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Ebay ist nicht mehr DAS Ebay

Ich war eigentlich schon recht früh auf Ebay dabei. Ist es doch prinzipiell eine wirklich gute Idee, Sachen, die man nicht mehr braucht für den ein oder anderen Euro auf Ebay zu verkloppen. So konnte ich wirklich schon immer mal wieder meinen Kontostand etwas anheben. Doch im letzten Jahr ist mir zunehmen etwas aufgefallen, was mich immer mehr verärgert und von der Plattform wegtreiben lässt.

Käufermoral auf Ebay |

Die Käufermoral auf Ebay hat sich – nach meiner Erfahrung – enorm verändert. Bekam man früher doch noch negative Bewertungen, wenn man als Käufer Schmuh trieb, so ist die heutige Konsequenz bei Unfug nur noch ein „angeblicher“ Eintrag im Ebay-Konto (welchen ich bis heute noch in keinem Profil finden konnte).
Aber was ist nun das große Käuferproblem auf Ebay ? Die User sehen sich nur noch max. die Bilder und evtl. noch flüchtig die Überschrift von Aktionen an. Der Text in der Beschreibung wird meist überhaupt nicht mehr gelesen. Dann einfach mal ein Gebot abgegeben und wenn der Zuschlag dann da ist und man doch noch die Beschreibung dazu liest – die einem nicht zusagt – dann bezahlt man halt einfach nicht.
Beispiel: ich hatte mein Nike+ Fuelband auf Ebay versteigert. Ich habe beim Zustand „als Defekt“ angegeben und zusätzlich in die Beschreibung die genaue Fehlerbeschreibung geschrieben und nochmal den Hinweis in groß und fett dazu, daß das Band einen Fehler hat und als Defekt verkauft wird. Die Auktion lief nun also aus zu einem für mich netten Preis, doch der Verkäufer hat einfach nicht bezahlt. Auf Emails von mir und seitens Ebay (Käufer gemeldet) passierte gar nichts. Ich bekam dann zwar die Verkäuferprovision von Ebay zurück erstattet, doch den erneuten Aufwand mit wieder einstellen und allem hat mir keiner Vergütet – mal abgesehen von der Zeit, die ich in den depperten Käufer investiert hatte… Nun gut, dann versuchte ich es halt nochmal und tatsächlich haben sich wieder Leute dafür interessiert. Diesmal ging der Zugschlag für etwas weniger raus, aber auch das war ok. Doch kaum war die Auktion zu Ende erhielt ich vom neuen Käufer eine Email, daß der das Band gar nicht haben will und vom Kauf zurück tritt !?!??!??!?!? Hä ???? Wie geht denn das ? Das ist Ebay, ein Gebot ist bindend. Liest denn keiner die Richtlinien ?

Auf diese Art – vor allem, daß Käufer einfach nicht zahlen und sich nicht melden – sind fast alle meine Auktionen im letzten Jahr verlaufen. Das ist wirklich enorm ärgerlich. Die Leute denken, sie könnten schön munter auf Ebay rumbieten und danach mal kucken, ob sie die Artikel haben wollen. Konsequenzen erwarten sie ja  nicht – seit neutrale und negative Bewertungen seitens des Verkäufers abgeschafft wurden.

Mich ärgert dieses Verhalten extrem. Und aus diesem Grund werde ich in Zukunft nichts mehr auf Ebay versteigern. Was es wert ist noch zu Geld zu  machen kommt zu Kleinanzeigen und der Rest wird entweder gespendet oder weggeworfen. Schade darum, aber ich habe einfach keine Lust mehr mich mit solchen depperten Leuten auseinander zu setzen. Vielleicht sollte Ebay hier nochmal über ihre Richtlinien und Sanktionen nachdenken !

Wie geht es euch inzwischen auf Ebay ? Habt ihr ähnliche Probleme auf der Plattform ?

