Filmkritik: RocknRolla (2008) mit Gerard Butler | FSK 16

Bewertung: ©©©©©©©©©©

RocknRolla

Auf geht es zur nächsten Filmbewertung. Ich bin ja eigentlich ein großer Gerard Butler Fan. Seine Darbietung in Filmen wie 300, die nackte Wahrheit oder Gesetz der Rache waren einfach großartig. Deshalb dachte ich, kann RocknRolla ja nicht schlecht sein. :-)

Story |

Die Story des Films ist etwas „verfahren“. Es geht zum einen um 2-3 Kleinganoven (darunter Gerard Butler), die ins Immobiliengeschäft einsteigen wollen, aber keine Genehmigung bekommen. Deshalb schulden sie jetzt dem Londoner Gangsteroberhaupt Lenny Cole einen Haufen Kohle. Der macht unterdessen mit einem Russen ein Geschäft. Der Russe soll ihm 7 Millionen Euro zur Verfügung stellen damit er eine Baugenehmigung für sein Bauvorhaben bekommt. Dieser hat eine Buchhalterin, die für ihn Gelder an der Steuer vorbei klar macht. Die ist aber das „brave“ Leben satt und beauftragt (die) zwei Kleinganoven, um beim Transport die 7 Millionen zu klauen.

Um seine Vertrauenswürdigkeit zu unterlegen leiht der Russe dem Mafioso Cole unterdessen sein Lieblingsgemälde. Dieses wird aber aus dem Büro von Cole geklaut. Somit beauftragt er seinen Handlanger Archy es wieder zu beschaffen. Wodurch nun die Spur zu Coles Stiefsohn führt, einem für Tod erklärten Musiker und Kiffer…

Schauspieler |

One Two – Gerard Butler (300, Olympus has fallen)
Lenny Cole – Tom Wilkinson (Batman Begins, Michael Clayton)
Stella – Thandie Newton (Riddick, Das Streben nach Glück)
Archy – Mark Strong (Sherlock Homes, Body of Lies)
Mumbles – Idris Elba (Thor, Prometheus)
Handsome Bob – Tom Hardy (Inception, Dark Knight Rises)
Johnny Quid – Toby Kebbel (Zorn der Titanen, Prince of Persia)
Regie: Guy Richie

Auszeichnungen |

Empire Awards – Best British Film

meine Kritik |

Wie oben schon geschrieben hatte ich an diesen Film sehr hohe Erwartungen aufgrund von Gerard Butler in der (angepriesenen) Hauptrolle. Doch recht schnell musste ich feststellen, daß der Film recht verwirren und verworren ist. Die Ereignisse überschlagen sich fast in den 109 Minuten Laufzeit. Man muss also schon genau aufpassen um die Zusammenhänge alle zu erkenne.

Einerseits sind die Zusammenhänge schon gut gemacht, aber auch teilweise wieder so unlogisch und überspitzt, daß man das schon wirklich mögen muss. Ich mag das leider nicht. Für mich war der Film eher ein Aussitzen bis zum Ende als ein Mitfiebern. Wer aber auf Guy Richie Filme steht, der wird diesen Film sicherlich auch lieben.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.