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Serienkritik: Life on Mars – Staffel 2

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Nach der wirklich fantastischen 1. Staffel von Life on Mars, bei der Sam Tyler – seines Zeichens DCI in London – nach einem Autounfall im Jahr 1973 erwacht und sich dort durchkämpfen muss, geht es nun in die 2. Runde um den verwirrten Polizisten und seinem Chief Inspector Hunt.

Achtung: SPOILERALARM !!!

Story „Life on Mars“ Staffel 2 |

Auch in Staffel 2 befindet sich Sam Tyler in den 70ern im Polizeirevier in Manchester, wo er unter seinem DCI Gene Hunt Verbrechen aufklären muss. Natürlich geraten die beiden Sturköpfe auch diesmal richtig aneinander: Gene ist ein Polizist alter Schule, der nicht viel mit Reden verplempert sondern einem Verdächtigen gern mal eine reinhaut. Sam hingegen will seine Arbeitsweise aus 2007 umsetzen, in der es mehr um Psychologie und Verhandlungsgeschick geht. Zusammen sind sie dadurch ein unschlagbares Team.

Life on Mars Staffel 2
Life on Mars Staffel 2 DVD Box

In der 2. Staffel trifft Sam bei einigen Fällen wieder auf ihm alte Bekannte wie zum Beispiel seine Tante. Doch nicht nur ihm bekannte Gesichter kreuzen seinen Weg. So erfährt er, wie er – angeblich – wieder aus dem Koma erwachen und in seine Wirklichkeit zurück kommen kann: er muss Gene Hunt zur Strecke bringen. Lange ringt er mit sich selbst, ob er den Informationen glauben soll oder ob er doch eher zu seinem Vorgesetzten steht. Nachdem Gene jedoch einen Fall vermasselt sieht Sam seine Chance zurück zu kommen. Während einer Schießerei auf Bahngleisen klappt es endlich und Sam erwacht aus seinem Koma in seiner Welt.

Dort wieder angekommen findet er sich allerdings nur sehr schwerlich wieder ein. Selbst Psychologen, denen er seine Geschichte erzählt können ihm nicht helfen. Er will wieder zurück und begeht den entscheidenden Schritt, um wieder in seine Welt in den 70ern zu gelangen – wo bereits alle auf ihn warten; auch seine Annie…

Schauspieler |

Sam Tyler – John Simm
Gene Hunt – Philip Glenister
Annie Cartwright – Liz White
Ray Carling – Dean Andrews
Chris Skeleton – Marshall Lancaster
Nelson – Tony Marshall

Fazit |

Auch diese Staffel ist wieder grandios. Die Story um Sam Tyler findet darin zwar erstmal einen Abschluss, doch wirklich aufgeklärt wird das Ganze nicht. Wie kam Sam nun in das Jahr 1973 ? Bildet er sich das wirklich nur ein oder gibt es eine Art Parallelwelt oder sowas, in die er geschlüpft ist ? Die genaue Auflösung gibt es in der Spin-Off Serie Ashes to Ashes, in der die Psychologin Alex Drake, nachdem sie angeschossen wurde, im Jahr 1981 in London landen, wo inzwischen Hunt als DCI mit Chris Skeleton und Ray Carling Verbrechen aufklärt. Dazu aber bald mehr !

Serienkritik: Is there „Life on Mars“ ? – Staffel 1

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Im Moment bin ich total auf dem BBC-Serien-Tripp. :-) Doctor Who ist ja – wie ihr alle wisst – meine absolute Number One. Nun habe ich – aufgrund ner blöden Grippe und dem zu Hause rumliegen und nix reden dürfen – mich weiteren erfolgreichen BBC Serienerfolgen gewidmet. Angefangen habe ich dabei mit Life on Mars – Gefangen in den 70ern. Klingt schräg ? Ist es auch…