Meine Erfahrung mit dem iPad Air

Bereits vor knapp 3 Jahren habe ich mir mein erstes Tablet zugelegt – damals das iPad 2. Bis dahin hatte ich immer ein Netbook, das ich überall mit hingeschleppt habe, bei dem der Akku aber auch nicht immer so lange hielt und es doch auf Dauer recht schwer war. Also her mit einem iPad. Da ich bereits schon ein iPhone hatte wusste ich so ungefähr, was auf mich zukommt und konnte mir damit die Recherche über Test von anderen Tablets sparen.
Im Prinzip war ich mit meinem iPad 2 zufrieden, allerdings wurde es mit der Zeit immer langsamer und hing sich auch immer wieder auf. Deshalb habe ich dann zum Geburtstag im Dezember letzten Jahres ein neues iPad Air bekommen. Das konnte ich nun ausgiebig testen und möchte euch nun davon berichten.

ipad Air (3)
iPad Air Weiß

Ausstattung iPad Air |

Ich habe nun nicht die größte und auch nicht die kleinste Ausstattung:

  • 32 GB interner Speicher
  • Farbe: Weiß
  • WiFi (ohne 3G)

Sowieso on Board hat das iPad Air folgende Eigenschaften:

  • Retina Display
  • Aluminium Gehäuse
  • A7 Chip mit 64-Bit Architektur
  • max. 10 Std. Akkulaufzeit
  • 2 integrierte Antenne für WLan

Das neue Betriebssystem iOS 7 |

Das iPad Air wird bereits mit dem aktuellen Apple Betriebssystem iOS 7 ausgeliefert.
Gut, im Prinzip schaut es noch ähnlich aus wie vorher. Aber ein paar „Kleinigkeiten“ haben sich dann doch getan. Beispielsweise lässt sich ein Kontrollzentrum öffnen, wenn man von unten in den Bildschirm rauf wischt. Die Mitteilungszentrale – von oben wischen – wurde auch etwas angepasst mit aktuellen Daten für den Tag. Geöffnete Apps lassen sich mit einem Doppelklick auf den unteren Knopf alle anzeigen und durchblättern. Zum Schließen der jeweiligen App muss diese nun in den oberen Rand gezogen werden. Die Anzeige des Safari hat sich auch ein bißchen geändert (dazu kann ich aber nicht viel sagen, ich nutze Google Chrome).

Mein Test |

Ich konnte nun also über 3 Monate lang das iPad Air ausführlich testen und begutachten. Ich teile euch meine Erfahrung mal in verschiedene Kategorien auf.

Handhabung Hardware: Das iPad Air ist relativ leicht (unter 500 Gramm) und man kann es gut mit einer Hand halten. Das Display lässt sich immer gut bedienen, allerdings – so toll der glänzende Bildschirm ist – er sieht immer aus wie Sau. :-) Und wenn man es mit raus in die Sonne nimmt hat man schon ein Problem noch etwas zu erkennen. Outdoor-Tauglich ist es also nur bedingt. Dafür ist es recht stabil gebaut. Ich habe eine windige Schutzhülle von Ebay für 10 € drum rum und mir ist es schon 2 mal beim Heimntrainer-Fahrradfahren aus der Hand gefallen und runtergeklatscht. Und es ist nix passiert. Nix gebrochen und es funzt auch alles noch. :-)
Was mir nicht so gefällt ist, daß sich der Stecker geändert hat. Ich habe als Handy ein iPhone 4 und mit dem iPad nun 2 verschiedene Kabel rumliegen zum Laden.

ipad Air (2)
Schmutziges iPad

Apps: So viele Apps nutze ich ja nun nicht, aber die, die ich haben will, die gehen einwandfrei. Das Suchen, Finden und Updaten von Apps ist wirklich einfach. Aber wie gesagt, viel hab ich nicht drauf: Ebay, Amazon, Pizza.de, Mobile.de, Autoscout24, Mensch Ärgere dich nicht, Jewel Fever, Push Panic, Dead Terrorist, PokerStarsEU, WordPress, Feedly, Facebook, Calculator X, YouTube, Hay Day, Weight Watchers, IMDb, Quizduell, 2048, FuelBand und Chrome.

