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die neuen DAC’s KW 29/2013 | Vorstellung Kirlian Camera

Heute möchte ich euch mal wieder die aktuellen DAC’s vorstellen. Es hat sich wieder einiges getan in unserer Schwarzen Charts-Liste. Was mich recht verwundert hat, was eine Band wie Grosstadtgeflüster in den Charts macht… Aber seht einfach selbst:

 

Singles |

1. Covenant | Last Dance
2. Editors | A ton of Love
3. Nine Inch Nails | Came Back Haunted
4. Front Line Assembly | Killing Grounds
5. Solitary Experiments | Trial and Error
6. OMD | Dresden
7. White Lies | There goes our Love again
8. Kirlian Camera | Heavens
9. Pet Shop Boys | Vocal
10. Visage | Shameless Passion
11. Dark Age | Afterlife – Remixes vol. 1
12. Epic Epileptic | Fucking for Vrginity
13. Bruderschaft | Falling
14. David Bowie | The Next Day
15. Volbeat | Lola Montez
16. Schöngeist | Zusammen allein
17. Mary Fay | Just Pretend
18. Grosstadtgeflüster | Konfetti und Yeah
19. Mono Inc | Heile, heile Segen
20. Inglow | Look Away

 

Alben |

1. Zynic | Blindsided
2. .com/kill | .com/kill
3. Editor | The Weight of your Love
4. Front Line Assembly | Echogenetic
5. Orange Sector | Der Maschinist
6. Sampler: Electrostorm Vol. 4
7. Funker Voigt | Companion in Crime
8. X-Fusion | What Remains is Black
9. Xotox | Schwanengesang
10. De/Vision | Strange Days

 

Bandvorstellung | Kirlian Camera

Die Band Kirlian Camera ist mir persönlich schon seit einigen Jahren ein Begriff. Die Band aus Parma in Italien wurde bereits 1979 von Angelo Bergamini gegründet unter dem Namen „Suicide Commando“. Da es aber eine Band mit diesem Namen bereits gab wurde dieser 1980 in Kirlian Camera geändert. Der Name Kirlian Camera hat seinen Ursprung in der „Kirlian Kamera“, mit der elektrische Felder – auch als „Aura“ bekannt – sichtbar gemacht werden können.

Gegründet wurde die Band von Frontmann und Sänger Angelo Bergamini. Weiter Mitglieder sind heute Elena Alice Fossi (Gesang seit 2000), Andrea Artusi (Gitarre seit 2010) und Kyoo Nam Rossi (Gitarre seit 2010). Die Mitglieder haben in den vergangenen 30 Jahren mehrfach gewechselt. Aus der Urbesetzung ist nur Angelo Bergamini übrig geblieben.

Musik Technisch bewegt sich Kirlian Camera in der Welt des Dark Waves. Einflüsse aus den Bereichen Electro Wave, Pop und Techno sind aber abschnittweise immer mal wieder mit zu hören.

Es kamen bereits mehr als 30 CDs/LPs auf den Markt. Das aktuelle Album ist „Black Summer Choirs„.

Und hier nun noch ein kleiner Vorgeschmack auf die Musik von Kirlian Camera:

 

Video entfernt – siehe Artikel http://www.geheimesleben.de/blog-seo-co/rollt-eine-abmahn-welle-auf-uns-internetnutzer-zu/

 

Bandvorstellung: Umbra et Imago

Heute möchte ich euch ein paar Fakts zur Band Umbra et Imago geben. Einigen von euch wird diese sicherlich ein Begriff sein, schließlich sind diese bereits seit 1991 als Künstler unterwegs. Gegründet von Bandleader Mozart, der auch noch heute als das Gesicht von Umbra et Image weit bekannt ist. Zur Gründerzeit waren noch Michael Gillian, Nail und Torsten B. mit in der Band, die aber 1995 diese verließen.

