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FitBit Wochenstatistik Woche 1 & 2

Nun besitze ich das FitBit Charge seit etwa 3 Wochen und bin immer noch durchweg zufrieden damit. Ok, das ein oder andere Manko hat das Gerät sicherlich, so daß z.B. bei normalen Höhenunterschieden (Beispiel Autobahn) gerne ein paar Stockwerke angerechnet werden. :-) Ansonsten funktioniert es sehr gut, Schrittanzahl, Distanz und verbrauchte Kalorien sind durchaus realistisch. Die Anbindung an die Weight Watchers App hat auch einwandfrei funktioniert.

Per Email erhalte ich von FitBit wöchentlich einen Überblick über die Wochenstatistik der vergangenen Woche. Da das recht schön aufbereitet ist möchte ich euch nun wieder regelmäßig über die Daten informieren. Heute geht es los mit den letzten 2 Wochen.

FitBit Wochenstatistik Woche 1 |

FitBit Wochenstatistik 04-10.05.15
FitBit Wochenstatistik 04-10.05.15

FitBit Wochenstatistik Woche 2 |

FitBit Wochenstatistik 11-17.05.15
FitBit Wochenstatistik 11-17.05.15

Fazit |

In der 2. Woche war ich durchaus etwas aktiver, was aber evtl. daran liegen könnte, daß ich mehr Wochentage gearbeitet habe als in Woche 1. Allein durch die Arbeit habe ich am Tag etwa 10.000 – 15.000 Schritte und etwa 8 km. Da kommt also schon einiges zusammen.

Die App ist das Aktivitätsband Charge ist also ein guter Begleiter im Alltag um den täglichen Bewegungsstand zu kontrollieren.

Testbericht: FitBit Charge

Nachdem ich nun schon einige Aktivitätstracker getestet habe – ihr könnt die Berichte hier nachlesen: Mio Fuse Performance, Nike+ Fuelband, A-Rival Qairos, FitBit One – habe ich mich nun für einen Test des FitBit Charge entschieden. Auf Amazon kostet das Band stolze 119 €, was nach meinem Aktivitätstracker Vergleich eher hochpreisig ist. Doch hohe Ansprüche verlangen nun mal manchmal auch einen hohen Preis. 2 Wochen ist es nun schon Mein, genug Zeit um einiges zu testen. Daher hier nun mein Testbericht. dazu.

Test: FitBit Charge

Auspacken und Einrichten |

Die Lieferung mit Amazon Prime ging wie immer super reibungslos und schon am nächsten Tag lag das Band in der Paketbox. Die Verpackung macht einen guten Eindruck. Das FitBit ist also schnell ausgepackt und macht auch selbst einen guten Eindruck. Das Band ist zwar schlicht aus Kunststoff mit wirklich kleinem Display. Der Vorteil aber: das Display ist vertikal zum Armband angesetzt und nicht horizontal wie bei den meisten anderen Aktivitätstrackern. So muss man sich nicht erst verrenken, wenn man etwas ablesen will. Man hält es einfach wie eine Uhr und kann direkt alle Werte perfekt ablesen. Der Knopf ist an der linken Außenseite nehmen dem Display und lässt sich gut bedienen. Das Kunststoffband ist wie schon oben geschrieben relativ schlicht, doch durch einfache parallel Einkerbungen sieht es voll schick aus. Der Verschluss ist mit 2 Knöpfen gelöst worden, durch die man auch die Größe einstellen kann. Hier ist allerdings zu sagen: ich habe nun kein wirklich großes oder breites Handgelenk, muss das FitBit Charge allerdings in der 2t weitesten Stellung tragen.
Noch zu Erwähnen ist die Option, daß man die Uhrzeit durch zweimaliges Tippen auf dem Band aktivieren kann. Man muss also nicht immer zwingend den Knopf drücken. Allerdings klappt das nur bei 2 von 3 Versuchen.

