Filmkritik: The Cabin in the Woods (2012) mit Chris Hemsworth | FSK 16

Blu-Ray, 1080 dpi, DTS 5.1 HD
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Story |

5 Freunde wollen ein entspanntes Wochenende in einer abgelegenen Hütte von Verwandten verbringen. Die Tatsache, daß dort weder GPS, Handy oder Internet geht ist dabei besonders reizvoll. Mit dem Wohnwagen fahren die 3 Jungs und 2 Mädels los. Auf einer einsamen Straße finden sie eine Tankstelle, die allerdings alles andere als betrieben ist. Nur ein alter mürrischer Mann ist dort anzutreffen, der ihnen auf sehr uncharmante Weise den Weg rauf zur Hütte erklärt.
Der Weg führt sie durch einen Bergtunnel weiter hinauf in den Wald. Als sie dann an der Hütte ankommen erscheint diese genau das Richtige zu sein für ihren kleinen Tripp. Auch das Spiegelfenster zwischen zwei Schlafräumen kann die Freude nicht trüben.

Am Abend spielen die Freunde Wahrheit oder Pflicht, bereits etwas angetrunken von einigem Bier und etwas bekifft. Als Dana an der Reihe ist und Pflicht wählt öffnet sich wie von Zauberhand eine Bodenklappe, die in den Keller der einsamen Hütte führt. Danas Pflicht wird es nun in den Keller zu gehen, aber schon bald folgen ihr die anderen und finden dort einige „Spielsachen“, die ihr Interesse wecken – und mit denen sie (nichts ahnend) schreckliche Wesen herauf beschwören können.

Unterdessen in einem unterirdischen Labor irgendwo auf der Welt (?). Die beiden Laborarbeiter Sitterson und Hadley sind auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz. Mit Späßchen vertreiben sie sich die Zeit, bis sie in ihrer Kommandozentrale angelangt sind. Dort sind sie die Herrscher über die Knöpfe, die mit verschiedenen Aktionen in der Waldhütte verbunden sind. Und auf den Monitoren sehen sie das Treiben der 5 Freunde in der Hütte. Jedes Zimmer und auch der Außenbereich sind mit Kameras ausgekleidet und kleinen weiteren Extras, womit zum Beispiel diverse Stoffe in die Luft gespeist werden können um das Verhalten der jungen Leute zu verändern.
Kaum sind die Freunde in der Waldhütte angekommen beginnt in der Station die Wetteinsätze. Auf was dort gewettet wird ??? -> Welche schreckliche Kreatur werden die 5 Freunde wohl aus dem Käfig lassen um ihren Tod zu besiegeln ?

Schauspieler |

Dana – Kristen Connolly (Zeiten des Aufruhrs, The Happening)
Curt – Chris Hemsworth (Thor, Rush – alles für den Sieg)
Jules – Anna Hutchison (Blinder, Anger Management)
Marty – Fran Kranz (Donnie Darko, Training Day)
Holden – Jesse Williams (Der Butler, Grey’s Anatomy)
Sitterson – Richard Jenkins (White House Down, Eat Pray Love)
Hadley – Bradley Withford (The West Wing, Billy Madison)
Truman – Brian White (Daddy ohne Plan, Brick)
Lin – Amy Acker (Angel – Jäger der Finsternis, Person of Interest)
Regie: Drew Goddard
Drehbuch: Joss Whedon & Drew Goddard

Auszeichnungen |

Saturn Award – Best Horror/Thriller Film
Chainsaw Award – Best Wide-Release Film, Best Supporting Actor (Fran Kranz), Best Screenplay, Best Makeup/Creature FX
Fright Meter Award – Best Horror Movie, Best Director, Best Ensemble Cast, Best Screenplay, Best Makeup
Golden Trailer – Best Horror TV Sport
IGN Award – Best Horror Movie
IFN People’s Choice Award – Best Horror Movie
Vincent Koehler Award for Outstanding Science Fiction, Fantasy or Horror Film
OFTA Film Award – Best Movie Poster

meine Kritik |

Die Einleitung zu meiner heutigen Filmkritik zum Film „The Cabin in the Woods“ möchte ich mit einem Bild beginnen:

The Cabin in the Wood
The Cabin in the Wood – A so a gschmarri

Also, liebe Mädels da draußen. Wer sich auf einen coolen Film mit dem tollen Chris Hemsworth freut – sorry, da seit ihr hier falsch. Der Film beginnt wie ein typischer 2000er Teenie-Horror-Film. 5 Freunde fahren übers Wochenende weg in eine einsame Hütte in der wohl irgendwas passieren wird. Weiter geht es ála The Walking Dead mit blutrünstigen Zombies, die aus ihren Gräbern aufsteigen und die Freunde jagen und umbringen (wollen). Letztendlich geht es aber um ein Labyrinth aus vielen Kammern in der schreckliche Gefahren lauern – na, wen erinnert das jetzt nicht an Cube ?! :-) Und zu guter Letzt wird aufgelöst, daß tief unter der Erde Wesen leben, die früher die Götter der Welt waren. Und um diese zu besänftigen müssen immer wieder Menschenopfer dargebracht werden. Und wenn das nicht passiert, dann erheben sich diese Monster-Götter und machen die Erde platt.

In diesem Film haben wir also wirklich von allem etwas. Jedes Klischee eines möglichen Horrorfilms wurde da reingepackt in gut 90 Minuten Filmmaterial. Wirklich tolle Schreckmomente gibt es leider kaum. Dafür aber ein riesiges Blutgemetzel am Ende des Films – hier ist allerdings die FSK 16 Freigabe wirklich fragwürdig… Alles in allem ein eher mittelmäßiger bis lausiger Film. Da hätte ich von Namen wie Whedon oder Hemsworth wirklich mehr erwartet…

Wer aber seine schreckhafte 16jährige Freundin zum Gruseln bringen möchte, der ist mit dem Film denke ich gut dabei und wird nicht enttäuscht werden – zumindest was das Erschrecken der Freundin angeht.

 

2 thoughts on “Filmkritik: The Cabin in the Woods (2012) mit Chris Hemsworth | FSK 16”

  1. Hallo Conny,
    ich habe den Film auch einmal gesehen und bin dabei leider eingeschlafen.
    Später ist der Film mir nicht mehr über den Weg gelaufen.
    Sollte es noch mal passieren bräuchte ich für den Film nicht extra aufbleiben würdest du sagen , oder ?

    Grüße
    Lothar

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