Story „Life on Mars“ |

Sam Tyler ist Detective Chief Inspector bei der Polizei in Manchester im Jahr 2006. Er jagt gerade einen Serienmörder als seine Freundin Maja genau von diesem entführt wird. Total verzweifelt hält er unter einer Brücke an und versucht sich zu beruhigen. Er steigt aus dem Wagen aus, dreht sich um, ein Auto erfasst ihn… und wacht im Jahr 1973 wieder auf…

Im Jahr 1973 ist Sam Tyler ebenfalls bei der Polizei; allerdings nur als Detective Inspector, der gerade auf dem Weg zu seinem neuen Revier in Manchester ist, zu dem er aus Hyde versetzt wurde. Sam weiß nicht, wie ihm geschieht und hält das alles für einen dummen Scherz. Doch mit der Zeit muss er feststellen, daß er wirklich in den 70ern gelandet ist – und hier ist wahrlich alles anders, als er es kennt. Vor allem die Art seines neuen Chief Inspectors Gene Hunt ist ihm sehr zu wider. Dieser lässt kein gutes Haar an seinen Verdächtigen und schreckt auch vor etwas brutaleren Verhörmethoden und sogar Bestechung nicht zurück.
Dennoch lässt sich Sam auf das Spiel ein und die Kombination aus der 70er Jahr Polizeigewalt und seinen modernen Ermittlungsmethoden lassen das Team einen nach dem anderen Erfolg verbuchen.

Doch Sam wird immer wieder heim gesucht von Erscheinungen, die ihm vermitteln, daß er im Jahr 2006 im Koma liegt und man versuche ihn wieder zurück zu holen und er durchhalten solle… was ihn immer wieder an den Rand der Verzweiflung treibt. Doch Annie Cartwright, die ihn seit der ersten Stunde im Revier unterstützt holt ihn immer wieder in die „neue“ Realität zurück und unterstützt ihn wo sie nur kann.

Bei den Ermittlungen trifft Sam auch immer wieder auf ihm in der Zukunft bekannte Gesichter, wodurch er die ein oder andere Erinnerung abschließen kann – beispielsweise wer der Serienmörder ist, den er im Jahr 2006 jagt, oder warum sein Vater wirklich die Familie verlassen hat.

Doch: Warum ist Sam nun im Jahr 2006 ? Liegt er im Koma ? Hat er eine Zeitreise gemacht ? Oder ist er einfach nur verrückt ?

Life on Mars - Staffel 1
Life on Mars – Staffel 1

Fakten zu „Life on Mars“ |

Die Serie wurde im Jahr 2006-2007 gedreht und die 1. Staffel umfasst 8 Folgen. Die Hauptrolle als Sam Tyler übernimmt dabei John Simm, der euch sicherlich auch als der Master in der 3. und 4. Staffel von New Who bekannt ist. In der grandiosen Rolle des rüpelhaften Chief Inspector Gene Hunt ist Philip Glenister mit dabei und die liebe Annie wird gespielt von Liz White. Die Serie spielt in Manchester England und war in UK so erfolgreich, daß nach Life On Mars eine weitere Serie in diesem Stil gedreht wurde: „Ashes to Ashes – Gefangen in den 80ern“, in der auch einige Dinge von Life on Mars aufgeklärt werden (zu dieser Serie später mehr).
Wer sich jetzt denkt: Life on Mars ? Ashes to Ashes ? Bin ich jetzt in einem David Bowie Gedenkartikel gelandet !??! Richtig ! Die Titel der beiden Serien stammen von Songs von David Bowie.

Fazit |

Wer auf rüpelige Polizisten, die Musik aus den 70ern und eine etwas schwubrige Story steht, der sollte Life on Mars auf jeden Fall gesehen haben. Staffel 1 kommt dabei mit wirklich interessanten Fällen daher, die den Zuschauer weiß Gott nicht langweilen werden. Mir wurde gesagt, die Serie sei im englischen Originalton der absolute Knaller, allerdings sprechen die Schauspieler dermaßen Slang, daß man – auch als guter Englischsprecher – kaum etwas versteht. Hier solltet ihr also auf jeden Fall den Untertitel einblenden oder wie ich die Serie in Deutsch guggn. :-)