ipad Air (1)
Hay Day auf iPad

Handhabung Software: Hier muss ich leider einen kleinen Minuspunkt vergeben, denn immer mal wieder stürzen Apps (meistens Chrome, Safari, Ebay oder Quizduell) einfach ab. Das ist ziemlich nervig, vor allem wenn man gerade Quizzt und dann alle Spiele verloren sind. :-/ Manchmal schaltet sich sogar das ganze iPad aus und startet neu. Bisher habe ich noch keine Lösung zu diesem Problem gefunden. Ansonsten läuft es stabil und sicher. WLan funktioniert immer, Knopf ist auch noch tadellos und die Akkulaufzeit ist mit durchschnittlich 8 Stunden Betrieb auch absolut in Ordnung. Nervig hingegen ist das Kontrollzentrum, das man ständig aus dem unteren Bildschirm hoch wischt.
Sehr praktisch hingegen ist der automatische Bilderstream von meinem iPad zum iPhone und umgekehrt. Ich habe also immer alle Bilder auf beiden Geräten verfügbar (ohne Cloud-Anwendung).

Fazit |

Wer ein Tablet für den Hausgebrauch zum Spielen und Surfen sucht ist beim iPad Air auf jeden Fall richtig. Für Leseratten und Outdoor-Leute ist es allerdings nicht zu empfehlen.

Bewertung: ©©©©©©©©©©

 

Meine Ebay Schnäppchen im Februar 2014

Wie ihr wisst bin ich ja aktuell „ans Bett gefesselt“ – also ein bißchen außer Gefecht gesetzt durch die blöden Bandscheiben. Ich habe also wahnsinnig viel Zeit in der ich sinnloses Zeug machen kann. :-) Das Fernsehprogramm kenne ich schon mehr als auswendig. Hay Day und QuizDuell laufen gut. Und natürlich habe ich auch mehr als genug Zeit in Ebay nach Schnäppchen zu stöbern. Im Schnäppchen finden bin ich quasi Königin. :-) Und hier präsentiere ich euch nun meine Schnäppchen aus meinem Ebay Einkauf im Februar 2014 !

Inamagura Stiefel – NP 84,99 € – Ebay 39 €

Inamagura Stiefel

Kleiderpaket 9teilig – Ebay 2,50 €

unbrauchbar: Pullover, Jeans, Weste
okay: 2 Rollis, langärmliges Shirt
gut:  Tunika mit Gürtel,  Rock,  T-Shirt

neue Klamotten (2)

neue Klamotten (1)

WalkMaxx Running Schuhe (neu) – NP 29,99 € – Ebay 12,99 €

WalkMaxx

Haarschmuck & -zubehör Paket mit über 30 Teilen – NP über 50 € – Ebay 4,33 €

Haarschmuck (1)

Jeans – Ebay 2,36 €

Jeans

Ihr seht, der Monat hat sich also wirklich mal wieder gelohnt. Hätte ich diese ganzen Sachen im Geschäft gekauft dann hätte ich wesentlich mehr dafür bezahlen müssen. Und nur weil Sachen teilweise gebraucht sind, sind diese ja nicht gleich schlecht. :-)

Und noch ein Tipp an zukünftige Schnäppchenjäger unter euch: am Besten kuckt man unter der Woche und sortiert die Sachen nach „Auktion“ und „Bald endend zuerst“. Viel Spaß beim Shoppen.

 

 

Gutschein, Gutschein, Gutschein – ich wollte doch nur meine Bestellung haben

Sicherlich geht es euch auch immer wieder so: Ihr Bestellt bei bekannten Online-Händlern (z.B. Händler bei Ebay, Amazon etc.) eine tolle Ware, die ihr schon lange haben wolltet. Das Paket kommt pünktlich und gut verpackt. Doch neben der eigentlichen Ware und der Rechnung bzw. Lieferschein liegen ein Haufen von Gutscheinen mit bei. Darunter findet mal zahlreich Zalando und Vistaprint, heute habe ich erst wieder Gutscheine von albelli Fotobücher und brand4friends bekommen.

