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Filmkritik: Warcraft: The Beginning (2016) mit Travis Fimmel | FSK 12

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Story Warcraft: The Beginning |

Die Orks leben in einer Welt, die kurz vor der Zerstörung steht. Daher suchen sie nach einer neuen Welt, die sie erobern und besiedeln können. Der Ork-Zauberer Gul’Dan findet ein magisches Tor, durch dieses die Orks in die Welt Azeroth kommen. Zudem hat Gul’Dan einige der Ork Krieger mit dem „Fell“ ausgestattet, eine grüne Magie, die die Krieger stärker macht.
Ihre Ankunft bleibt natürlich nicht lange unbemerkt, nicht zuletzt, weil sie direkt anfangen Dörfer zu zerstören und Bewohner zu töten bzw. gefangen zu nehmen. Lliane Wrynn – König von Azeroth – bespricht sich zusammen mit seinem Hauptmann (und Schwager) Anduin Lothar sowie dem Magier Medivh, seines Zeichens Beschützer des Königreichs. Medivh sowie der König sind der Meinung, man müsse Teile des Königreichs einzeln beschützen. Doch Lothar ist da anderer Meinung. Er will die Quelle selbst bekämpfen – das Portal, durch das die Orks kommen. Außerdem hat er gesehen, wie Khadgar – früher einmal Magierlehrling, der aber hingeschmissen hat, da er mit den Machenschaften der Magier nicht einverstanden war – das Fell und somit die damit infizierten Orks besiegen kann. Zudem steht ihm die gefangen genommene Garona zur Seite, die nach Ihrer Gefangenschaft bei den Orks eine gute Hilfe für den Kampf ist.
Unterdessen braut sich im Ork Lager ein Aufstand zusammen. Clan Führer Durotan hält das Fell für Böse und lehnt sich gegen Gul’Dan auf. Doch das müssen nicht nur er, sondern auch seine Frau bitter bezahlen. Doch sie hinterlassen ihr „Erbe“ in Form ihres neu geborenen Sohnes, den sie nicht in den Händen der Orks zurück lassen.

Warcraft: The Beginning
Warcraft: The Beginning

Schauspieler |

Anduin Lothar – Travis Fimmel (Vikings, The Experiment)
Garona – Paula Patton (Déjá Vu, Mission Impossible – Ghost Protocol)
Medivh – Ben Foster (Todeszug nach Yuma, Hell or high Water)
Llane Wrynn – Dominic Cooper (Need for Speed, Captain America: The First Avenger)
Duraton/Atonidas – Toby Kebell (Prince of Persia, Rock’n’Rolla)
Khadgar – Ben Schnetzer (Goat, Pride)
Gul’Dan – Daniel Wu (Europa Report, Moon to)
Regie: Duncan Jones

Auszeichnungen |

SLFCA Award – Worst Film of the Year

meine Kritik |

Tja, was soll ich da jetzt schreiben… Meine Erwartungen an diesen Film waren mittelmäßig hoch bis hoch. Jedem ist das Spiel World of Warcraft bekannt (auch wenn ich es nie gespielt habe). Zudem wurde bereits seit 2006 an dem Film gearbeitet. Das allein sollte doch schon für einen fantastischen Film sprechen. Die Besetzung ist meiner Meinung nach auch sehr gelungen. Ich mag Travis Fimmel bereits in Vikings als Ragnar Lothbrok schon sehr gerne und er passt wirklich gut zu Warcraft. Als noch eine Voraussetzung für einen gelungenen Film.
Endlich hatte ich die Blu-Ray dann endlich in Händen und schob sie erwartungsvoll in den Player. Doch bereits seit wenigen Minuten musste ich feststellen, daß die Macher des Films nicht viel Wert auf Story legen.
Die Special Effects sind absolut überwältigend in Warcraft. Ich habe selten einen Film gesehen, bei dem ich mir einen 3x so großen Fernseher wirklich gewünscht hätte. Es gibt so viele Details und Kleinigkeiten, die man kaum erfassen kann. Hier hat man wirklich an nichts gespart.

