Wie ich eine Karte selbst gestalte…

Wer stand nicht schon mal vor der Planung eines größeren Events… Eine Hochzeit, eine Feier zu einem besonderen Lebensereignis aber auch Trauerfeiern müssen immer gut geplant werden und sollten nicht unterschätzt werden. Früh muss sich um eine passende Lokation gekümmert werden. Auch muss man sich Gedanken um Getränke, Essen und eventuell um die Musik machen. Aber damit das alles aber überhaupt benötigt wird braucht man erstmal Gäste. Und diese wollen selbstverständlich eingeladen werden. :-) Eine einfache 0815 Karte ist dabei allerdings lange nicht mehr zeitgemäß und liegt voll neben dem Trend. Individuell gestaltete Einladungskarte hingegen sind genau das Richtige um Gäste einzuladen. Und wo findet man heutzutage die hilfreichen Tools zur Erstellung individueller Karten – Online. Dort können selbst Computerlaien Karten selbst gestalten und auch direkt hier online bestellen.

Mit einer individuell gestalteten Einladungskarte verschickt man mal etwas völlig Neues und zudem Persönliches. Damit kann man sich von Freunden und Bekannten schnell abheben, die immer nur die einfachen 0815 Karten aus dem Supermarkt um die Ecke verschicken. Mit solch einer Karte zaubert man den Empfängern ein Lächeln ins Gesicht, wenn sie ankommt. Der Fantasie sind dabei überhaupt keine Grenzen gesetzt: man kann z.B. eine Bild von der Familie, den Haus- oder Kuscheltieren oder andere Schnappschüsse einfügen. Anders als bei selbstgebastelten Karten muss man dabei nur eine “Vorlagenkarte“ entwerfen, welche dann in mehrfacher Ausführung gedruckt und verschickt wird. Viele Anbieter übernehmen inzwischen sogar die Versandkosten der Bestellung.
Viel wichtiger ist allerdings, dass man die Vorlage auch ohne großes Expertenwissen in Bildbearbeitungsprogrammen oder anderen Online- oder PC-Programmen erstellen kann. Völlig grundlos schrecken erstmal viele vor der Online-Gestaltung zurück, ohne es ausprobiert zu haben, dabei ist es tatsächlich spielend einfach. Auch ist die Qualität der Online bestellten Karten gar nicht mal so schlecht – ich würde sogar sagen recht gut. Nicht nur das Material, auch der Druck ist heutzutage hochwertig und zeigt keine Schlieren oder sonstige Qualitätsmängel auf. Deshalb sind die Onlinekarten inzwischen für jegliche Art von Anlässen nutzbar.

Im Handumdrehen können außerdem auch Sprüche und Zitate auf der Karte patzieren werden. Dank der vereinfachenden Tools können diese nach Belieben verschoben, übereinander gelegt oder austauschen werden. So erschafft man ohne viel Aufwand eine persönliche und einzigartige Karte. Solch eine Karte findet dann mit Sicherheit einen eigenen Platz in der Wohnung der Empfänger. Viele Menschen stellen sich Einladungskarten Zuhause auf und eine besonders persönliche Karte wird dabei sicherlich einen Ehrenplatz erhalten.

Es ist also nicht sonderlich schwer eine ganz besondere Karte zu erstellen. Die meisten Online-Anbieter helfen dabei gerne und stehen mit wertvollen Tipps und Tricks zur Seite. Damit steht einer neuen Art der Kartengestaltung nichts mehr im Wege.

Habt ihr schon mal eine individuelle Karte auf einer Onlineplattform gestaltet und wie sind eure Erfahrungen damit ?

Der Pfänder – Auffahrt und Abstieg

Im letzten Kurzurlaub im Februar am Bodensee durfte natürlich eine kleine spannende Wanderung nicht fehlen. Die Wahl fiel dabei auf den Pfänder bei Bregens in Österreich. Ein Fahrt hinauf zum Pfänder – und ein spannender Abstieg wieder hinunter…

Der Pfänder |

Der Pfänder ragt mit 1062 Metern direkt am Bodensee in die Höhe und gehört geografisch zu den Alpen. Bei schönem klaren Wetter hat man von dort eine fantastische Aussicht auf den ganzen Bodensee, sowie auf des Vierländer-Eck (Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein). Direkt unter dem Gipfel wurde ein kleiner Alpenwildpark angelegt, in dem sich Besucher die „Bergbewohner“ wie Wildschweine, Rothirsche oder auch Alpensteinböcke ansehen können.

Wer den weiten Weg bis zum Gipfel scheut, diese tolle Aussicht aber nicht verpassen möchte, kann sich mit der Pfänderbahn direkt bis nach oben fahren lassen – sowie später natürlich auch wieder runter. Im Winter kostet die einfache Fahrt 6,30€ und die Hin- und Rückfahrt 10,80€. Die Fahrt wird in einer großen geschlossenen Gondel angetreten, in die schätzungsweise um die 50 Leute passen. Diese dauert auch nicht lange, in ca. 6 Minuten ist man schon oben.

