Filmkritik: Die Schadenfreundinnen – The Other Woman

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Cameron Diaz Nachrichten
by zanaceabuna75 (CC BY 2.0)

Story |

Auch wenn Carly (Cameron Diaz) wortwörtlich schockiert ist, als sie feststellen muss, dass ihr geliebter Freund Mark (Nikolaj Coster-Waldau) ihr verschwiegen hat, bereits verheiratet zu sein, muss sie dennoch widerwillig zugeben, dass sie mit seiner hintergangenen Ehefrau Kate (Leslie Mann) viel gemeinsam hat. So geschieht es, dass die Wut der beiden betrogenen Frauen gegen den Schürzenjäger sich zu einer guten Freundschaft entwickelt. Nach einiger Zeit aber entdecken die beiden Freundinnen, dass Carly nicht die einzige Affäre des schönen Mark war und dass es in seinem Leben noch eine dritte Dame gibt. Auch Sexbombe Amber (Kate Upton) zählt zu den Liebhaberinnen des anscheinend unermüdlichen Frauenhelden. Aber auch dieses Mal entsteht aus dem Zorn der drei Frauen keine Feindschaft, sondern ein weibliches Bündnis, das zu einem erbarmungslosen Racheplan gegen den untreuen Liebhaber und Ehemann führt. Denn die Damen kennen die Schwächen des Herzensbrechers sehr gut und wissen, was seiner narzistischer Selbstgefälligkeit hart zusetzen kann.

Der Film wurde von 20th Century Fox als “Drei sind zwei zu viel” geführt, bevor ihm der deutsche Titel “Die Schadenfreundinnen” erteilt wurde und kann ab dem 1.Mai in den Kinos gesehen werden.

Schauspieler |

Carly – Cameron Diaz (Verrückt nach Mary, Gangs of New York, Beim Leben meiner Schwester)
Kate – Leslie Mann (George – Der aus dem Dschungel kam)
Amber – Kate Upton (Die Stooges – Drei Vollpfosten drehen ab)
Mark – Nikolaj Coster-Waldau (Mama, Game of Thrones)
auch dabei: Taylor Kinney, Nicki Minaj

Meine Kritik |

„Die Schadenfreundinnen“ (Originaltitel: The Other Woman) ist ein Film, den man sich ansehen sollte, wenn man einfach mal ein bisschen abspannen und wieder so richtig bis zu den Tränen lachen will. Das Komiktalent der drei hübschen Schauspielerinnen ist unbestreitbar und das Drehbuch macht aus dieser amerikanischen Komödie einen legeren und unterhaltsamen Film. Nick Cassavetes, dessen Filme sich gewöhnlich mit weitaus ernsthafteren Themen beschäftigen, stellt in dieser Geschichte mit viel Ironie den positiven Aspekt typisch weiblicher Eigenschaften und Stärken dar.

 

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