Achtung:  Spoilergefahr !!!

Das war nun das gute an dem Film… Absolut enttäuscht bin ich von den Dialogen und dem Storyausbau. Es ist zwar nicht so, daß man der Story nicht folgen könnte. Aber es werden so viele „Seitenstorys“ angeschnitten, die man hätte wesentlich schöner hätte umsetzen können. Beispiel: Lothars Sohn. So wirklich hat man ja nicht mitbekommen, daß er einen Sohn hat, dessen Mutter bei der Geburt gestorben ist. Erst als dieser Sohn von den Orks getötet wird, wird einem bewusst, ups, der war vielleicht wichtig. Oder am Ende: Der König ist tot, die Königin steht vor dem Volk und Lothar – übrigens der Bruder der Königin – stellt sich neben Sie und alle jubeln. Ist er jetzt der neue König oder wie ? Und was ist eigentlich mit Khadgar ? Welche Rolle genau hat er denn jetzt gespielt ? Wieso ist er denn sowas besonderes und konnte Medivh besiegen ?

Fragen über Fragen sind offen geblieben und ich bezweifle, daß diese im 2. Teil aufgelöst werden. Liebe Filmemacher, normalerweise bin ich nicht so für viel Seitenstorys, aber in diesem Film hätten diese den Film wesentlich sehenswerter gemacht.

Daher kriegt der absolut genial gemachte Film Warcraft: The Beginning auch nur 6 von 10 Punkten. Schade, denn er hatte wirklich potential. Was sagt ihr zu dem Warcraft Movie ??

Filmkritik: The Loft (2014) mit Wentworth Miller | FSK 16

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Story The Loft |

Architekt Vincent, Psychiater Chris, Makler Luke, Marty und Chris‘ Halbbruder Philip sind 5 Freunde, die sich gern mal was gönnen. Jeder von ihnen ist mehr oder weniger glücklich verheiratet, allerdings von neuen Bekanntschaften nicht abgeneigt. Sie mieten sich zusammen ein luxuriöses Loft, das nur ihrem persönlichen Spaß dienen soll – und von dem natürlich ihre Frauen nichts wissen dürfen. Jeder der 5 erhält einen Schlüssel und so können sie abwechselnd das Loft zu ihrem heimlichen Vergnügen nutzen – bis eines Tages plötzlich die Leiche einer blonden Frau im Bett des Lofts auftaucht. Da nur 5 Schlüssel existieren muss einer der Freunde etwas mit dem Mord zu tun haben. Nach und nach rekonstruiert sich die Geschichte um die mysteriöse Leiche… und decken sich diverse Geheimnisse um jeden der Freunde auf…

Schauspieler |

Vincent Stevens – Karl Urban (Dredd, Star Trek)
Chris Vanowen – James Marsden (X-Men, Superman Returns)
Luke Seacord – Wentworth Miller (Prison Break, Legends of Tomorrow)
Marty Landry – Eric Stonestreet (Modern Family, Voll abgezockt)
Philip Trauner – Matthias Schoenaerts (Bullhead, The Drop)
Sarah Deakins – Isabel Lucas (Red Dawn, Transformers – die Rache)
Anne Morris – Rachel Taylor (Transformers, Darkest Hour)
Regie: Erik van Looy

The Loft
Filmkritik: The Loft

Auszeichnungen |

keine

meine Kritik |

Die Story von The Loft ist nicht außergewöhnlich gut, die Umsetzung war aber besser, als die Story vermuten lässt. Fast 1,5 Stunden überlegt und grübelt man, wer denn nun der Mörder der blonden Frau ist. Als man endlich erfährt, wer denn überhaupt die Tote ist, kommt man der Wahrheit wieder ein Stück näher – die allerdings ein paar Minuten später auch gleich wieder widerlegt wird. Am Ende war es doch jemand ganz anderes und aus einem ganz anderen Grund.
Der Film ist für ein bißchen Samstag-Abend-Unterhaltung durchaus geeignet. Aber etwas wirklich außergewöhnliches darf man nicht erwarten. Die Schauspieler machen ihre Sache gut und das Loft selbst ist ganz cool. Bißchen nervig fand ich persönlich die diversen Frauen, die dort mitgespielt haben – sei es nun die Ehefrauen oder die Geliebten. Aber das war sicherlich auch Sinn der Sache. :-)

Für ein bißchen Unterhaltung ist The Loft also absolut geeignet – als Mega Blockbuster kann man ihn aber nicht bezeichnen.