Gutschein-Flyer

Der Gutscheinwert

Meistens erhält man einen Gutschein über 10 € bei einer Bestellung ab 50 €. Oder man bekommt
Visitenkarten für 2,50 € zzgl. Versandkosten. Oder gern wird einem auch ein Rabatt von x % bei
einem Bestellwert von x angeboten.

Im Prinzip ist das ja nichts schlechtes. Doch was bringt das Ganze wem wie viel ?

 

Vorteile für den Käufer

Der Käufer hat durch diese Gutscheine natürlich den Vorteil, daß er bei dem entsprechenden Online-Shop auf Bestellungen Rabatt bekommt. Die Frage ist nur – würde er dort auch bestellen, wenn er keinen Gutschein bekommen hätte ? Bzw. würde er die Mindestbestellmenge, die für den Gutschein gilt, überhaupt erreichen ?

Oder verstecken sich hinter diesen Gutscheinen vielleicht kleine „Fallen“ wie hohe Versandkosten oder ähnliches ? Genau das ist mir nämlich passiert mit Vistaprint. 250 Visitenkarten zu 2,10 €, hochgeladenes Logo dafür 2,51 € – lt. Flyer Stempel und Adressaufkleber kostenfrei dabei. Am Ende habe ich 16,74 € für alles bezahlt… durch die Versandkosten – obwohl alles in einem ganz  kleinen Päckchen verschickt wurde.

 

Vorteile für den Werbenden

Durch die Zugabe von Gutschein-Flyern in Paketen erreichen die werbenden Unternehmen eine enorme Reichweite an potentiellen Neukunden. Sie machen damit zum einen Werbung und ihren Namen bzw. ihre Marke bekannter. Zum anderen locken Sie neue Kunden auf ihren Shop, die zu einem gewissen Prozentsatz auf jeden Fall kaufen werden. Somit generiert das Unternehmen einen enormen Umsatz an Neukunden, wenn man mal die Masse der Paketzugaben bedenkt.

Allein bei Ebay werden über 30 Millionen Artikel gleichzeitig angeboten. Wenn man nur in 5 % der Pakete von Händlern Gutschein-Flyer legt – also bei etwa 1,5 Millionen – dann erreicht man wirklich viele Leute.

Wenn man dann noch bedenkt, wie einfach dieses Werbemittel ist – und auch günstig. Denn was kostet schon das Design dieser einfachen Gutscheine und dann der Druck in Größe A6 ?!

 

Vorteile für den Versender

Generell ist es so, daß jeder Online-Händler sich für solche Werbekampagnen anmelden kann. Dazu gibt es inzwischen einige Portale (z.B. PaketPlus), bei denen man sich kostenlos anmelden kann. Dort kann man dann die für einen passenden Aktionen raussuchen – natürlich so, daß diese nicht in direkter Konkurrenz zur eigenen Ware stehen. Das werbende Unternehmen prüft dann, ob z.B. das monatliche Versandvolumen etc. passt und beauftragt den passenden Online-Händler. Dieser erhält dann kostenfrei per Post die Gutschein-Flyer, welche er in seinen Paketen beilegt. Und einmal monatlich gibt der Online-Händler einen Versandnachweis an den Werbenden ab, worauf hin er dann die entsprechende Vergütung dafür bekommt.

 

Mein Fazit

Für die Versender und die werbenden Unternehmen ist diese Methode eine durchaus gute Sache, einfach und günstig Werbung und daraus Umsatz zu machen. Der Nutzen für den Käufer – also uns als Konsumenten – sehe ich da etwas schwieriger. Ich denke, daß man so viele Leute dazu bringt, etwas zu bestellen, was diese eigentlich gar nicht wollen/brauchen. Doch letztendlich ist jeder selbst verantwortlich, was er kauft. Von den Müllbergen, die mit diesen Flyern produziert werden will ich gar nicht sprechen…

Was sind eure Erfahrungen mit solchen Gutscheinen ?