FitBit Charge
FitBit Charge

Aufzeichnung der Daten im Alltagsmodus |

Im normalen Alltagsmodus, der quasi immer läuft, werden Schritte, Distanz, verbrauchte Kalorien und Stockwerke angezeigt. Ich habe die Daten mit der iOS Health App gegen gecheckt und die Daten im FitBit scheinen schlüssig zu sein. Auch aus den vergangenen Werten, die ich mit dem Fuelband getrackt habe passt es zusammen. Die verbrauchten Kalorien ist ein Kombiwert aus Grundumsatz + zusätzlich verbrauchte Kcal durch Aktivität. Man ist also immer auf dem neuesten Stand, der mir anhand der Werte auch absolut schlüssig erscheint.
Einzig und allein die Stockwerke sind manchmal sehr fantasievoll. Wenn ich z.B. mit dem Fahrrad ne Tour mache und etwa 100 m Berg auf fahre habe ich gleich mal 10 Stockwerke drauf. :-) Da kann der eingebaute Höhenmesser anscheinend nicht unterscheiden. Da es mir aber nicht auf überwundene Stockwerke ankommt ist dieses Detail für mich nicht so schlimm.

Aufzeichnung Trainingsmodus |

Hier musste ich bisher eine kleine Schwäche feststellen. Woher diese kommt ist mir allerdings noch schleierhaft. Den Trainingsmodus aktiviert man über längeres Drücken des Knopfes. Es erscheint kurz eine Stoppuhr und die Zeit läuft los. Nach dem Training stoppt man auf die gleiche Weise die Aufzeichnung. Ich habe das nun ca. 10 mal getestet und bei etwa 30 % wurde mir das Trainings danach in der App nicht angezeigt. Wieso und weshalb weiß ich nicht… Wenn es aber angezeigt wird, dann kann man die Werte in der App gut nachvollziehen und auch einer bestimmten Sportart zuordnen.

Akkulaufzeit |

Laut FitBit beträgt die Akkulaufzeit bei normaler Nutzung gute 7 Tage. Bei mir war das Band nach guten 6 Tagen am Rande der Laufzeit angekommen. Ok, ich bin aber auch jemand, der alle Nase lang nachsieht, wie weit die Zahlen schon sind. :-) Daher sind die getesteten 6 Tage völlig in Ordnung.

Die FitBit App |

In meinem ersten FitBit Versuch Anfang des Jahres kam ich mit der App so gar nicht zurecht. Nun, nachdem ich einige Tracker und Apps getestet habe fällt mir die Nutzung der FitBit App schon wesentlich leichter. Auf dem Startbildschirm sehe ich meine Alltagswerte wie Schritte, Distanz, verbrauchte Kalorien und Stockwerke. Zusätzlich dazu kann ich noch Gewicht, aktive Minuten, Trainings, aufgenommene Kalorien und getrunkene Flüssigkeit anzeigen lassen. Die letzten beiden muss ich allerdings manuell nachtragen. Dazu besitzt die App eine eigene Lebensmitteldatenbank. Diese hat bisher auch gut funktioniert bis auf einen weiteren entdeckten Fehler: manchmal werden eingetragene Lebensmittel einfach wieder gelöscht… Keine Ahnung wieso und weshalb. Das konnte ich auch noch nicht lösen.
Ansonsten komme ich mit der App gut zureckt. Synchronisation mit iPhone funktioniert gut. Man kann sich Tagesziele im Bereich Schritte, Distanz, Stockwerke und verbrauchte Kalorien setzen. Außerdem erhält man für bestimme Ziele besondere Abzeichen, die man im Profil ansehen kann. Wieder ein Anreiz mehr zu tun… :-)

FitBit App Übersicht+Training
FitBit App Übersicht+Training

Plus und Minus Punkte 

Plus Punkte für das FitBit Charge

  • schönes Design und gutes Display
  • lange Akkulaufzeit
  • Trackt viele Daten
  • realistisches Tracking der Daten
  • einfache Bedienung der App mit allen Daten
  • Aktivitäten und Lebensmittel in einer App kombinierbar

Minus Punkte gegen das FitBit Charge

  • Armband nicht sehr rubust (Schönheitsfehler)
  • nicht wasserdicht
  • kleine App-Probleme mit Trainings und Lebensmittel
  • relativ teuer