P.S.: zu den Auszeichnung ist noch zu sagen, daß ich einfach keine Information dazu gefunden habe. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß er so gar keine Auszeichnung erhalten hat. Sollte von euch jemand mehr dazu wissen, dann schreibt mir doch.

 

Filmkritik: Girl, Interrupted (1999) mit Winona Ryder | FSK 12

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Story Girl, Interrupted |

Susanna ist ein junges 18-jähriges Mädchen, das mit der Welt nicht richtig klar kommt. Sie hat immer wieder eine Art von Wahnvorstellungen, die sie im Alltag immer wieder einholen. Nachdem sie versucht hat sich das Leben mit Aspirin und Alkohol zu nehmen sehen ihre Eltern keinen anderen Ausweg mehr als sie nach Claymoore zu schicken. Claymoore ist eine psychatrische Einrichtung, in der sie der Frauenabteilung zugewiesen wird. Dort angekommen fehlt sie sich erstmal komplett fehl am Platz. Doch mit der Zeit freundet sie sich mit einigen der anderen Patientinnen an – besonders mit der Soziopathin Lisa. Nachts treffen sich die Mädchen heimlich und durchforsten das Gebäude durch unterirdische Gänge, durch die sie in das Zimmer ihres Arztes gelangen. Dort angekommen machen sie sich recht schnell über ihre Krankenakten her.
Lisa fällt in der Station immer wieder durch ihre starken Stimmungsschwankungen und Ausraster aus und wird dadurch regelmäßig zu diversen Behandlungen geschickt. Nach einer weiteren Behandlung kommt Lisa ziemlich zerstört zu Susanna und die beiden hecken einen Fluchtplan aus, den sie auch recht schnell in die Tat umsetzen. Auf der Flucht geraten sie an eine Truppe Hippies, die sie beklauen und landen am Ende bei der kurz zuvor aus Claymoore entlassenen Georgina. Doch auch hier rastet Lisa mal wieder aus und es passt etwas entsetzliches, was die Einstellung von Susanna grundlegend ändert. Sie lässt nun die Behandlung von Dr. Wick zu um irgendwann ein normales Leben führen zu können.

Girl, Interrupted
Girl, Interrupted (DVD 1999)

Schauspieler |

Susanna -Winona Ryder (Beetlejuice, Black Swan)
Lisa – Angelina Jolie (Mr. & Mr. Smith, Salt)
Georgina – Clea DuVall (Argo, Identity)
Daisy – Brittany Murphy (8 Mile)
Polly – Elisabeth Moss (Mad Men)
Tobias Jacobs – Jared Leto (Artifact)
Valerie – Whoopy Goldberg (Sister Act)
Regie: James Mangold

Auszeichnungen |

Oscar – Best Actress in a Supporting Role (Angelina Jolie)
Golden Globe – Best Performance (Angelina Jolie)
Screen Actors Guild Awards – Actor (Angelina Jolie)
Awards Circuit Community Awards – Best Actress (Angelina Jolie)
Blockbuster Entertainment Award – Favorite Supporting Actress (Angelina Jolie)
Broadcast Film Critics Association Awards – Best Supporting Actress (Angelina Jolie)

