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Meine Erfahrung mit dem iPad Air

Bereits vor knapp 3 Jahren habe ich mir mein erstes Tablet zugelegt – damals das iPad 2. Bis dahin hatte ich immer ein Netbook, das ich überall mit hingeschleppt habe, bei dem der Akku aber auch nicht immer so lange hielt und es doch auf Dauer recht schwer war. Also her mit einem iPad. Da ich bereits schon ein iPhone hatte wusste ich so ungefähr, was auf mich zukommt und konnte mir damit die Recherche über Test von anderen Tablets sparen.
Im Prinzip war ich mit meinem iPad 2 zufrieden, allerdings wurde es mit der Zeit immer langsamer und hing sich auch immer wieder auf. Deshalb habe ich dann zum Geburtstag im Dezember letzten Jahres ein neues iPad Air bekommen. Das konnte ich nun ausgiebig testen und möchte euch nun davon berichten.

ipad Air (3)
iPad Air Weiß

Ausstattung iPad Air |

Ich habe nun nicht die größte und auch nicht die kleinste Ausstattung:

  • 32 GB interner Speicher
  • Farbe: Weiß
  • WiFi (ohne 3G)

Sowieso on Board hat das iPad Air folgende Eigenschaften:

  • Retina Display
  • Aluminium Gehäuse
  • A7 Chip mit 64-Bit Architektur
  • max. 10 Std. Akkulaufzeit
  • 2 integrierte Antenne für WLan

Das neue Betriebssystem iOS 7 |

Das iPad Air wird bereits mit dem aktuellen Apple Betriebssystem iOS 7 ausgeliefert.
Gut, im Prinzip schaut es noch ähnlich aus wie vorher. Aber ein paar „Kleinigkeiten“ haben sich dann doch getan. Beispielsweise lässt sich ein Kontrollzentrum öffnen, wenn man von unten in den Bildschirm rauf wischt. Die Mitteilungszentrale – von oben wischen – wurde auch etwas angepasst mit aktuellen Daten für den Tag. Geöffnete Apps lassen sich mit einem Doppelklick auf den unteren Knopf alle anzeigen und durchblättern. Zum Schließen der jeweiligen App muss diese nun in den oberen Rand gezogen werden. Die Anzeige des Safari hat sich auch ein bißchen geändert (dazu kann ich aber nicht viel sagen, ich nutze Google Chrome).

Mein Test |

Ich konnte nun also über 3 Monate lang das iPad Air ausführlich testen und begutachten. Ich teile euch meine Erfahrung mal in verschiedene Kategorien auf.

Handhabung Hardware: Das iPad Air ist relativ leicht (unter 500 Gramm) und man kann es gut mit einer Hand halten. Das Display lässt sich immer gut bedienen, allerdings – so toll der glänzende Bildschirm ist – er sieht immer aus wie Sau. :-) Und wenn man es mit raus in die Sonne nimmt hat man schon ein Problem noch etwas zu erkennen. Outdoor-Tauglich ist es also nur bedingt. Dafür ist es recht stabil gebaut. Ich habe eine windige Schutzhülle von Ebay für 10 € drum rum und mir ist es schon 2 mal beim Heimntrainer-Fahrradfahren aus der Hand gefallen und runtergeklatscht. Und es ist nix passiert. Nix gebrochen und es funzt auch alles noch. :-)
Was mir nicht so gefällt ist, daß sich der Stecker geändert hat. Ich habe als Handy ein iPhone 4 und mit dem iPad nun 2 verschiedene Kabel rumliegen zum Laden.

ipad Air (2)
Schmutziges iPad

Apps: So viele Apps nutze ich ja nun nicht, aber die, die ich haben will, die gehen einwandfrei. Das Suchen, Finden und Updaten von Apps ist wirklich einfach. Aber wie gesagt, viel hab ich nicht drauf: Ebay, Amazon, Pizza.de, Mobile.de, Autoscout24, Mensch Ärgere dich nicht, Jewel Fever, Push Panic, Dead Terrorist, PokerStarsEU, WordPress, Feedly, Facebook, Calculator X, YouTube, Hay Day, Weight Watchers, IMDb, Quizduell, 2048, FuelBand und Chrome.

ipad Air (1)
Hay Day auf iPad

Handhabung Software: Hier muss ich leider einen kleinen Minuspunkt vergeben, denn immer mal wieder stürzen Apps (meistens Chrome, Safari, Ebay oder Quizduell) einfach ab. Das ist ziemlich nervig, vor allem wenn man gerade Quizzt und dann alle Spiele verloren sind. :-/ Manchmal schaltet sich sogar das ganze iPad aus und startet neu. Bisher habe ich noch keine Lösung zu diesem Problem gefunden. Ansonsten läuft es stabil und sicher. WLan funktioniert immer, Knopf ist auch noch tadellos und die Akkulaufzeit ist mit durchschnittlich 8 Stunden Betrieb auch absolut in Ordnung. Nervig hingegen ist das Kontrollzentrum, das man ständig aus dem unteren Bildschirm hoch wischt.
Sehr praktisch hingegen ist der automatische Bilderstream von meinem iPad zum iPhone und umgekehrt. Ich habe also immer alle Bilder auf beiden Geräten verfügbar (ohne Cloud-Anwendung).

