Filmkritik: Das perfekte Verbrechen (2007) mit Anthony Hopkins | FSK 12

das perfekte Verbrechen

 

Bewertung: ©©©©©©©©©©

Story |

Ted Crawford ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. Doch es ist nicht alles so rosig, wie es hinter seiner Villa und seinem Sportwagen aussieht – denn seine Frau betrügt ihn. Kurzer Hand schmiedet Crawford einen genialen Plan. Er wartet Abends darauf, daß seine Frau (von ihrem Liebhaber) nach Hause kommt und konfrontiert sie mit dieser Erkenntnis und hält ihr eine Waffe vor’s Gesicht. Bevor sie überhaupt etwas sagen kann drückt er ab. Schnell ist die Polizei vor Ort und schickt ihren Spezialisten rein zur Verhandlung. Was bis dahin noch keiner (außer Crawford) weiß, genau dieser Polizist ist der Liebhaber der Ehefrau. Crawford gesteht vor ihm die Tat und wird verhaftet. Die vermeindliche Tatwaffe, die er noch in der Hand hält wird beschlagnahmt.

Der Fall geht an Willy Beachum von der Staatsanwaltschaft, der kurz vor seinem Wechsel in die freie Marktwirtschaft steht. Da Tatwaffe und Geständnis vorliegen sieht es nach einem kurzen klaren Fall aus, den er schnell abhaken könne. Doch da hat sich Beachum geirrt. Nun beginnt das Spiel zwischen ihm und Crawford. Denn dieser widerruft sein Geständnis und bei der Untersuchung seiner Waffe wird festgestellt, daß aus dieser nicht geschossen wurde…

Schauspieler |

Ted Crawford – Anthony Hopkins (Hannibal, Thor, Das Schweigen der Lämmer)
Willy Beachum – Ryan Gosling (Drive, The Place behind the Pines)
DA Joe Lobruto – David Strathairn (Lincoln, Das Bourne Ultimatum)
Lt. Robert Nunally – Billy Burke (Twilight Saga, Revolution)
Nikki Gardner – Rosamund Pike (Jack Reacher, James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag)
Jennifer Crawford – Embeth Davidtz (Armee der Finsternis, Schindlers Liste)
Regie: Gregory Hoblit

Auszeichnungen |

Santa Barbara International Film Festival – Ryan Gosling (Cinema Vanguard Award)

meine Kritik |

Anthony Hopkins mal wieder in einer Rolle, die ihm auf den Leib geschrieben wurde: böse, hinterhältig und total genial. Die Story ist wirklich gut gemacht, es wird nicht langweilig – im Gegenteil. Als Zuschauer überlegt man natürlich auch ständig, wo ist die Tatwaffe hingekommen ? Hat er sie vielleicht mit einem Heliumballon wegfliegen lassen ? Oder hat er irgendwo ein ganz geheimes Geheimfach ? Letztendlich ist die Lösung doch viel einfacher und um so genialer. Und Hopkins überzeugt mal wieder absolut total in dieser Rolle, das passt einfach zu ihm.
Eines hätten sie sich in dem perfekten Verbrechen sparen können: die Lovestory. Ich verstehen nicht, warum in wirklich jedem Film immer eine Lovestory sein muss. Diese hatte nun wirklich nicht wirklich viel mit der Geschichte an sich zu tun. Aber gut, die war halt dabei.
Dennoch ein sehr gelungener Film, den man sich im TV – wenn er mal läuft -auf jeden Fall ansehen sollte.

 

2 thoughts on “Filmkritik: Das perfekte Verbrechen (2007) mit Anthony Hopkins | FSK 12”

  1. Ich wollte auch schon seit langem eine Kritik zu dem Film schreiben.
    Einerseits finde ich die Liebesszenerie gut, da sie etwas Luft verschafft zum nachdenken, aber zum anderen passt sie gar nicht zur Story.
    Alleine die Suche nach der Waffe ist schon spannend genug, da stört das drum herum ein wenig.

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