Fazit |

Ich war ja eher voreingenommen gegenüber FitBit, da ich nach dem Test von FitBit One gar nicht das bekommen hatte, was ich wollte. Mit dem FitBit Charge ändert sich meine Einstellung allerdings. Das Band ist genau das, was ich mir vorgestellt habe. Es ist gut zu tragen, trackt alles ordentlich und realistisch mit, Daten sind am Armband gut ablesbar und die App ist auch in Ordnung. 119 € ist zwar ein stolzer Preis für so einen Tracker, aber – gerade zum Vergleich zu den anderen Geräten die ich bisher hatte – ist dieser dann doch gerechtfertigt. Ich werde das FitBit Charge auf jeden Fall behalten und es ist ab sofort mein täglicher Begleiter. Regelmäßige Berichte zu meinen Vorschritten folgen natürlich hier auf meinem Blog. :-)

Ach übrigens: Das FitBit Charge gibt es auch in der HR Variante, welches den Puls über das Handgelenk messen kann.

Testbericht: Mio Fuse Performance

Nachdem mein Nike+ Fuelband den Geist aufgegeben hat und das Qairos von A-Rival sich als nicht passend für mich herausgestellt hat, habe ich mein Glück mit dem Mio Fuse Performance probiert. Dieser Tracker hat in meiner Bewertungsliste für Aktivitätstracker den 2. Platz belegt. Die Bewertungen auf Amazon sind durchweg in Ordnung und das Mio Fuse hat zusätzlich noch einen Herzfrequenzsensor am Armband dabei. Somit habe ich mir das direkt bei Amazon bestellt für knapp 140 € und es kam direkt am Montag zu mir reingeflattert. Nun hatte ich eine gute Woche Zeit dieses zu testen. Und hier erhaltet ihr meine Testbericht für diesen außergewöhnlichen Tracker.

Test: Mio Fuse Performance

Auspacken und Einrichten |

Das Mio Fuse Performance wird in einer wirklich schönen Verpackung geliefert und ist gut geschützt vor Transportschäden. Geliefert wird das Band, das kompakte Ladekabel sowie eine Kurzanleitung. Aufgeladen ist das Band wirklich schnell. Nun nur noch die Mio Go App runterladen, Profil einrichten und Synchronisieren. Im ersten Moment das alles gut funktioniert.
Bestellt habe ich die Größe Large, weil ich in den Bewertungen gelesen habe, daß die kleinere Größe nur für „Kinder und Magersüchtige“ geeignet wäre. Large ist zwar schon recht groß, durch den flexiblen Verschluss aber durchaus für meine Handgelenksgröße noch nutzbar. Zu eng habe ich es allerdings nicht geschnürt, da es mir sonst am Gelenkknochen schubbert. Außerdem lässt es sich so direkt ein Stück nach hinten verschieben um die Herzfrequenzmessung zu nutzen.

Aufzeichnung Schritte, Kalorien & Co. im Alltagsmodus |

So und hier beginnt der erste Knackpunkt. Das Mio Fuse Performance wird im Internet als Aktivitätstracker angeboten. Damit assoziiert man (oder zumindest ich) einen Tracker, der die Alltagsaktivitäten mit trackt und ggf. zusätzlich Trainings separat mit auswerten kann. Durch die Verwendung von früheren Trackern und die Aktivierung der Apple Health App habe ich einen groben Überblick, wie viel Schritte ich im täglichen Arbeitsalltag zurück lege. Ich komme ich nun aber mit dem Mio Fuse auf nur ca. die Hälfte der gegangenen Schritte.
Auch die Kalorienanzahl kann so nicht stimmen. Diese liegt irgendwo zwischen Grundumsatz + aktive kcal und nur aktive kcal. Mein Grundumsatz liegt bei 1425 kcal, durch meine Aktivitäten komme ich am Tag auf zwischen 500-1000 aktiven kcal. Das Mio Fuse zeigt mir aber im Durchschnitt um die 1200 kcal pro Tag an.