meine Kritik |

Ich besitze die DVD von Girl, Interrupted (Durchgeknallt) schon seit vielen Jahren. Natürlich habe ich den Film auch schon das ein oder andere mal angesehen und jetzt eben mal wieder (und nein, nicht nur weil ich gesehen habe, daß der coole Castiel – Misha Collins – aus Supernatural da seine halbe Minute Ruhm hat :-)). Der Film handelt von einer eher tragischen Geschichte eines Mädchens, daß verzweifelt versucht erst aus dem Leben weg zu kommen und dann doch wieder rein. Es ist aber nicht durchgehend alles tragisch in dem Film, es gibt auch die ein oder andere witzige Szene. Die aber absolut dramatischste Szene ist, als Susanna und Lisa auf ihrer Flucht Georgina besuchen und Lisa so richtig ausflippt. Naja und dann eben die Konsequenz darauf…
Ansonsten fantastische schauspielerische Leistungen, nicht umsonst gab es so viele Auszeichnungen für den Film. Ich kann Girl, Interrupted jedem empfehlen, der nicht nur auf Mainstream und Happy End steht.

Filmkritik: Django Unchained (2012) mit Jamie Foxx | FSK 16

DVD, Dolby Digital 5.1
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Story |

Der frühere Zahnart Dr. King Schultz – seines Zeichens nun Kopfgeldjäger – ist im Jahr 1848 auf der Suche nach einem Sklaven, der für ihn seine nächsten Verbrecher identifizieren kann. Diesen findet er in einem kleinen Sklaventransport in Texas. Er will ihn freikaufen, was ihn nach einer (blutiger) Überzeugungsarbeit auch gelingt. Dr. Schultz ist untypischer Weise für einen Weißen nicht an schwarzer Sklavenarbeit interessiert und schließt somit mit Django ein längeres Abkommen für eine Zusammenarbeit. Diese klappt gut, Django lernt schnell von dem listigen und gewieften Dr. Schultz.

Django Unchained
DVD Django Unchained

Nun ist es daran Djangos Frau Brunhilde zu finden, die von einen anderen Sklavenhändler verkauft wurde. Schnell ist sie auf Candieland ausfindig gemacht, daß dem gelangweilten und fiesen Calvin Candie gehört. Unter einem Vorwand bringen sich Django und Dr. Schultz in die Kreise von Candie und versuchen über Umwege Brunhilde freizukaufen. Dies gelingt allerdings nur bedingt, da der schwarze Butler Stephen äußerst misstrauisch ist…

Schauspieler |

Django – Jamie Foxx (Gesetz der Rache, White House Down)
Dr. King Schultz – Christoph Waltz (Inglourious Basterds, Wasser für die Elefanten)
Brunhilde – Kerry Washington (Ray, Mr. & Mrs. Smith)
Calvin Candie – Leonardo DiCaprio (Titanic, Inception)
Stephen – Samuel L. Jackson (Pulp Fiction, The Avengers)
Regie: Quentin Tarantino

Auszeichnungen |

Oscar – Best Performance (Christoph Waltz)
Oscar – Best Writing, Original Screenplay (Quentin Tarantino)
Golden Globe – Best Performance (Chritoph Waltz)
Golden Globe – Best Screenplay Motion Picture (Quentin Tarantino)
BAFTA – Best Supporting Actor (Christoph Waltz)
BAFTA – Best Original Screenplay (Quentin Tarantino)
AFI – Movie of the Year
Golden Trailer Awards – Best Music TV Spot
MTV Movie Awards – Best WTF Moment (Jamie Foxx, Samuel L. Jackson)
und viele mehr… 

meine Kritik |

Also, im Vorfeld habe ich des Öfteren gehört, daß dieser Film voll der Hit sein sollte. Entsprechend bin ich mit viel Erwartungen ran gegangen. Nun ja, der Film ist ganz nett – lang, aber nett. Die Rolle von Christoph Waltz macht den Film auf jeden Fall sehr unterhaltsam. Nicht ohne Grund hat er auch sooo viele Auszeichnungen für seine Nebenrolle erhalten. Django hingegen ging mir zeitweise ein bißchen „auf die Nerven“. Der Character hat mich selbst nicht wirklich angesprochen. War er doch selbst sehr gequält von der Sklaverei, so hat er wohl nicht viel draus gelernt und wird zunehmend gewalttätiger. Außerdem hatte ich mir nicht so ein Sklaven-Epos erwartet, sondern eher etwas „Moderneres“…
Ok – ein Quentin Tarantino Film – die sind halt so. :-) Und als solchen stelle ich den Film nun auch wieder zurück ins Regal. Wissentlich, daß ich ihn nicht mehr so schnell ansehen werde.

