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Filmkritik: Django Unchained (2012) mit Jamie Foxx | FSK 16

DVD, Dolby Digital 5.1
Gesamtbewertung: ©©©©©©©©©©
Story: ©©©©©©©©©©
Szenenbild: ©©©©©©©©©©
Ton: ©©©©©©©©©©
Schauspieler: ©©©©©©©©©©

Story |

Der frühere Zahnart Dr. King Schultz – seines Zeichens nun Kopfgeldjäger – ist im Jahr 1848 auf der Suche nach einem Sklaven, der für ihn seine nächsten Verbrecher identifizieren kann. Diesen findet er in einem kleinen Sklaventransport in Texas. Er will ihn freikaufen, was ihn nach einer (blutiger) Überzeugungsarbeit auch gelingt. Dr. Schultz ist untypischer Weise für einen Weißen nicht an schwarzer Sklavenarbeit interessiert und schließt somit mit Django ein längeres Abkommen für eine Zusammenarbeit. Diese klappt gut, Django lernt schnell von dem listigen und gewieften Dr. Schultz.

Django Unchained
DVD Django Unchained

Nun ist es daran Djangos Frau Brunhilde zu finden, die von einen anderen Sklavenhändler verkauft wurde. Schnell ist sie auf Candieland ausfindig gemacht, daß dem gelangweilten und fiesen Calvin Candie gehört. Unter einem Vorwand bringen sich Django und Dr. Schultz in die Kreise von Candie und versuchen über Umwege Brunhilde freizukaufen. Dies gelingt allerdings nur bedingt, da der schwarze Butler Stephen äußerst misstrauisch ist…

Schauspieler |

Django – Jamie Foxx (Gesetz der Rache, White House Down)
Dr. King Schultz – Christoph Waltz (Inglourious Basterds, Wasser für die Elefanten)
Brunhilde – Kerry Washington (Ray, Mr. & Mrs. Smith)
Calvin Candie – Leonardo DiCaprio (Titanic, Inception)
Stephen – Samuel L. Jackson (Pulp Fiction, The Avengers)
Regie: Quentin Tarantino

Auszeichnungen |

Oscar – Best Performance (Christoph Waltz)
Oscar – Best Writing, Original Screenplay (Quentin Tarantino)
Golden Globe – Best Performance (Chritoph Waltz)
Golden Globe – Best Screenplay Motion Picture (Quentin Tarantino)
BAFTA – Best Supporting Actor (Christoph Waltz)
BAFTA – Best Original Screenplay (Quentin Tarantino)
AFI – Movie of the Year
Golden Trailer Awards – Best Music TV Spot
MTV Movie Awards – Best WTF Moment (Jamie Foxx, Samuel L. Jackson)
und viele mehr… 

meine Kritik |

Also, im Vorfeld habe ich des Öfteren gehört, daß dieser Film voll der Hit sein sollte. Entsprechend bin ich mit viel Erwartungen ran gegangen. Nun ja, der Film ist ganz nett – lang, aber nett. Die Rolle von Christoph Waltz macht den Film auf jeden Fall sehr unterhaltsam. Nicht ohne Grund hat er auch sooo viele Auszeichnungen für seine Nebenrolle erhalten. Django hingegen ging mir zeitweise ein bißchen „auf die Nerven“. Der Character hat mich selbst nicht wirklich angesprochen. War er doch selbst sehr gequält von der Sklaverei, so hat er wohl nicht viel draus gelernt und wird zunehmend gewalttätiger. Außerdem hatte ich mir nicht so ein Sklaven-Epos erwartet, sondern eher etwas „Moderneres“…
Ok – ein Quentin Tarantino Film – die sind halt so. :-) Und als solchen stelle ich den Film nun auch wieder zurück ins Regal. Wissentlich, daß ich ihn nicht mehr so schnell ansehen werde.

Filmkritik: White House Down mit Channing Tatum (2013) | FSK12

Bewertung: ©©©©©©©©©©

Story White House Down |

John Cale bewirbt sich für einen Job beim Secret Service im Weißen Haus. Zum Vorstellungsgespräch nimmt er seine 13 jährige Tochter Emily mit, die schon immer mal in das Weiße Haus wollte. Nachdem er den Job allerdings nicht bekommt schließen sich die beiden einer Führung in dem geschichtsträchtigen Haus an – ohne zu wissen, daß dieses gerade von einer noch unbekannten militärischen Einheit eingenommen wird. Schnell wird versucht soviel wie möglich aus dem Regierungsstab zu evakuieren. Doch der Präsident James Sawyer schafft es nicht mehr raus. Währenddessen ist Emily verschwunden und John macht sich auf die Suche nach ihr. Doch statt auf seine kleine Tochter zu treffen findet er den Präsidenten. Es ist klar, daß er diesen rettet und versucht, aus dem Gebäude in Sicherheit zu schaffen – was allerdings nicht ohne weiteres gelingt, denn die mutmaßlichen Terroristen sind gut organisiert und haben einen Insider auf ihrer Seite.

Schauspieler |

John Cale – Channing Tatum (21 + 22 Jump Street)
James Sawyer – Jamie Foxx (Gesetz der Rache, Django Unchained)
Finnerty – Maggie Gyllenhaal (The Dark Kngiht, Secretary)
Stenz – Jason Clarke (Planet der Affen: Revolution, Der große Gatsby)
Raphelson – Richard Jenkins (Six Feed Under, The Visitor)
Tyler – Jimmi Simpson (Abraham Lincoln – Vampirjäger, Zodiac – die Spur des Killers)
Regie: Roland Emmerich

White House Down - Filmkritik
Ein Satz mit X…

Auszeichnungen |

Golden Trailer Award
Jupiter Award – Best International Actor
Teen Choice Awards – Choice Summer Movie Star: Male

meine Kritik zu White House Down |

Ich dachte ja, das wird bestimmt ein total cooler Film mit viel Krach und Gerumpel. Naja das hatte der Film schon auch, aber die Story war schon etwas… Naja, vom Prinzip her schon realistisch gedacht und umgesetzt – bis auf 2 Charaktere, die meiner Meinung nach viel zu übertrieben dargestellt wurden. Channing Tatum als „Bruce Willis-Ersatz“ aus Stirb Langsam und Jamie Foxx als obercooler und zu sehr ambitionierter Obama-Verschnitt. Eigentlich mag ich beide Schauspieler sehr gerne, vor allem wenn ich an Gesetz der Rache und Jamie Foxx als grandiosen Staatsanwalt denke. Doch hier gingen beide leider einen Ticken zu weit.
Ansonsten gibt es ein bißchen zu übertriebene Explosionen, eine Autojagd im Garten des Weißen Hauses und natürlich klärt unser Superheld am Ende das Rätsel um den eigentlichen Drahtzieher dieser Meuterei auf.

Alles in allem ist der Film White House Down für einen verregneten Sonntag Nachmittag zu empfehlen – vorausgesetzt, man hat eine gute Soundanlage und genügend Knabberkram zu Hause. :-)