer wieder aus dem Ruder, was die Freunde nur immer weiter in den Sumpf des „Pechs“ hineinzieht.

!!!!! SPOILERALARM !!!!!

Die Freunde versuchen das Boot, daß sie zusammen mit Alvo entwendet hatten wieder an den ursprünglichen Ort zurück zu bringen, doch in dieser Zeit taucht eine Bande von Drogendealer auf, die dort einen Deal abhandeln. Die Drogen sind an Board, und die Dealer lassen unseren unbeteiligten Engländern 3 Millionen Euro in Bar da. Nun sind sie erst richtig in der Sch****. Der Besitzer des Geldes will dieses wieder haben und hetzt den vier Freunden erneut den Killer auf den Hals, wie auch die hübsche und korrupte Polizistin Mary.
Quinn, Rick, Baxter und Woody wollen nur so schnell wie möglich alle Spuren beseitigen und die Insel verlassen, reiten sich dadurch allerdings nur immer weiter in den korrupten Drogensumpf hinein. Zudem wird das Geld zu einer immer größeren Versuchung – können sie doch mit 3 Millionen Euro sich jeweils ein neues und zufriedeneres Leben aufbauen.
Letztendlich – eingekesselt in Alvo’s Villa von Gangstern und korrupten Polizisten – eskaliert die Situation. Die Freunde wissen sich aber zu helfen und verlassen nach einem Blutbad Mallorca in Richtung Barcelona – oder doch nicht ?

Schauspieler |

Baxter – John Simm (Life on Mars, Doctor Who)
Woody – Max Beesley (Glitter, Suits)
Quinn – Philip Glenister (Life on Mars, Ashes to Ashes)
Rick – Marc Warren (Wanted, Good Wife)
Alvo – Ben Chaplin (Der Schmale Grad, das Bildnis des Dorian Gray)

Mein Fazit |

Ich stehe zur Zeit ja total auf britische BBC Produktionen – gerade auch mit den Schauspielern John Simm (der Master in Doctor Who) oder Philip Glenister (DCI Gene Hunt in Life on Mars und Ashes to Ashes). So MUSSTE ich diese Serie natürlich unbedingt meiner Sammlung hinzufügen. Und das hat sich auch sehr gelohnt !
Nun aber zur Kritik an der 1. Staffel von Mad Dogs: Die Charaktere werden in der 1. Staffel sehr gut vorgestellt und man lernt gleich mal die verschiedenen Fassetten der Personen kennen. So ist Baxter zum Beispiel schon recht Geld besessen, Rick hingegen ist total egoistisch und verlangt wenn es darauf ankommt die Hilfe seiner Freunde. Woody hat in seinem Leben schon viel durchgemacht und wird zunehmend vernünftiger, ist aber voll da wenn es sein muss. Quinn ist von seinem Leben ziemlich gelangweilt und findet, daß ihm das große Glück (z.B. eine Beziehung mit Rick’s Frau) verwehrt blieb. Er will aber mehr vom Leben haben und ist auch bereit alles hinter sich zu lassen.
Daß die vier Jungs in diese Situation geraten ist ganz klar Alvo’s Schuld. Daß sie aber immer weiter hinein sinken in den Sumpf – das kann man durchaus auf echte Blödheit der Männer schieben. Manchmal treffen sie wirklich sowas von bescheuerte Entscheidungen, daß man als Zuschauer nur noch den Kopf schütteln und am Ende drüber lachen kann. :-)
Dennoch ist es keine Komödie sondern eher ein Drama – was kann alles passieren und was macht das Schicksal aus ganz normalen Menschen…

Mad Dogs ist durch und durch absolut gelungen, teilweise witzig und auch sehr dramatisch – mit unter auch mal blutig. Absolut sehenswert und macht total Lust auf Staffel 2 !

 

Serienkritik: Life on Mars – Staffel 2

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Nach der wirklich fantastischen 1. Staffel von Life on Mars, bei der Sam Tyler – seines Zeichens DCI in London – nach einem Autounfall im Jahr 1973 erwacht und sich dort durchkämpfen muss, geht es nun in die 2. Runde um den verwirrten Polizisten und seinem Chief Inspector Hunt.

Achtung: SPOILERALARM !!!

Story „Life on Mars“ Staffel 2 |

Auch in Staffel 2 befindet sich Sam Tyler in den 70ern im Polizeirevier in Manchester, wo er unter seinem DCI Gene Hunt Verbrechen aufklären muss. Natürlich geraten die beiden Sturköpfe auch diesmal richtig aneinander: Gene ist ein Polizist alter Schule, der nicht viel mit Reden verplempert sondern einem Verdächtigen gern mal eine reinhaut. Sam hingegen will seine Arbeitsweise aus 2007 umsetzen, in der es mehr um Psychologie und Verhandlungsgeschick geht. Zusammen sind sie dadurch ein unschlagbares Team.

