Filmkritik: L.A. without a map mit David Tennant (1998) | FSK 6

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L.A. without a Map

Heute habe ich einen ganz besonderen Film in der Kritik. Dieser kam gestern bei mir per Post an und ich musste ihn mir gleich ansehen. Aber schon mal vorweg: den Film sollte man sich auf jeden Fall in Englisch ansehen, Deutsch geht da gar nicht. :-)

Story |

Richard lebt in England und führt in einem überschaubaren Ort das familiäre Bestattungsunternehmen. Während einer Beerdigung fällt ihm eine junge Touristin auf dem Friedhof auf. Nicht lange überlegt geht er zu ihr rüber und verbringt mit ihr einen aufregenden Tag. Doch eher er sich versieht ist die junge Barbara zurück nach L.A. abgereist. Für Richard steht fest, daß Barbara die Liebe seines Lebens ist und so reist er kurzentschlossen nach Los Angeles. An Barbara’s Arbeitsplatz findet er sich letztendlich auch – sieht sich aber auch mit einigen Problemen, wie ihren Freund, konfrontiert. Ein Hin und Her beginnt… Wer wird am Ende das Rennen machen ? Der provinzialische Richard, der es nur ehrlich und gut meint, oder der „Möchtegern-Coole“ Patterson.

Erst sieht es so aus, als ob Patterson klar Barbara’s Number One wäre, doch dann heiratet sie kurzentschlossen Richard in Las Vegas – der sich inzwischen eine Bude in L.A. genommen hat und sich als Poolreiniger und Drehbuchautor versucht. Dann ist sie von Richard so angenervt, daß sie ihn verlässt. Und er sie trotz verzweifelter Versuche nicht mehr zurück gewinnt.

So reist er wieder zurück in sein kleines Städtchen in England und nimmt den Bestattungsbetrieb wieder auf. Einige Zeit später steht doch wirklich Barbara wieder auf dem Friedhof… Will sie ihn wieder zurück oder hat sie nur die Scheidungspapiere dabei ???

Schauspieler |

Richard – David Tennant (Doctor Who, Harry Potter)
Barbara – Vinessa Shaw
Johnny Depp
Patterson – Cameron Bancroft
Billy – Steve Huison
Regie: Mika Kaurismäki

Auszeichnungen |

– keine –

meine Kritik |

Ich hatte mir ja echt viel erhofft von dem Film, zum einen weil David Tennant – der 10. Doctor Who – mitspielt und weil auch Johnny Depp mitwirkt. Tja, erstmal habe ich natürlich die deutsche Version angehabt, nach ein paar Minuten bin ich dann aber doch umgeschwenkt auf Englisch. Die deutsche Synchron ist wirklich schwierig – vor allem wenn man an die Doctor Who Synchro gewöhnt ist (auch wenn der dt. Synchronsprecher vor kurzem leider verstorben ist).

Ansonsten, naja die Story und die Dialoge sind teilweise sehr an den Haaren herbei gezogen. Die schauspielerischen Leistungen sind ganz gut gelungen, die Figuren kommen wirklich skurril rüber, und ich denke mal, daß das so gewollt ist.

Eine Meisterleistung ist der Film mit Sicherheit nicht, aber wenn man ihn mal gesehen hat ist man zumindest nicht dümmer als zuvor. :-)

 

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