Die Kultserie des neuen Jahrtausends: Firefly (2002-2003)

Immer wieder trafen meine Ohren das Gerede über DIE Serie der Serien: Firefly. Da ich nun ja ein bißchen Zeit hatte und ich – nicht erst seit Castle – ein kleiner Nathan Fillion Fan bin, war es endlich an der Zeit, daß ich mir die (leider wenigen) Folgen der Serie ansehe. Ich war total überrascht und am Ende so sehr gefesselt, daß ich diese nun zu meinen (wenigen) absoluten Kultserien aufnehme. Wer die Serie kennt, der weiß wovon ich spreche. Und wer bisher noch nicht die Galaxie der Firefly gekreuzt hat, dem möchte ich heute „den Mund wässrig“ machen. :-)

Firefly – Der Aufbruch der Serenity

Firefly

Vorgeschichte |

Wir leben inzwischen im 26. Jahrhundert. Die Menschheit ist inzwischen so sehr angewachsen, daß mit Generationsraumschiffen ein neues Planetensystem mit zahlreichen Welten und Monden aufgesucht wird. Einige der Welten sind schnell kolonisiert und technisch weit aufgebaut, weitere Welten draußen stehen noch am Anfang.

Die inzwischen geformte Staatsmacht „Allianz“ (Allied Planets). Doch einige unabhängige Welten (Browncoats) sind mit der Vorherrschaft der Allianz nicht einverstanden, so entsteht ein Krieg zwischen beiden Parteien. Doch bei der Schlacht von Serenity Vally auf dem Planeten Hera müssen sich die Browncoats der Allianz geschlagen geben. Einige kleine Welten lassen sich allerdings schlecht kontrollieren und haben noch weitere lokale Machthaber und es leben noch lange nicht alle Menschen im Wohlstand.

Story |

Malcolm (Mal) Reynolds kämpfte auf der Seite der Unabhängigen in der Schlacht von Serenity Vally. Nach der Niederlage schlägt er sich als Protagonist in den Randwelten umher. Er charter als Captain ein veraltetes Transportfrachtschiff der Firefly Klasse und nennt dieses Serenity – nach seiner letzten Schlacht. Zusammen mit Zoë Washburn (früher Warren) stellt er eine Crew zusammen, um mit dieser zwischen den Planeten mehr oder weniger legale bzw. illegale Aufträge anzunehmen. Dabei unterstützt ihn der Pilot Hoban Washburn (mit Zoë verheiratet), der Ganove Jayne Cobb und die Mechanikerin Kaylee Frye. Im kleinen Beischattel ist die Companion (Prostituierte) Inara Serra als Untermieter mit dabei.

Nach einem Job landet die Serenity auf dem Mond braucht die Crew neues Geld und nimmt dort Passagiere auf: Shepherd Derrial Book – ein (augenscheinlicher) Priester, Dr. Simon Tam und seine Schwester River – beide auf der Flucht vor der Allianz sowie einen weiteren Gast, der sich schnell als Agent der Allianz herausstellt und hinaus befördert wird.

Nach einigen Schwierigkeiten und der Aufdeckung des Geheimnisses der Tams ist schnell klar, daß Shepherd, Simon und River weiter an Board bleiben und die Crew der Serenity bei ihren mit unter sehr gefährlichen Aufträgen unterstützen.

Dabei gibt es neben der Allianz aber noch eine weit aus größere Bedrohung – die Reaver. Das sind menschliche Wesen, die am Rande der Zivilisation vor sich hin treiben. Ernähren tun sich diese Wesen von Menschenfleisch. Wenn sie Hunger haben und ein Schiff oder menschliches Wesen auf Planeten entdeckt haben hält sie nichts mehr von ihrem Angriff auf. Ihre Opfer werden dann vergewaltigt, ihr Fleisch wird gegessen und die Haut wird ihnen abgezogen – und wenn Glück hat in dieser Reihenfolge.

Besetzung |

Captain Malcolm Reynolds – Nathan Fillion (Castle, Desperate Housewives)
Zoë Washburn – Gina Torres (Suits)
Jayne Cobb – Adam Baldwin (Chick, Full Metal Jacket)
Inara Serry – Morena Baccarin (Homeland)
Dr. Simon Tam – Sean Maher (Brian’s Song)
River Tam – Summer Glau (Terminator: S. C. C.)
Hoban Washburn – Alan Tudyk (I, Robot)
Kaywinnit Lee Frye – Jewel Staite (Stargate: Atlantis)
Shepherd Book – Ron Glass (Barney Miller)
Creator: Joss Whedon

meine Kritik |

Die Serie ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Es werden Stilmittel aus Sci-Fi und Western vermischt. Doch hat man die erste Folge überstanden ist man plötzlich wie gefesselt von dieser Art von Darstellung. Die Schauspieler – allen voran Nathan Fillion – sind mehr als überzeugend in ihren Rollen. Manchmal vielleicht ein bißchen überspitzt, aber das passt genau. Die Storys in den einzelnen Folgen sind eher solala, aber durch die fantastische Umsetzung trotzdem sehr kurzweilig und gut zu verfolgen. Es ist wahnsinnig viel Witz und Humor mit eingebaut, wie auch viel Spannung und Action.
In fast jeder Folge schlägt der Captain Malcolm Raynolds irgendwem mit der Faust in die Fr****. Irgendwie hat er auch wirklich viel Talent sich immer in solche Situationen zu bringen.

weiteres Wissenswertes über Firefly |

  • Die Serie wurde nach nur 14 Folgen vom Sender FOX abgesetzt. Aufrund der großen Fan-Bewegung wurde allerdings 2005 nochmal ein Film gedreht (Artikel folgt)
  • In der Serie wird neben Englisch auch Chinesisch gesprochen (manchmal um die Zensur zu umgehen)
  • Immer wenn Captain Reynolds auf einem Pferd reitet ist es das gleiche – egal auf welchem Planten
  • Die Uniformen der Allianz sind „Reste“ aus Starship Troopers
  • In der Halloween Folge von Castle trägt Nathan Fillion seit altes Firefly-Kostüm
  • Nathan Fillion sagt: „Wenn ich in der kalifornischen Lotterie 300 Millionen Dollar gewinnen würde, wäre das erste, was ich machen würde, mir die Rechte an ‚Firefly‘ zu sichern. Und dann würde ich es fortsetzen und übers Internet senden.

Es gibt noch zahlreiche weitere interessante Dinge über die Serie, auch in vielen weitern Serien oder Filmen wird auf Firefly angespielt. Aber das könnt ihr mit offenen Augen einfach selbst raus finden. Wenn ihr also mal die Gelegenheit habt die Serie zu gucken, zögert nicht und schaut euch ALLE Folgen von Firefly – Der Aufbruch der Serenity an !

 

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