Also habe ich das Band in Verbindung mit einem Training auf dem Laufband getestet. Die zurückgelegten KM stimmen in etwas überein (Abweichung von unter 10 % – damit kann ich leben). Somit stimmen die Schritte auch in etwa. Für mich ergibt sich daraus, daß der Beschleunigungssensor im Mio Fuse Performance wirklich nur dann zählt, wenn die typische Lauf-Armbewegung vollzogen wird. Doch wir alle wissen, daß wir beim Gehen oder Laufen nicht immer diese Bewegung machen. Andere Aktivitätstracker scheinen hier dies besser umzusetzen. Daher ist das Mio Fuse Performance für den Alltag nicht zu gebrauchen !

Mio Fuse Herzfrequenz
Mio Fuse Herzfrequenz

Herzfrequenzmessung |

Die Messung der Herzfrequenz am Arm hat sehr gut funktioniert. Ich hatte zwar kein Vergleichsgerät angeschlossen, doch die angezeigten Werte erschienen mir durchaus schlüssig. Einzig nerviges daran ist, daß das Armband im Trainingsmodus immer vibriert, wenn sich die Herzfrequenz ändert. Also habe ich nur 1 Schlag mehr, dann vibriert das Ding. Man ist also irgendwie ständig am kucken, was sich geändert hat.

Aufzeichnung Trainingsmodus |

Die Aufzeichnung des Trainingsmodus habe ich nur auf dem Laufband getestet. Dort hat es aber, wie oben schon beschrieben, sehr gut funktioniert. Wie es sich beim Radfahren oder anderen Sportarten verhält kann ich leider nicht sagen.

Akkulaufzeit |

Ich hatte das Band 5 Tage aktiv im Gebrauch und auch immer mal wieder zum Testen die Herzfrequenzmessung eingeschalten und laut App war der Akku am 5. Tag immer noch voll. Scheint also wirklich lange zu halten.

Die Mio Go App |

Hier kommen wir zum 2. großen Knackpunkt an diesem Teil. Die App ist wirklich … nennen wir es schwierig. Erstmal habe ich einen Tag lang damit gekämpft, daß mir die täglichen Aktivitäten angezeigt werden. Habe sämtliche Foren etc. durchforsten und zig mal Synchronisiert aber es nicht zum Laufen bekommen. Abhilfe hat nur die Löschung der App und aller gespeicherten Daten gebraucht. App neu geladen, Profil neu eingerichtet – und siehe da, es ging. Die Anzeige der täglichen Aktivitäten ist nett gemacht und eigentlich ausreichend. Eher unbefriedigend ist, daß man Werte nicht vergleichen kann. Auch kann man keine Wochenansicht oder Monatsansicht mit Durchschnittswerten oder ähnlichem ansehen. Eine Analyse ist also nicht möglich. Wenn das nicht geht – sorry, aber dann kann ich auch einfach die Health App von Apple nehmen und jeden Tag anschauen was drauf steht.

Mio Go App
Mio Go App – tägliche Aktivitäten & Trainingsmodus

Plus und Minus Punkte |

Plus Punkte für das Mio Fuse

  • sehr ansprechendes Design
  • trägt sich gut auf der Haut
  • Herzfrequenzsensor, der auch gut funktioniert
  • als Lauftracker bestens geeignet
  • Wasserdicht bis 30 m lt. Hersteller
  • Tagesziele können vorgegeben werden
  • lange Akkulaufzeit

Minus Punkte gegen das Mio Fuse

  • nicht als Aktivitätstracker im Alltag zu gebrauchen
  • Tagesziele können durch mangelnden Beschleunigungssensor kaum erreicht werden
  • Mio Go App nicht für Analysen geeignet

Fazit |

Die Mio Fuse Performance ist auf den ersten Blick wirklich ein tolles Gerät. Beschäftigt man sich aber näher damit findet man schnell den ein oder anderen Haken an der Sache. Als erstes sollte man sich überlegen, wofür man das Gerät nutzen möchte. Als Puls- oder Sportuhr zum Laufen ist die Mio Fuse absolut empfehlenswert ! Will man aber einen Aktivitätstracker, der einem seine täglichen Aktivitäten aufzeigt, dann ist man hier total fehl am Platz.
Da ich ausschließlich einen Aktivitätstracker für den Alltag möchte kann ich das Mio Fuse Performance nicht nutzen. Daher geht auch dieses leider wieder zurück – auch wenn mir die Optik und Bedienung (außer der App) wirklich sehr gut gefallen haben.