Fazit |

Wer ein Tablet für den Hausgebrauch zum Spielen und Surfen sucht ist beim iPad Air auf jeden Fall richtig. Für Leseratten und Outdoor-Leute ist es allerdings nicht zu empfehlen.

Bewertung: ©©©©©©©©©©

 

Meine Erfahrungen mit Textbroker

Ich habe vor ein paar Wochen angefangen für Textbroker den ein oder anderen Text zu erstellen und möchte euch heute meine Erfahrungen mit inzwischen 11 Texten mitteilen.

 

Was ist Textbroker ?

Textbroker ist wie einige andere Portale eine Seite, auf der Webseitenbetreiber Aufträge für Texte vergeben können. Diese sind dann in der jeweiligen Themenkategorie gegliedert. Die Autoren können sich die Vorgaben zu den Texten ansehen und den Auftrag annehmen oder zum nächsten gehen.

Die Anforderungen werden in 4 Schreib-Kategorien unterteilt, die wie folgt zu bewerten sind:

2 Sterne – Enthält Fehler in Orthografie, Grammatik und Ausdruck
3 Sterne – Nahezu fehlerfrei, schnelle Bearbeitung der Aufträge
4 Sterne – Sehr gute, flüssig lesbare Texte für gehobene Ansprüche
5 Sterne – Professionelle, stilistisch ansprechende Texte journalistischer Qualität

Abhängig von der Qualität des geforderten und geschriebenen Artikels wird die Vergütung pro Wort berechnet. Diese liegt zwischen 0,7 Cent und 4 Cent pro geschriebenem Wort. Im Durchschnitt hat man 1 Tag Zeit um seinen Artikel zu verfassen und abzugeben.

 

Meine bisherigen Erfahrungen

Ich bin nun seit ca. 6 Wochen bei Textbroker angemeldet und habe inzwischen 11 Texte geschrieben und abgegeben zu verschiedenen Themen. Eingestuft bin ich als Neuankömmling durch meine abgegebenen Schriftproben in der Kategorie 3 Sterne.

Auswahl der Aufträge

Mir ist schon einige Mal aufgefallen, daß die Anforderungen an die Texte in Kategorie 2 oder 3 (die anderen sehe ich noch nicht) teilweise sehr lang und sehr anspruchsvoll sind. Für einen Text mit 300-400 Wörtern muss man also erstmal rund 10 Minuten genau lesen, was da von einem gefordert wird. Mal ganz zu schweigen von der Recherche Arbeit danach für den Text selbst…

Zudem sind die geforderten Themen teilweise wirklich hart. Da geht es dann zum Beispiel um Themen wie „Web-Analyse“, „Video Converter“ oder „Automatisierung und IT“. Wenn man da kein Fachmann ist, dann hat man dabei schnell verloren. (Und wir sprechen immer noch von Kategorie 2 und 3…)

Vergütung

Meine bisherige Vergütung ist noch nicht so berauschend. Im Durchschnitt erhalten ich ca. 3 € für einen Text mit einer Länge von um die 350 Wörter. Aber das ist für mich am Anfang ok, denn man muss sich ja erstmal beweisen.

Bewertung von Kunden

Etwa die Hälfte der Kunden hat meine Texte bewertet. Dabei werden die Punkte Fachwissen & Umsetzung, Rechtschreibung & Grammatik, Ausdruck & Lesefluss und Absprache & Zuverlässigkeit bewertet. Meine Texte haben bisher fast nur sehr gute Bewertungen erhalten.
Bei einem Artikel von gestern allerdings habe ich eine Nachbesserung erhalten. Dort fordert der Auftraggeber, daß ich Rechtschreibfehler ändern solle, wo ich allerdings keine gefunden haben… Was mir dabei etwas „aufgestoßen“ ist war die Formulierung der Nachbesserung. Das hätte man durchaus etwas „netter“ schreiben können – zumal der Text mit der Kategorie 2 Sterne (also niedrigste Vergütung) bestellt wurde.

Bewertung durch Textbroker

Jeder Text wird von Textbroker nochmal gesondert bewertet. Aus dieser Bewertung ergibt sich dann die Gesamtbewertung und Kategorie-Einstufung (und am Ende auch die Vergütung). Die Mitarbeiter, die die Texte nochmal prüfen hinterlassen als Hilfestellung einen Hinweis, was man hätte besser machen können.

 

mein Fazit |

Ich weiß nicht, ob ich mit dem Texte schreiben auf solchen Portalen weitermache…. Für Bewertungen oder Nachbesserungen, mit denen ich nicht viel anfangen kann und den teilweise wirklich sehr hohen Anforderungen für wenig Geld ist mir der Zeitaufwand – der pro Text bei ca. 30-60 Minuten liegt (mit Recherche, Kontrolle etc.) – wirklich zu hoch !

 

Habt ihr schon Erfahrungen auf solchen Portalen gemacht ?