Serienkritik: ASHES TO ASHES – Zurück in die 80er | Staffel 3

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Wir sind in der finalen Staffel angekommen, in der die ganze Story um Alex Drake und auch um Sam Tyler aufgelöst wird…

Achtung: Spoileralarm !!!

Story Ashes to Ashes Staffel 3 |

Nachdem Alex im Jahr 1982 ins Koma gefallen ist und in ihrer echten Welt im Jahr 2010 wieder aufgewacht ist fällt sie nach einigen mysteriösen Begegnungen wieder ins Koma und erwacht im Jahr 1983, in dem sie Gene Hunt von dem Vorwurf des Mordes an ihr entlasten kann. :-) Aufgrund der jüngsten Vorfälle im Londoner Polizeibüro taucht DCI Jim Keats von der Inneren auf und nimmt die Abteilung genau unter die Lupe. Auch den Tod von Sam Tyler vor 10 Jahren bringt er dabei ins Spiel, was Alex direkt als Anlass nimmt genauer nachzuforschen. Alex ist inzwischen nicht mehr so sicher, ob sie Gene weiterhin blind vertrauen kann. Auch entdeckt man immer wieder „prickelnde Spannungen“ zwischen den Beiden, die aber immer wieder gestört werden.

Es passieren einige Schicksalsschläge und inzwischen sehen und hören Ray, Chris und Shaz immer wieder merkwürdige Dinge, wie einen Sternenhimmel oder Leute in einem Pub – das übrigens immer wieder zur Titelmusik von Life on Mars. Jim Keats, den man immer noch nicht wirklich einschätzen kann, fertigt Videobänder von den dreien an, die er ihnen übergibt. Was darauf zu sehen ist ? Der Tod jedes einzelnen von ihnen in der „realen Welt“…

Währenddessen ist Alex zu dem vermuteten Grab von Sam Tyler gefahren. Wie sich allerdings herausstellt ist das nicht Sams Grab – sondern das des 19 jährigen Gene Hunt, der während eines Einbruchs zur Zeit der Krönung von Königin Elisabeth II. mit einer Schrotflinte getroffen wird und stirbt. Sein Mörder verscharrte die Leichte nur notdürftig hinter dem Haus…

Ashes to Ashes Staffel 3
Ashes to Ashes Staffel 3 DVD Box

Die Auflösung von Life on Mars / Ashes to Ashes |

Wie sich herausstellt ist die Welt, in die Sam Tyler und Alex Drake nach ihrem Unfall gerieten eine Scheinwelt von Gene Hunt, der selbst vor vielen Jahren gestorben ist. Dabei errichtete er eine Art Zwischenwelt für gefallene Polizisten um ihnen danach den Weg ins Jenseits zu zeigen. Gene steht dafür für den Weg in den Himmel, der durch das alte Pub „Railway Arms“ dargestellt wird und Jim Keats steht für den Weg in die Hölle, in die man durch einen Fahrstuhl kommt.

Wer sich am Ende für welchen Weg entscheidet, das müsst ihr euch allerdings selbst ansehen…

Fazit |

Also, die Serie an sich ist super genial. Gene Hunt ist die perfekte Rolle für einen altmodischen Polizisten im tiefsten England. Die Auflösung allerdings… tja… ganz ehrlich ich war mehr als enttäuscht. Himmel und Hölle ? Im Ernst ? Wenn man bedenkt wie sich Hunt im Laufe der letzten Jahre und Staffeln benommen hat, da wundert es mich doch sehr, daß er für den Himmel steht. Ok gut, er war im Grunde ein guter Mensch. Aber irgendwie hätte man sich da doch was besseres einfallen lassen können. Und zu wissen, daß am Ende doch alle nur tot sind… hm…

Was ich mich allerdings dazu frage ist, wer konnte denn die Städte so aufbauen, daß die wirklich wie in der Vergangenheit aussahen ? Gene Hunt kam ja noch viel weiter aus der Vergangenheit. Und die anderen, die zurück kamen waren in den 70ern und 80ern viel zu jung, als daß sie hätten ganz London aus den Erinnerungen aufbauen können… Aber das wird wohl ein „Geheimnis“ bleiben.

Alles in allem sind Life on Mars und Ashes to Ashes durchaus sehenswerte Serien mit Kult-Charakter !

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