Rund um den Pfänder gibt es zahlreiche Wanderwege, über die man entweder hinauf oder eben hinab gelangt. Man findet dort ebenfalls den Jakobsweg, eine Rundwanderung durch den Alpenwildpark oder eine Drei-Eintausender-Bergwanderung. Gutes Schuhwerk ist allerdings auf jedem der angelegten Wege nötig.

 

Ein Tag am Pfänder |

Der Tag begann mit der Anfahrt nach Bregenz vom Hotel in Wasserburg aus. In einer knappen halben Stunde stand das Auto schon geparkt an der Talstation der Pfänderbahn und die Karten waren gekauft. Wie der Zufall es dann auch so wollte kam innerhalb weniger Minuten direkt die Bahn und es begann die Auffahrt. Durch die große geschlossene Gondel war es überhaupt nicht schlimm oder besonders kalt. Leider war am Vormittag das Wetter noch etwas bescheiden, so dass die Aussicht nicht so gut war und die Scheiben der Gondel noch nass.

Oben angekommen kann man erst einmal den Ausblick auf den Bodensee und die umliegenden Gipfel genießen. Von hier oben hat man wirklich eine tolle Aussicht. Um den Besuch des Pfänder etwas spannender zu gestalten wurde der Rückweg nicht mit der Pfänderbahn angetreten sondern zu Fuß. Die ersten paar hundert Meter führten über eine geteerte Straße und war nicht sonderlich schwierig. Doch dann zeigte der Wanderweg direkt übe ein schneebedecktes Feld.
Tja, der andere ausgewiesene Wanderweg Richtung Tal sah noch schwieriger aus – also ging es quer Feld ein über den Schnee. Doch nach ca. 1 km konnten wir das Feld verlassen und liefen schnur stracks in einen Waldweg. Das klingt nun sicherlich nicht besonders spannend, doch der Waldweg lag im Schatten und dort lag noch reichlich Eis, Schnee und Matsch – und das Berg ab.
Für den Abmarsch brauchten wir gute 2 Stunden durch verschiedenste Gegebenheiten. So führte der Weg z.B. über hohe Wurzeln, steiniges Gelände sowie kleine Bäche, die direkt über den Weg liefen. Auf den Bildern könnte ihr dazu mehr sehen.

Alles in allem war es ein sehr interessanter Tag auf dem Pfänder. Solltet ihr mal in der Gegend sein, dann besucht diesen auch einmal und geht dort wandern. Ich kann mir vorstellen, dass im Sommer eine größere Tour am Pfänder sicherlich Laune macht.

So ein Rheinfall – Urlaub in der Schweiz…

… könnte die Überschrift für diesen Beitrag lauten. Tatsächlich gab es im letzten Kurzurlaub am Bodensee einen Rheinfall zu erleben. Wer nun aber an etwas schlechtes denkt, der irrt ! Der Rheinfall ist nämlich kein Reinfall, wie man vermuten könnte, sondern einer der größten Wasserfälle in ganz Europa. Wobei ich das „groß“ noch erklären muss…

Rheinfall in Schaffhausen
Rheinfall in Schaffhausen

So entstand der Rheinfall |

Hauptsächlich ist der felsige Untergrund, der wesentlich älter als der Rheinfall ist, sowie diverse Eiszeiten für dieses Naturspektakel verantwortlich. Durch die Temperaturerhöhungen erhöhte sich grundsätzlich die Wassermenge durch Eisschmelzen. Der Mensch hatte natürlich auch einiges damit zu tun, als er mehrmals den Lauf des Rheins veränderte. Der Rheinfall, so wie man ihn heute sehen kann entstand vor ca. 14.000-17.000 Jahren. (Wer es ganz genau wissen möchte: Wikipedia)

Daten und Fakten zum Rheinfall |

Der Rheinfall ist in Schaffhausen in der Schweiz zu finden und frei zugänglich. Dort erwarten einen 23 Meter hohe Stromschnellen, die in einer Breite von 150 Metern in das Becken darunter laufen. Durchschnittlich stürzen pro Sekunde (!) 373 Kubikmeter Wasser die Felsen herunter – im Sommer sogar bis zu 600 Kubikmeter. Und daher hat der Rheinfall auch seinen Namen von einem der größten Wasserfälle Europas – wegen der Durchflussmenge an Wasser.
An den Rheinfall grenzen das Schloss Laufen und das Schloss Wörth. Man kann dort mit einem Schiff zu anderen Ufern übersetzen oder sich an den Fels in der Mitte bringen lassen, welchen man durch eine steile Treppe besteigen kann. Rund um den Rheinfall gibt es inzwischen einige Wanderwege, die inzwischen allerdings kostenpflichtig sind.