 

Testbericht: Aktivitätstracker Qairos von A-Rival

Vor etwa 3 Wochen ist mein Nike Fuelband kaputt gegangen. Ich habe euch hier dazu berichtet: Suche nach neuem Aktivitätstracker. Dazu hatte ich auch eine ausführliche Liste mit den mir wichtigen Funktionen und Fakten zusammengestellt und die für mich in Frage kommenden Tracker verglichen. Höchstpunktzahl erhielt dabei das Qairos von A-Rival. Erstmal sagt einem der Name so gar nix, A-Rival stellt allerdings bereits mehrere Geräte bereit, wie beispielsweise eine Analysewaage oder ein Blutdruckmessgerät. Diese lassen sich in der App alle abrufen und analysieren.

Da also das Qairos auf Platz 1 gelandet ist habe ich mir dieses bei Otto bestellt. Da ich noch einen 10€ Gutschein rumliegen hatte, kostete das Band am Ende unter 70€. Die Lieferung hat ca. 1 Woche gedauert. Dann kam es aber endlich mit Hermes und ich konnte es nun 2 Wochen ausgiebig testen.

Test: Qairos von A-Rival |

Auspacken und Einrichtung

Auf den ersten Blick ist das Qairos ein ganz nettes Aktivitätsband. Die mitgelieferte Anleitung ist allerdings mehr als spärlich. Nicht mal eine Din A 4 Seite voll. Die Ersteinstellung ist ziemlich schwierig – ohne die Anleitung eigentlich gar nicht machbar. Die App ist schnell runtergeladen und auch ein Profil ist schnell und einfach angelegt.
Das Band ist bei Anlieferung komplett leer und muss erstmal mit dem mitgelieferten Kabel aufgeladen werden. Dabei muss man darauf achten, das Ladekabel richtig herum am Band zu befestigen, so daß die offen liegenden Kontakte zusammen treffen. Die erste Ladung hat gefühlte 20 Stunden gedauert… Ne Quatsch, ungefähr 3-4 Stunden musste ich warten bis die 100 % drauf waren. Ein vorheriger Start bei geringerer Ladekapazität akzeptiert das Qairos beim ersten Gebrauch nicht. Die Synchronisation via Bluetooth zu meinem iPhone 5S ging dann aber fix, als es endlich geladen war.
Das Band verfügt über ein flexibles Kunststoffband, das man an seine Armlänge anpassen kann. Der Tracker selbst ist komplett fest und vielleicht ein bißchen lang geraten (zumindest für dünnere Damenarme). Wenn das Display in Richtung Handrücken angebracht ist lassen sich die Knöpfe kaum bedienen, auch das Ablesen ist ohne große Verrenkungen schlicht nicht möglich. Daher sollte man das Display auf der Innenseite des Arms tragen. Auch hier gehen die Knöpfe etwas streng, aber es ist ok.
Das Display lässt sich gut ablesen, nur das ständige durch zappen nervt etwas.
Die Synchronisation mit Wetter, Telefon und SMS hat bei mir überhaupt nicht funktioniert. Ich hab es auch mit einer anderen Wetter-App probiert, doch an dem Band war es immer 25° und Sonnenschein. Wieso und weshalb das mit der Synchronisation nicht ging weiß ich nicht, nach ca. 30 Minuten rumprobieren, googeln etc. hab ich es aufgegeben. Auch vibriert hat das Ding kein einziges Mal…

Und ein No Go habe ich nun die letzten Tage noch entdeckt. An der Rückseite des Bandes liegen 2 Kontakte, die für das Akku laden notwendig sind. Anscheinend ist dort aber ein höherer Nickel Anteil verbaut, so daß ich gleich mal allergisch reagiert habe und mein Arm etwas offen ist…

