Filmkritik: Drive (2011) mit Ryan Gosling | FSK 18

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Am Wochenende gab es endlich mal wieder eine DVD zu sehen. Diesmal einen Film, den ich nicht ausgesucht hatte, aber den ich mir trotzdem gern angesehen habe. Es geht um den Film Drive aus dem Jahr 2011, der mit einer roten FSK 18 gekennzeichnet ist. Gleich vorne auf dem Cover steht die Filmkritik „Der beste Film des Jahres“ vom Empire DriveMagazine…
Na gut, wenn es der beste Film des Jahres sein soll, dann mal her damit… :-)

Story |

In dem geht es um einen Typen (genannt „Driver“), der tagsüber in einer Autowerkstatt und als Stuntman arbeitet. Nachts aber macht er hin und wieder ein „krummes Ding“ als Fahrer für Überfälle. Sein Motto dazu ist, er ist nur der Fahrer, was vorher oder nachher passiert, damit hat er nix zu tun. Aber als er seine Nachbarin Irene und ihren kleinen Sohn kennen lernt verändert sich alles. Er unternimmt sehr viel mit ihr und dem Kleinen. Doch dann wird Irenes Mann aus dem Gefängnis entlassen und bringt von dort gleich mal „Altlasten“ mit…
Da Driver um Irene und ihren kleinen Sohn besorgt ist will er einen letzten Job zusammen mit Irenes Mann durchziehen. Doch dabei geht einiges schief und eine gnadenlose Jagd beginnt…

Schauspieler |

Driver – Ryan Gosling (Crazy, Stupid, Love., The Place beyond the Pines, Blue Valentine)
Irene – Carey Mulligan (Der große Gatsby, Wall Street: Geld schläft nicht, Public Enemies)
Bernie Rose – Albert Brooks (Taxi Driver, Rendezvous im Jenseits)
Shannon – Bryan Cranston (Malcom Mittendrin, Breaking Bad, Argo)
Nino – Ron Perlman (Hellboy, Sons of Anarchy)
Blanche – Christina Hendricks (Mad Men, So spielt das Leben)
Standard – Oscar Isaac (Sucker Punch, Robin Hood)
Regie: Nicolas Winding Refn

Auszeichnungen (Auszug) |

Amanda Awards, 2012 – Best Foreign Feature Film
Austin Film Critics Association, 2011 – Best Director, Best Supporting Actor, Best Adapted Screenplay
Cannes Film Festival, 2011 – Best Director
Golden Trailer Awards, 2012 – Best Wildposts
Hollywood Film Festival, 2011 – Supporting Actress of the Year
Sattelite Awards, 2011 – Best Actor in a Motion Picture, Best Actor in a Supporting Role, Best Director, Best Sound

meine Kritik |

Ich bin an diesen Film mit relativ wenig Erwartung gegangen. Die Story beginnt kühl und gelassen. Dies geht auch die erste Hälfte über so weiter. Trotzdem will man nicht aufhören und ausschalten sondern sehen, was da noch kommt, wenn das doch der beste Film des Jahres gewesen sein soll. Bis eben etwas zur Hälfte war eigentlich nur die Filmmusik das, was mir wirklich gefallen hat an dem Film…
Dann ging es aber zur zweiten Hälfte. Der Überfall ist schief gegangen und es beginnt eine Jagd zwischen „Gut und Böse“. Dabei werden Zusammenhänge aufgezeigt, die man am Anfang des Films so nicht vermutet hätte.

Warum FSK 18 ? Tja, das dachte ich mir anfangs auch. Doch dann kam der erste Kopfschuss und das erste Gehirn, das sich an der Wand abzeichnete. Und genauso blutig und brutal geht der Film dann auch weiter. Das ist also nicht unbedingt was für schwache Nerven.
Das Ende ist eher offen als abgeschlossen, aber genau das passt zu so einer Art Film.

Dieser Film Drive ist etwas anderes, wie er eher selten in „Hollywood“ vorkommt. Dennoch – oder genau deswegen ist er vielleicht was besonderes. Wenn man also mal die Gelegenheit hat sich Drive anzusehen, kann man sich 96 Minuten ruhig mal Zeit dafür nehmen. Den Soundtrack dazu sollte man sich aber auf jeden Fall anhören.

Nachtrag vom 25.02.2014: Gestern guggte ich nichts ahnend Circus Halligalli und dachte mir am Anfang „die Jacke und die Musik kenne ich“. Da haben Joko und Klaas doch mal wirklich den Film Drive verarscht. :-)

 

3 thoughts on “Filmkritik: Drive (2011) mit Ryan Gosling | FSK 18”

  1. Einer der besten Filme, die ich bisher gesehen habe. vor allem der Soundtrack ist der Hammer. Und Ryan, wie er immer kuckt. :D

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