Filmkritik: Gladiator (2000) mit Russel Crowe | FSK 16

Blu-Ray, 1080 dpi HD, DTS Surround 5.1
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Es geht um Weisheit, Stärke, Gerechtigkeit und Mäßigung. Aber auch um Ehrgeiz, Einfallsreichtum, Mut und Ergebenheit…

Story Gladiator |

Maximus Decimus Meridius ist der erfolgreichste Feldherr unter Kaiser Marcus Aurelius. In den Schlachten, unter anderem in Germanien, stellt Maximus sein kämpferisches und taktisches Geschick immer wieder unter Beweis – mit viel Mut, Stärke und Weisheit. Als Kaiser Marcus Aurelius sein Ende kommen sieht bittet er Maximus seine Nachfolge anzutreten und Rom wieder in die rechten Bahnen zu lenken. Seinem Sohn Commodus gefällt dies überhaupt nicht. Noch bevor Mark Aurel seine Entscheidung bekannt geben kann, nimmt Commodus sein – und somit auch Roms – Schicksal selbst in die Hand und ermordet seinen Vater.
Commodus wird sofort als Thronfolger anerkannt und wird der neue römische Kaiser. Seine erste Handhabung dabei ist die Exekution von Maximus durch seine Gefolgsleute, die Prätorianer. Maximus kann diese allerdings überwältigen und fliehen – ohne daß Kaiser Commodus davon etwas mitbekommt. Doch trotz seiner Flucht ist es für seine Frau und seinen Sohn zu spät. Als er dort ankommt kann er nur noch die Leichen seiner Geliebten bergen und beerdigen.

Völlig erschöpft bleibt er bewusstlos liegen, bis er von einer Gruppe von Sklavenhändlern aufgelesen wird. Diese sind auf dem Weg nach Zucchabar, um dort neue Sklaven an die Gladiatorenschule von Proximus zu verkaufen. Auch Maximus wird an Proximus verkauft und wird schnell zum erfolgreichen und vor allem beliebten Gladiator.
Währenddessen macht Commodus die Gladiatorenkämpfe in Rom wieder publik und lässt große Events im Kolloseum abhalten. Dies geht solange gut, bis Proximus mit seinen Gladiatoren nach Rom kommt – und immer noch unter ihnen als erfolgreichster Gladiator ist Maximus – der vor allem auf eines sinnt: Rache an Commodus für den Tod seiner Familie…

Gladiator
Russel Crowe und Joaquin Phoenix in Gladiator

Schauspieler |

Maximus – Russell Crowe (A Beautiful Mind, Les Misérable)
Commodus – Joaquin Phoenix (Walk the Line, The Master)
Lucilla – Connie Nielsen (One Hour Phoo, Im Auftrag des Teufels)
Proximo – Oliver Reed (Oliver!, Tommy)
Marcus Aurelius – Richard Harris (Erbarmungslos, Harry Potter und der Stein der Weisen)
Gracchus – Derek Jacobi (Underworld:Evolution, The King’s Speech)
Regie: Ridley Scott

Auszeichnungen |

Oscar – Best Picture, Best Actor (Russel Crowe), Best Costume Design, Best Sound, Best Effects
Golden Globe – Best Motion Picture, Best Original Score
BAFTA – Best Film, Best Cinematography, Best Production Design, Best Editing
Audience Award
AFI Award – Movie of the Year
ASCAP Award – Top Box Office Films
Eddie – Best Edited Feature Film
Excellence in Production Design Award – Period or Fantasy Film
Blockbuster Entertainment Award – Favorite Actor (Russel Crowe), Favorite Villain (Joaquin Phoenix)
Bogey Award in Silver
Critics Choice Award – Best Actor (Russel Crowe), Best Supporting Actor (Joaquin Phoenix), Best Score (Hans Zimmer), Best Cinematography, Best Production Design
C.A.S. Award – Outstanding Achievement in Sound Mixing for a Feature Film
DFWFCA Award – Best Actor (Russel Crowe)
Empire Award – Best Film, Best Actor (Russel Crowe), Best Actress (Connie Nielsen)
Golden Screen – Best Drama
Jupiter Award – Best International Director
Sierra Award – Best Costume Design, Best Score, Best DVD, Best Visual Effects
ALFS Award – Actor of the Year (Russel Crowe)
MTV Movie Award – Best Movie
Golden Reel Award – Best Sound Editing
NBR Award – Outstanding Production Design, Top Ten Films, Best Supporting Actor (Joaquin Phoenix)
Nikkan Sports Film Award – Best Foreign Film
PGA Award – Outstanding Producer of Theatrical Motion Pictures
SDFCS Award – Best Actor (Russel Crowe), Best Cinematography
Special Award – Joaquin Phoenix
Golden Satellite Award – Best Original Score, Best Cinematography
Taurus Award – Best Fight, Best Work with an Animal

meine Kritik zu Gladiator |

Wenn ihr nach der langen Liste an Auszeichnungen überhaupt noch weiter lest hier unten – naja, viel gibt es nach der Liste wohl nicht mehr zu sagen. Der Film ist teils historisch – teils erfunden. Einen Gladiator namens Maximus gab es nicht. Den Kaiser Marcus Aurelius und seine Kinder Commodus und Lucilla hingegen schon. Der Film erinnert in der Dramatik sehr an Braveheart: ein erfolgreicher Soldat dem diverse politische Umstände böse mitgespielt haben. Doch er kämpft weiter für sein Land und für die Rache an dem Mord seiner Liebsten.
Ach ja, ich habe mir die Extended Version auf der Blu-Ray angesehen, die ca. 16 Minuten länger ist als die Kinoversion.

Die Filmmusik stammt mal wieder von Hans Zimmer und fügt sich fantastisch in den Film ein. Gerade bei den packenden Szenen ist diese brillant eingesetzt. Auch das Szenenbild ist sehr gelungen. Einziges Manko: die letzte Szene mit Proximus wurde digital hinzugefügt. Dies entstand allerdings daraus, daß Schauspieler Oliver Reed (geb. 1938) während der Dreharbeiten verstorben ist – daher nur ein kleiner Minuspunkt.
Absolut hervorzuheben sind die schauspielerischen Leistungen von Russel Crowe und vor allem Joaquin Phoenix. Ich habe selten so gut umgesetzte Charaktere in einem Film gesehen. Für Crowe der Oscar absolut verdient und auch Phoenix‘ Oscar Nominierung.

Alles in allem ist Gladiator ein wirklich sehenswerter Film. Achtet aber auf guten Ton und gutes Bild, dann macht dieser Film nochmal einiges mehr Spaß ! Auf Blu-Ray sollte dieser in jeder gut sortierten Sammlung stehen.

 

5 thoughts on “Filmkritik: Gladiator (2000) mit Russel Crowe | FSK 16”

  1. Hallo. Der Blog ist wirklich ganz große Klasse. Das Layout gefällt mir gut, die Farben kombinieren gut miteinander, sodass alles gut leserlich ist und auch die einzelnen Posts sind toll geschrieben und immer sehr informativ und interessant. Vielen Dank für diese tolle Unterhaltung mit deinen Posts und alles Gute für die Zukunft. Gruß

  2. In meinen Augen einer der besten Filme in den letzten Jahren. Auch wenn der Film mittlerweile etwas in die Jahre gekommen ist, schaue ich mir diesen Monumentalfilm immer wieder gerne an. Es gibt einfache Filme, da passt es.

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