Aufzeichnung Schritte, Kalorien & Co. im Alltagsmodus

Die Aufzeichnung der Schritte und der zurückgelegten Distanz ist solala. Ich habe auf meinem iPhone die Health App aktiviert, die ebenfalls diese Daten mit trackt. Da gab es jetzt schon die ein oder andere Differenz, aber Pi mal ganz großem Daumen hat es schon gepasst. Was mir nur aufgefallen ist, wenn man am Morgen den Schlafmodus deaktiviert, das Band umlegt und rumrennt braucht das Band erstmal ne ganze Weile, bis es überhaupt checkt, daß ich rumlaufe und es tracken sollte.
Die angezeigten Kalorien sind die Werte Grundumsatz + zusätzlich verbrauchte Kalorien. Ob die so korrekt sind… Ich weiß nicht.. Beispiel:

Mein Grundumsatz liegt am Tag bei 1425 kcal. Ich habe einen Job, bei dem ich 8 Stunden auf den Beinen bin und immer wieder diverse leichte und schwere Kisten von A nach B trage, das sind dann ca. 800 kcal zusätzlich am Tag. Nun bin ich da schon bei 2225 kcal, ohne daß ich zu Hause noch was gemacht hätte. Der Tracker hat bei mir auch nie über 2200 angezeigt. Ich lag meistens im Bereich von 1900 – 2100 kcal.

Aufzeichnung Trainingsmodus

Im Trainingsmodus hingegen werden noch Geschwindigkeit, Pace und die Trainingsdauer angezeigt. Ob diese so korrekt ausgewertet wurden kann ich nur mutmaßen, denn ich hatte kein Vergleichsgerät dabei. Außerdem kann man das Training nicht zuordnen, ob man nun Joggen war oder Radfahren oder sonst irgendwas. Das lässt sich in der App einfach nicht hinterlegen, somit ist eine Auswertung von verschiedenen Sportarten schlichtweg nicht möglich.

Aufzeichnung Schlafmodus

Den Schlafmodus habe ich ein paar Nächte lang getestet und danach habe ich kaum Tiefschlafphasen, die länger als ein paar Minuten gehen. Alles in allem bin ich von dieser Funktion gar nicht überzeugt, die war mir aber auch nicht wichtig. Außerdem hat mich das Band in der Nacht doch sehr gestört.

Akkulaufzeit

Ich habe das Band ja am Anfang direkt auf 100% voll geladen. In der Anzeige wird der verbleibende Stromanteil in % angezeigt. Nach ca. 9 Tagen hatte ich am Abend noch 20%. Das war für mich Grund genug zu entscheiden, daß ich das Band über Nacht noch an lasse und am Nächsten Morgen lade – das war allerdings ein Fehler. Am nächsten Morgen war das Band nämlich einfach mal tot. Anscheinend hat sich der Akku in der Nacht verabschiedet. Also habe ich am Morgen das Band erstmal geladen und alle Daten der Nacht waren somit einfach mal weg.
Steht also an der Anzeige „noch 20%“, dann sollte das Ding geladen werden.

Die App A-Rival

Die App macht auf den ersten Blick keinen schlechten Eindruck. Es ist eine Kombi-App für alle Geräte von A-Rival. Ich hatte aber nur das Qairos da, so daß ich mich in meiner Auswertung nur auf diesen App-Bereich beschränken kann. Wie oben schon erwähnt ist das Anlegen eines Profils wirklich Easy. Auch der Sync ist ok. Anzeigen kann man sich die Daten pro Tag, Woche, Monat oder Jahr und dabei dann die Schritte plus Tagesziel, verbrauchte Kalorien plus Tagesziel sowie die zurückgelegte Distanz in dieser Zeit.
Was mich wirklich gestört hat ist, daß man wenn man beispielsweise in der Wochen- oder Monatsansicht ist und man will sich einen länger zurückliegenden Tag nochmal ansehen, dann kann man nicht aus der Übersicht auf diesen Tag springen sondern muss in den Tagmodus wechseln und dann so oft zurück klicken, bis man bei dem ausgewählten Tag angekommen ist. Das ist wirklich nervig !
Was ich auch nicht ganz verstanden habe ist, daß teilweise die Balken bei Schritte und bei Distanz nicht zusammen gepasst haben. Da ich ja eine Schrittlänge in den Einstellungen angeben musste frage ich mich, wie er da eine Differenz bekommen kann – obwohl ich weder gerannt oder gejoggt oder so bin…
Auch nicht optimal ist, daß in der normalen Ansicht nicht markiert ist, in welchem Bereich ein Training lag. Wenn ich also mal einen Balkenausschlag an einem Tag hatte muss ich in Training springen und nachsehen, ob ich da vielleicht aktiv was gemacht habe.