Ursprünglich ging Umbra et Imago aus dem Projekt The Electric Avantgarde hervor. Anfangs liefen beide Projekte dann parallel, bis The Electric Avantgarde aufgelöst wurde und Mozart sich komplett auf Umbra et Imago konzentrieren konnte. Die Musikrichtung lässt sich beschreiben als Gothic Metal, Elektro oder auch gern als Neue Deutsche Härte.
Umbra et Imago hatte auch einige Songs und Shows mit Gastauftritten. Mit dabei waren Künstler wie Peter Heppner von Wolfsheim, Lex von Megaherz, Tanzwut und Matze Amre´s (ehem. ASP).

Von Anfang an war es für Umra wichtig, die visuelle Show mit in ihre Auftritte zu packen. Das Konzept der Band drehte sich von Anfang an auch um Sigmund Freuds Standpunkt „Die Sexualität ist der Dreh- und Angelpunkt unseres Seins“. Umbra et Imago verkörperte diesen Standpunkt extremer in das Sadomachistische auf künstlerische Art, was sie vielmals in ihren Bühnenshows darstellten.

In den Texten geht es meist um unsere Gesellschaft, die auf unterschwelligem Humor und zynischer Selbstironie basiert. Dabei singen sie fast ausnahmslos in Deutsch.

 

aktuelle Besetzung:

Mozart – Gesang und Text – seit 1991

Sascha Dannenberger – E-Gitarre – seit 2008

Freddy Stürze – Gitarre – von 1996-2003 und seit 2011

Madeleine Le Roy – Gesang, und Show – seit 2003

Erwin Schmidt – Bass – seit 2012

 

Alben:

Träume, Sex und Tod – 1992
Infantile Spiele – 1993
Gedanken eines Vampirs – 1995
Mystica sexualis – 1996
Machina Mundi – 1998
Meo culpa – 2000
Dunkle Energie – 2001
The Early Years – 2003
Memento mori – 2004
Gedanken eines Vampirs (Re-Release) – 2004
Motus animi – 2005
Opus magnus – 2010

 

Singles:

Remember Dito – 1994
Sex statt Krieg – 1996
Kein Gott und keine Liebe – 1997
Weinst du ? – 1999
Feuer und Licht – 2001
Sweet Gwendoline – 2004
Gott will es – 2007
Ohne dich – 2010 (limitiert auf 333 Stück)
Davon geht die Welt nicht unter – 2011 (limitiert auf 222 Stück)
The final Last Dream – 2012 (limitiert auf 99 Stück)

 

Geplantes:

2013 soll ein neues Album erscheinen als Soundtrack zum gleichnamigen, selbst geschriebenen Novelle „Die Unsterblichen“. 2014 soll dies dann verfilmt werden.

 

Und zu guter Letzt gibt es jetzt noch ein Video von Umbra et Imago, in das ihr auf jeden Fall reinhören solltet.

Video entfernt – siehe Artikel http://www.geheimesleben.de/blog-seo-co/rollt-eine-abmahn-welle-auf-uns-internetnutzer-zu/

 

Persönlich:

Ich höre die Musik (zumindest die älteren Sachen) schon seit vielen vielen Jahren. Gerade einige der Texte sind einfach sehr treffend für die heutige Zeit. Wie bei „Lieber Gott“. Darum geht es um die allgemeine Gesellschaft, wie stumpf und egoistisch diese doch inzwischen ist.
Live habe ich Umbra et Imago bisher einmal gesehen, am WGT (das war glaub ich im Jahr 203 oder 2004) in der Agrar Halle. Wer schon mal dort war kann sich ja vorstellen, wie voll es dort gewesen ist. Dort habe ich nur eine Band bisher erlebt, bei der es noch voller war – und das war bei Deine Lakaien. Die Show war gut. Es gab viel nackte Haut und Pyrotechnik zu sehen. Und doch ging dabei die Musik nicht unter.
Alles in allem ist Umbra et Imago ein sehr gelungener Act – den ich persönlich allerdings nicht jeden Tag hören/sehen könnte.