Bilder vom Rheinfall Februar 2017 |

 

Eindrücke vom Bodensee – Februar 2017

Anfang Februar waren endlich mal wieder ein paar freie Tage angesagt – also ging es auf zum Urlaub am Bodensee. Es heißt zwar immer, dass es um diese Jahreszeit dort nicht so toll sein soll, aber am Ende waren es durchaus schöne Tage. Es kommt natürlich immer drauf an was man sucht und erwartet. Neben dem Pfänder und dem Rheinfall in der Schweiz entstanden auch tolle Bilder rund um den Bodensee, die ich unten in einem Video für euch zusammengefasst habe. Aber erst einmal zu Hotel:

Schlosshotel am Bodensee |

Das Hotel liegt auf einer kleinen Halbinsel in Wasserburg direkt am Bodensee. Früher war das Gebäude tatsächlich ein Schloss und wurde dann lange als Kloster genutzt und bewohnt. Hier erinnern das alte Gemäuer, die kleinen Fenster, die alten Kamine und die kleine Wendeltreppe noch stark an frühere Zeiten. Das Hotel ist auf aktuellem Standard – auch wenn der Lift kaputt ging, als wir da waren und wir somit immer ca. 75 Stufen über die schmale Wendeltreppe in den 3. Stock laufen mussten. Das Zimmer war klein aber absolut ausreichend. .Einzige Irritation ergab die Badezimmertür, die einfach nur aus Glas war… Ja, man konnte von dort hinaussehen – und auch von draußen rein. :-)
Das Hotelrestaurant im Schlosshotel war gehobene klasse, was die Preise gleich von vorn herein verrieten. Das Essen rechtfertigte dies aber recht schnell wieder. Der Preis insgesamt für das Hotel war angemessen. 3 Nächte für 2 Personen inkl. Frühstück für 250€. Da hat man schon schlechteres für mehr Geld gesehen. Das Personal war durchweg nett und angenehm. Wenn man also mal in der Gegend ist dann kann man dort durchaus mal bleiben.


Eindrücke vom Bodensee |

4 Tage, 3 Länder, 6 Geocaches

Vor kurzem war ich ein paar Tage am Bodensee im Urlaub – und was wäre ein Urlaub ohne ein paar Geocaches… Neben ein paar interessanten Orten habe ich natürlich wieder die ein oder andere Dose in den 4 Tagen heben können. Dabei habe ich 3 Länder besucht und kommt auf insgesamt 6 Dosen, die ich euch hier zeigen möchte.

 

k-Strandbad Geocache

GCKTDF | Lindavia-8 (Winter-Cache)

Nach eine nächtlichen Walking-Tour nach etwa 45 Minuten im Dunkeln angekommen und mit Taschenlampe die Dose schnell gefunden. Entgegen der Cache-Beschreibung war das Tor offen und man konnte bis zum Bodensee runter gehen.
Gefunden am 02.02.2017 (Deutschland)

 

k-LP Textilfabrik (3)

GC3HAB4 | Lost Place Textilindustrie

Hier findet man eine verlassene Textilindustrie mitten in einem kleinen Ort in Voralberg. Der Cache hatte sich etwas länger versteckt, aber es gab ja genug zu sehen dort.
Gefunden am 03.02.2017 (Österreich)

 

k-Seebad Wiedehorn

GC3K6C6 | Seebad Wiedehorn

Ein mehr oder weniger schneller hin und mit, an dem im Winter rein gar nichts los ist. Der Steg führt direkt in den Bodensee und zur richtigen Tageszeit ist es wirklich fantastisch hier.
Gefunden am 04.02.2017 (Schweiz)

 

k-Staad Geocache

GC1JH95 Neuer Hafen – Staad

Auch hier ging es recht schnell, obwohl hier schon ein bißchen mehr los ist. Der Cache liegt am kleinen modernen Hafen in Staad in der Schweiz.
Gefunden am 04.02.2017 (Schweiz)

 

k-LP Wirtshaus (8)GC6BW8H | Lost Place oder Park & Drive

Richtung Heimat gab es dann noch einen kleinen Lost Place, an dem sich eine Dose versteckte. Hier hat wohl mal das blühende Leben gewohnt, aber heute ist hier nur noch Verkommenheit und Müll.
Gefunden am 05.02.2017 (Deutschland)

 

k-RastplatzGC4FGWX | A6 Drollhos Autobahncache 4.2

Natürlich wird an jeder Raststelle, an der man anhält, gekuckt, ob nicht ein kleiner Geocache in der Nähe ist. Hier gab es tatsächlich ein Döslein, das mit ein bißchen Tarnung schnell geborgen werden konnte.
Gefunden am 05.02.2017 (Deutschland)