Life on Mars Staffel 2
Life on Mars Staffel 2 DVD Box

In der 2. Staffel trifft Sam bei einigen Fällen wieder auf ihm alte Bekannte wie zum Beispiel seine Tante. Doch nicht nur ihm bekannte Gesichter kreuzen seinen Weg. So erfährt er, wie er – angeblich – wieder aus dem Koma erwachen und in seine Wirklichkeit zurück kommen kann: er muss Gene Hunt zur Strecke bringen. Lange ringt er mit sich selbst, ob er den Informationen glauben soll oder ob er doch eher zu seinem Vorgesetzten steht. Nachdem Gene jedoch einen Fall vermasselt sieht Sam seine Chance zurück zu kommen. Während einer Schießerei auf Bahngleisen klappt es endlich und Sam erwacht aus seinem Koma in seiner Welt.

Dort wieder angekommen findet er sich allerdings nur sehr schwerlich wieder ein. Selbst Psychologen, denen er seine Geschichte erzählt können ihm nicht helfen. Er will wieder zurück und begeht den entscheidenden Schritt, um wieder in seine Welt in den 70ern zu gelangen – wo bereits alle auf ihn warten; auch seine Annie…

Schauspieler |

Sam Tyler – John Simm
Gene Hunt – Philip Glenister
Annie Cartwright – Liz White
Ray Carling – Dean Andrews
Chris Skeleton – Marshall Lancaster
Nelson – Tony Marshall

Fazit |

Auch diese Staffel ist wieder grandios. Die Story um Sam Tyler findet darin zwar erstmal einen Abschluss, doch wirklich aufgeklärt wird das Ganze nicht. Wie kam Sam nun in das Jahr 1973 ? Bildet er sich das wirklich nur ein oder gibt es eine Art Parallelwelt oder sowas, in die er geschlüpft ist ? Die genaue Auflösung gibt es in der Spin-Off Serie Ashes to Ashes, in der die Psychologin Alex Drake, nachdem sie angeschossen wurde, im Jahr 1981 in London landen, wo inzwischen Hunt als DCI mit Chris Skeleton und Ray Carling Verbrechen aufklärt. Dazu aber bald mehr !

Serienkritik: Is there „Life on Mars“ ? – Staffel 1

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Im Moment bin ich total auf dem BBC-Serien-Tripp. :-) Doctor Who ist ja – wie ihr alle wisst – meine absolute Number One. Nun habe ich – aufgrund ner blöden Grippe und dem zu Hause rumliegen und nix reden dürfen – mich weiteren erfolgreichen BBC Serienerfolgen gewidmet. Angefangen habe ich dabei mit Life on Mars – Gefangen in den 70ern. Klingt schräg ? Ist es auch…

Story „Life on Mars“ |

Sam Tyler ist Detective Chief Inspector bei der Polizei in Manchester im Jahr 2006. Er jagt gerade einen Serienmörder als seine Freundin Maja genau von diesem entführt wird. Total verzweifelt hält er unter einer Brücke an und versucht sich zu beruhigen. Er steigt aus dem Wagen aus, dreht sich um, ein Auto erfasst ihn… und wacht im Jahr 1973 wieder auf…

Im Jahr 1973 ist Sam Tyler ebenfalls bei der Polizei; allerdings nur als Detective Inspector, der gerade auf dem Weg zu seinem neuen Revier in Manchester ist, zu dem er aus Hyde versetzt wurde. Sam weiß nicht, wie ihm geschieht und hält das alles für einen dummen Scherz. Doch mit der Zeit muss er feststellen, daß er wirklich in den 70ern gelandet ist – und hier ist wahrlich alles anders, als er es kennt. Vor allem die Art seines neuen Chief Inspectors Gene Hunt ist ihm sehr zu wider. Dieser lässt kein gutes Haar an seinen Verdächtigen und schreckt auch vor etwas brutaleren Verhörmethoden und sogar Bestechung nicht zurück.
Dennoch lässt sich Sam auf das Spiel ein und die Kombination aus der 70er Jahr Polizeigewalt und seinen modernen Ermittlungsmethoden lassen das Team einen nach dem anderen Erfolg verbuchen.

Doch Sam wird immer wieder heim gesucht von Erscheinungen, die ihm vermitteln, daß er im Jahr 2006 im Koma liegt und man versuche ihn wieder zurück zu holen und er durchhalten solle… was ihn immer wieder an den Rand der Verzweiflung treibt. Doch Annie Cartwright, die ihn seit der ersten Stunde im Revier unterstützt holt ihn immer wieder in die „neue“ Realität zurück und unterstützt ihn wo sie nur kann.

