Filmkritik: All Beauty must Die (2010) mit Ryan Gosling | FSK 16

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All Beauty must DieWieder einmal habe ich mir einen Film angesehen, der als „einer der besten Filme dieses Jahres“ von der Chicago Sun-Times kritisiert wurde. Sowas kann ja eigentlich nicht schlecht sein. Der Titel „All Beauty must Die“ verspricht auch schon einiges -und ist nach einer wahren Story verfilmt.
Also rein mit der DVD und Play…

Story |

Der junge David Marks wächst in einer reichen Familie als ältester Sohn auf. Sein Vater ist ein bekannter Immobilien-Guru in New York, dem die meisten Gebäude im den Time Square gehören. David hat erstmal eine glückliche Kindheit und hängt sehr an seiner Mutter. Diese nimmt sich aber recht für das Leben, als sie vom Dach des Hauses springt – was David mit ansehen musste.
David wird erwachsen und möchte gegen den Willen seines Vaters nicht in das Familienunternehmen eintreten. Bei einem Reparaturauftrag lernt er Katie kennen. Die beiden verlieben sich recht schnell und heiraten. Sie kaufen sich ein kleines Haus mit einem Laden auf dem Land und genießen ihr Leben.
Doch Davids Vater lässt nicht locker. Er macht David klar, daß er Katie mehr bieten muss im Leben. Daraufhin verkaufen die beiden ihr kleines Haus und ziehen in die Großstadt, wo David die Mieteintreibungen für das Unternehmen seines Vaters übernimmt.
Erst läuft alles ok, doch mit der Zeit verhält sich David immer merkwürdiger. Er führt Selbstgespräche, er wird zunehmen aggressiver…
Katie fühlt sich nicht mehr wohl in der Ehe und distanziert sich von ihrem Mann, bis alles eskaliert und Katie spurlos verschwindet…

Die wahre Geschichte |

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit um Robert Durst und seiner Frau Kathleen McCormack. Anfang der 70er Jahre lernen sich die beiden kennen, 1982 verschwindet Kathleen spurlos. Später wird eine Freundin von Durst ermordet und sein Nachbar wird ermordert und zerstückelt. Durst wurde damals von allen Mordvorwürfen freigesprochen. Auf Wikipedia gibts genaues über Robert Durst.

Schauspieler |

David Marks – Ryan Gosling (Drive, Crazy Stupid Love)
Katie Marks – Kirsten Dunst (Spiderman 1/2/3, Melancholia)
Sanford Marks – Frank Langella (Die neun Pforten, Superman Returns)
Deborah Lehrmann – Lily Rabe (American Horror Story, Inside Hollywood)
Malvern Bump – Philip Baker Hall (Bruce Allmächtig, 50/50 Freunde fürs (Über)leben)
Regie: Andrew Jarecki

Auszeichnungen |

– keine –

meine Kritik |

Der Titel und das Cover der DVD versprechen ja schon viel. Der Film beginnt allerdings erstmal etwas lasch. Die Story ist ja größtenteils vorgegeben, wurde soweit aber ordentlich umgesetzt. Der Film ist nicht als riesen Hollywood-Blockbuster aufgezogen sondern als solider und gut verarbeiteter Movie. Die Leistung der Schauspieler – vor allem von Kirsten Dunst und Ryan Gosling – muss man hier besonders hervorheben. Die beiden haben ihre Rollen wirklich fantastisch umgesetzt und waren absolut überzeugend.

Wäre die Story „aus den Fingern gezogen“, dann hätte der Film von mir max. 4 Smileys bekommen, da es teilweise schon sehr obskur und komisch ist. Da es sich aber um eine wahre Begebenheit handelt…. Kriegt er 6 Smileys von mir.

 

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