Filmkritik: Malavita – The Family (2013) mit Robert De Niro | FSK 16

Blu-Ray 1080p DTS HD 5.1
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Story |

Die frühere Mafiafamilie Manzoni um Vater Giovanni – seines Zeichens früher berüchtigter Pate in den USA – zieht aufgrund von Zeugenschutz in ein kleines Städtchen in der Normandie. Begleitet von 2 FBI-Agents und dem leitenden Zeugenbeauftragten Stansfield fangen die Manzonis – inzwischen Blakes – ein neues Leben in dem französischen Ort an.
Mutter Maggie versucht sich in der Gegend einzufinden indem sie den örtlichen Lebensmittelladen besucht – mit gewissen Folgen. Tochter Belle und Sohn Warren finden auf der neuen Schule mehr oder weniger schnell neue „Freunde“.
Giovanni – inzwischen Fred – darf erstmal das Haus und das Grundstück nicht verlassen und langweilt sich ungemein. In einem alten Schuppen findet er eine Schreibmaschine, die es ihm schnell antut und er versucht sich daran, seine Memoiren zu schreiben; ganz zur Missgunst von Agent Stansfield.
Die Familie schlengelt sich einigermaßen durch das neue Leben, doch dann passiert ein schwerwiegender Fehler, der die Killer des Mafia-Bosses in den USA auf ihre Spur bringt…

Schauspieler |

Fred Blake / Giovanni Manzoni – Robert De Niro (GoodFellas, Heat)
Maggie Blake – Michelle Pfeiffer (Dark Shadow, Scarface)
Belle Blake – Dianna Agron (Glee, Ich bin Nummer Vier)
Warren Blake – John D’Leo (Unbroken, Gesetz der Straße)
Robert Stansfield – Tommy Lee Jones (MIB, Auf der Flucht)
Di Ciccu – Jimmy Palumbo (96 Hours – Taken 3, Der Große Crash)
Caputo – Domenick Lombardozzi (The Wire, Nicht auflegen!)
Regie: Luc Besson

Auszeichnungen |

WFCC Award – Best Young Actress (Nominiert)

Malavita the Familiy
Filmkritik: Malavita the Familiy

meine Kritik |

Die besten Kritiken hat dieser Film ja wahrlich nicht erhalten. Eine 6,3 auf der IMDB, keine Auszeichnungen und nur eine lausige Nominierung für einen Award. Da sollte man wohl nicht all zu viel erwarten. Wenn ich aber die Namen der Hauptdarsteller so lese… Michelle Pfeiffer, Robert De Niro, Tommy Lee Jones… dann kann es doch gar nicht so schlecht sein, oder ?

Nun ja, mit besten Erwartungen bin ich an diesen Film ran gegangen – und er hat mich für einen Feiertags-SchlechtWetter-Nachmittag wirklich nicht enttäuscht. Der Film ist von der ersten bis zur letzten Minute wirklich unterhaltsam. Natürlich ist die Story etwas lausig: Mafiafamilie steigt aus dem Milieu aus und verpfeift dabei den Ober-Boss; kommt in Zeugenschutz und wird nun gejagt…
Hin und her gerissen zwischen den früheren „Ichs“ und den neuen „Ichs“ versuchen die 4 sich in die neue Dorf-Gemeinschaft einzufinden und sind dabei am Ende relativ erfolgreich. Selbst die skeptischsten Dorfbewohner können sie irgendwie von ihrer „guten“ Art überzeugen.

Die Schauspieler – allen voran Robert De Niro – haben mich aber wirklich überzeugt. Jeder ist wirklich grandios in der jeweiligen Rolle. Vor allem dadurch wird Malavita wirklich unterhaltsam und macht Spaß beim ansehen.

Ach und übrigens, Malavita ist der echt tolle und treue Hund von Giovanni …äh Fred…