Bei den Ermittlungen trifft Sam auch immer wieder auf ihm in der Zukunft bekannte Gesichter, wodurch er die ein oder andere Erinnerung abschließen kann – beispielsweise wer der Serienmörder ist, den er im Jahr 2006 jagt, oder warum sein Vater wirklich die Familie verlassen hat.

Doch: Warum ist Sam nun im Jahr 2006 ? Liegt er im Koma ? Hat er eine Zeitreise gemacht ? Oder ist er einfach nur verrückt ?

Life on Mars - Staffel 1
Life on Mars – Staffel 1

Fakten zu „Life on Mars“ |

Die Serie wurde im Jahr 2006-2007 gedreht und die 1. Staffel umfasst 8 Folgen. Die Hauptrolle als Sam Tyler übernimmt dabei John Simm, der euch sicherlich auch als der Master in der 3. und 4. Staffel von New Who bekannt ist. In der grandiosen Rolle des rüpelhaften Chief Inspector Gene Hunt ist Philip Glenister mit dabei und die liebe Annie wird gespielt von Liz White. Die Serie spielt in Manchester England und war in UK so erfolgreich, daß nach Life On Mars eine weitere Serie in diesem Stil gedreht wurde: „Ashes to Ashes – Gefangen in den 80ern“, in der auch einige Dinge von Life on Mars aufgeklärt werden (zu dieser Serie später mehr).
Wer sich jetzt denkt: Life on Mars ? Ashes to Ashes ? Bin ich jetzt in einem David Bowie Gedenkartikel gelandet !??! Richtig ! Die Titel der beiden Serien stammen von Songs von David Bowie.

Fazit |

Wer auf rüpelige Polizisten, die Musik aus den 70ern und eine etwas schwubrige Story steht, der sollte Life on Mars auf jeden Fall gesehen haben. Staffel 1 kommt dabei mit wirklich interessanten Fällen daher, die den Zuschauer weiß Gott nicht langweilen werden. Mir wurde gesagt, die Serie sei im englischen Originalton der absolute Knaller, allerdings sprechen die Schauspieler dermaßen Slang, daß man – auch als guter Englischsprecher – kaum etwas versteht. Hier solltet ihr also auf jeden Fall den Untertitel einblenden oder wie ich die Serie in Deutsch guggn. :-)

 

Missy = Mistress = Master !?

Seit letztem Samstag ist das Geheimnis – naja, zumindest eins – um die mysteriöse Gestalt von Missy gelüftet. Im ersten Teil des Staffelfinales von Doctor Who „Dark Water hat sich die Person nun endlich geoutet. Es wurde seit dem ersten Erscheinen von Missy in Folge 1 Deep Breath viel gerätselt, wer sich hinter dem Gesicht von Schauspielerin Michelle Gomez verbirgt.

Ist es die Rani ? Vielleicht eine Inkarnation von River Song ? Oder vielleicht eine frühere Companion des Doctors, die in der „Nachwelt“ weiterlebt ?

Letztendlich war das nun aber alles nicht richtig, dann Missy ist der Master. Wir erinnern uns an das Staffelfinale von Staffel 4, in der der Master (damals verkörpert von dem grandiosen John Simm) wieder einmal gegen unseren Doctor gekämpft hat, in dem er die Time Lords aus dem Zeitkrieg befreien und zur Erde der damaligen Zeit bringen wollte. Doch auch hier war der Doctor – damals noch mit dem Gesicht von David Tennant – erfolgreich, bezahlte dafür aber mit einer seiner Regenerationen.

Und nun ist der Master wieder zurück – in Form einer Frau. Nun ja, darüber kann man sich nun streiten, ob das ein gelungener Schachzug war oder eine Frau als „Superschurken-Time Lord“ eher lächerlich rüber kommt. Viel spannender finde ich die Frage, was der Master mit den Cybermen zu schaffen hat und wieso sie die Verstorbenen in Cybermens verwandeln. Diese Frage wird allerdings schon heute Abend um 21.30 Uhr mit dem großen Finale Death in Heaven auf FOX beantwortet. Dort erwartet uns in Überlänge das große Doctor Who Finale zur 8. Staffel.

Eine Frage steht aber dennoch offen: Wird Clara weiterhin die Begleiterin des Doctors bleiben ? Mal ganz davon abgesehen, daß ich sie inzwischen „doof“ finde, steht es aktuell wirklich in den Sternen, ob wir sie in Staffel 9 an der Seite von Peter Capaldi weiter sehen werden. Die Produktion um Doctor Who und auch Jenna Coleman hüllen sich dazu ganz bewusst in Schweigen…