Alles in allem ist die App nett, aber nicht optimal. Es sollten alle Werte zumindest grob auf den ersten Blick ersichtlich sein. Und dann sollte max. 1 Klick nötig sein um in die Details zu kommen.
Ach ja, und eine Verbindung mit Freunden ist hier gar nicht möglich, um gemeinsam Challenges zu machen oder sich einfach nur zu vergleichen…

Plus und Minus Punkte |

Plus Punkte für das Qairos

  • Trackt die wichtigsten Daten
  • leicht im Alltag zu tragen
  • flexible Armlänge einstellbar
  • gut lesbares Display
  • guter Preis für einen Aktivitätstracker
  • lange Akkulaufzeit
  • Anzeige des Akkustandes am Display
  • Tagesziele für Schritte und verbrauchte Kalorien kann angegeben werden

Minuspunkte gegen das Qairos

  • Bedienungsanleitung sehr spärlich
  • Display nur am Innenarm richtig nutzbar
  • Display verkratzt sehr schnell, Armband ist ein Staubmagnet
  • Nickel an den Kontakten (und kein Hinweis für Allergiker)
  • App hat große Schwächen für Analysen
  • Sync mit iPhone bzgl. Wetter, Anrufe und SMS geht nicht
  • Akkuanzeige ist ein Schätzeisen

Fazit |

Aufgrund der vielen Schwächen – und letztlich durch die allergische Reaktion habe ich gestern das Band zurück geschickt und hoffe, daß Otto das auch annimmt. :-) Hier muss A-Rival noch viel nacharbeiten. Der Ansatz ist wirklich gut, aber die noch enthaltenen Schwächen müssen behoben werden. Der Markt mit Aktivitätstrackern steigt so enorm an, daß man sich (so viele) Schwächen einfach nicht mehr leisten kann.

Somit kann ich leider keine Kaufempfehlung für das A-Rival Qairos geben…

 

Auf der Suche nach einem neuen Aktivitätstracker…

Ihr wisst ja, daß ich ein Nike+ Fuelband SE besitze, welches mir allerdings in der Vergangenheit schon immer mal wieder das ein oder andere Problem bereitet hat. Vor allem die ständigen Verbindungsprobleme zwischen dem Fuelband und der iOS App über Bluetooth und das dadurch verfälschte Leistungsergebnis war dabei sehr nervig. Erst durch ein Update am PC und der Nike Connect App konnte dieser Fehler immer wieder behoben werden.

Nike Fuelband Defekt |

Tja und nun – kurz nach der Garantiezeit – ist es nun „endlich“ so weit, daß das Fuelband wohl ganz den Geist aufgegeben hat. Vor ca. 1 Woche fing es an: erst war der Akku leer. Nach dem vollständigen Laden und Abziehen vom Strom blinkte plötzlich im 2 Sekunden Takt das komplette Display – also jeder Lämpchenpunkt. Das ging dann so lange, bis eben der Akku nach etwa ner Stunde wieder leer war. Dann habe ich es über Nacht am Ladekabel gelassen und siehe da, am Morgen war das Phänomen des Dauerblinkens weg. Dafür sagte es mir nun, daß der interne Speicher voll wäre und ich es am PC anstecken solle… Ein Sync über Bluetooth über das iPhone war nicht mehr möglich.
Nun gut, also auf an den PC – wo mir die Connect App recht schnell mitteilte, daß es keine neuen Daten zum Übertragen gäbe – klar, hab es ja auch nicht genutzt, als es nicht ging. :-) Aber man ist ja nicht blöd, also hab ich einen Softwarereset auf dem Fuelband gemacht in der Hoffnung, daß hier das Problem liegen würde…
Nun ja, resettet, Benutzer wieder eingestellt – sagt mir das Fuelband, es wäre leer und ich solle es erstmal laden. ^^ so ein Scherzkeks. Also, aufgeladen und ratet mal, was es dann (wieder) gemacht hat — richtig, es hat wieder Dauergeblinkt… :-)

