Serienkritik: Broadchurch – Staffel 1 mit David Tennant (2013)

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Story Broadchurch |

Nachdem Detective Ellie Miller aus ihrem Urlaub wieder zurück in die kleine Hafenstadt Broadchurch kommt ereignet sich ein schrecklicher Mord am Strand. Ihr überstellt wird der versetzte Inspector Alec Hardy. Als Partner müssen die beiden nun den Mord an dem 11-jährigen Danny Letimer aufklären. Aufgrund der kleinen Stadt kennen die meistens sich und schnell geraten einige der engsten Freunde in Verdacht. Doch die Spuren scheinen immer wieder ins Nichts zu führen. Viele Unstimmigkeiten, Verdächtigungen, Geheimnisse und vergangene Geschichten geraten ans Licht – bis endlich der wahre Mörder nach langer Suche gefunden wird…

Schauspieler |

Alec Hardy – David Tennant (Doctor Who, The Escape Artist)
Ellie Miller – Olivia Colman (Hot Fuzz, The Lobster)
Beth Latimer – Jodie Whittaker (Good Vibrations, Attack the Block)
Mark Latimer – Andrew Buchan (Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit, Nowhere Boy)
Olly Stevens – Jonathan Bailey (Elizabeth, Leonardo)
Joe Miller – Matthew Gravelle (Son of God, The Mark of Cain)
Rev. Paul Coates – Arthur Darvill (Doctor Who, Robin Hood)
Regie: Chris Chibnall

Auszeichnungen |

BAFTA TV Award – Best Drama Series, Best Leading Actress (Olivia Colman), Best Supporting Actor
Honorary Euro-FIPA – Chris Chibnall
Broadcast Awards – Best Drama Series or Serial
Broadcasting Press Guild Award – Best Actress (Olivia Colman), Writer’s Award (Chris Chibnall)
Crime Thriller Award – Best TV Drama, Best Leading Actress (Olivia Colman), Best Leading Actor (David Tennant), Best Supporting Actor (Andrew Buchan)
RTS Television Award – Best Actress (Olivia Colman)
TV Quick Award – Best Actor (David Tennant), Best New Drama
TRIC Award – TV Crime Programme of the Year
Televisual Bulldog Award – Best Drama One-Off or Serial, Best Music)

meine Kritik |

Ich denke, die Liste an Auszeichnungen sagt bereits einiges über die Qualität dieser Serie bzw. der ersten Staffel. Auf die Serie gekommen bin ich natürlich über meinen Lieblings-Doctor Who David Tennant. Nach der ersten Folge von Broadchurch war ich allerdings etwas gelangweilt. Was andere Crime Serien in eine Folge packen ist bei Broadchurch eine ganze Staffel mit 8 Folgen. Entsprechend langatmig ist die ein oder andere Szene. Wagt man sich aber weiter voran wird die Serie von Folge zu Folge besser und vor allem spannender. Der Zuschauer wird in eine kleine Stadt an der englischen Küste mitgenommen, die auf den ersten Blick wie eine ganz normale Gemeinschaft aussieht. Sieht man allerdings genauer hin kommen so viele Geheimnisse ans Licht… Bis zum Schluss weiß der Zuschauer nicht, wer der Mörder des kleinen Danny Latimer ist – und ganz ehrlich, die Auflösung hat mich mal richtig geplättet. Damit hätte ich im Leben nicht gerechnet. Jeden hatte ich schon verdächtigt – nur nicht diese Person.

Broadchurch lohnt sich also auf jeden Fall. Acht Folgen sind außerdem überschaubar. Man darf nur am Anfang nicht den Atem verlieren, dann wird man zum Ende hin wirklich toll mitgenommen. Und die Schauspieler sind alle samt überragend. Jedem dort kauft man seine Rolle wirklich voll und ganz ab. So macht britisches Fernsehen wirklich Spaß !

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