Ich habe zwar beim Nike Support noch angefragt was ich tun könnte, doch dort erhoffe ich mir keine große Hilfe mehr. Meine Vermutung ist ein Hardwarefehler wie Kabelbruch oder Speicherdefekt. Was für mich bedeutet: dieses Nike+ Fuelband kann ich nun beerdigen – nach ziemlich genau einem Jahr und ein paar Tagen… :-/

defektes Fuelband
defektes Fuelband

Suche nach neuem Aktivitätstracker |

Nun bin ich natürlich auf der Suche nach einem neuen Aktivitätstracker. Eigentlich war ich ja mit dem Fuelband echt zufrieden. Es hat genau das gemacht, was ich wollte – bis auf die kleinen Sync-Probleme und den Ausfall jetzt. Die App war (trotz der vielen Ausfälle) echt cool gemacht und vor allem die Trophäen haben mich immer seeeeehr angespornt. (Hier könnt ihr euch nochmal ein paar ansehen: Nike Trophäen) Doch stelle ich mir nun die Frage, ob ich wieder ein so fehlerbehaftetes Fuelband haben möchte oder einen anderen der inzwischen zahlreich auf dem Markt angebotenen Tracker haben möchte. Und inzwischen gibt es wirklich viele dieser Dinge in den verschiedensten Preis- und Leistungsklassen.

 

Was ich von einem Tracker erwarte |

– Tracking von Schritten, Kalorien, wünschenswert wäre die Distanz
– Anzeige am Armband von obigen Daten inkl. Uhrzeit
– leicht am Armgelenk zu tragen mit gut lesbarem Display
– wasserdicht wäre schön, aber kein Muss, genauso wie eine Pulsmessung
– gut strukturierte und aufbereitete App (für iOS)
– einfach in der Bedienung
– selbst definierbares Tagesziel (am Besten auch in einer ähnlichen Maßeinheit wie Fuels)
– erspielbare Ziele
– einzeln trackbare Sessions (z.B. beim Joggen)
– Vergleich mit vernetzten Freunden mit dem gleichen Tracker
– Akkulaufzeit von min. 3-4 Tagen, Aufladen über USB

 

Welche passenden Tracker gibt es auf dem Markt |

Ich habe mir nun natürlich die Aktivitätstracker Modelle am Markt angesehen und mir einen Vergleich per Excel zusammengestellt. Damit ich den nun aber nicht für euch abtippen muss kommt er hier nun als Foto:

Aktivitätstracker im Vergleich
Aktivitätstracker im Vergleich

Wie man in der Grafik erkennen kann gibt es eindeutige Sieger und Verlierer im Vergleich. Ganz klar abgeschlagen sind dabei das Vivosmart von Garmin so wie das AS 80 von Beurer. Vorne dabei sind hingegen doch wieder mein Nike+ Fuelband SE sowie das Mio Fuse Performance und (mein) Testsieger ist das A-rival von Qairos, der vor allem durch den Preis und die vielen Einstellmöglichkeiten überzeugt.
Als ich in den letzten Tagen angefangen habe mich über Aktivitätstracker zu informieren ist mir das Mio Fuse immer wieder ins Auge gefallen. Vor allem durch die integrierte Pulsmessung am Handgelenk, die durchaus positiv auf Amazon bewertet wurde. Was mir aber dabei gar nicht gefällt ist das sehr auffällige Design sowie der Preis, der mal doppelt so hoch wie der Durchschnitt von anderen Bändern liegt. Klar, die Pulsmessung kostet natürlich – aber die brauch ich ja eigentlich nicht.

Tja, die Entscheidung fällt mir nun wahrlich nicht leicht, zumal ich schon sehr an meinem Fuelband hänge… Was ist eure Empfehlung ? Oder habt ihr gar selbst einen Aktivitätstracker am Handgelenk und könnt mir eure Erfahrungen schildern ?