Wie wäscht man seine Sportkleidung richtig?

Wer die Funktionsfähigkeit seiner Sportkleidung auch nach mehrmaligem Waschen beibehalten will, sollte unbedingt wissen, wie man sie richtig wäscht und worauf man dabei achten muss. Das Wichtigste ist dabei: immer aufmerksam die Etikette lesen noch bevor man die Sportbekleidung automatisch in die Waschmaschine rein schmeißt.

Sportkleidung gerade gewaschen und trotzdem ist der über riechende Geruch noch da? Dann habt ihr beim Waschen etwas falsch gemacht. Wie kann man diese unangenehme Situation meiden?

Nach dem Sport sollte man seine Sportkleidung immer gleich aus der Sporttasche nehmen und wenn möglich trocknen lassen, damit sich die Bakterien, welche den Geruch bilden, gar nicht fortpflanzen können.

Perwoll Sport
Perwoll Sport

In vielen Drogeriemärkten gibt es spezielle Waschmittel für Sportkleidung, welche den Geruch neutralisieren. Sportsachen müssen außerdem bei nicht allzu hoher Temperatur gewaschen werden, 30°C reichen in den meisten Fällen schon aus, die Schleuderdrehzahl sollte 800 Umdrehungen nicht überschreiten.

Man muss natürlich immer die Eigenschaften der Fasern der Sportbekleidung beachten und den richtigen Waschgang wählen. Gerade das Material ist für das Waschen ausschlaggebend und einige Materialien brauchen eine aufmerksamere Pflege als andere. Wichtig z.B. bei Hardshell-/Softshelljacken, Primaloft oder ähnlichem.

Nehmen wir als Beispiel die Merinowolle. Merinowolle ist eigentlich ziemlich pflegeleicht, hat auch selbstreinigende Eigenschaften, einiges muss man aber schon beachten. Es ist dabei wichtig, den Angaben der Produzenten genau zu folgen, es kommt nämlich auf die Materialmischung an. Glücklicherweise geben sie immer eine Vielzahl an nötigen Informationen an, damit man seine Kleidung richtig pflegen kann. Dies macht u.A. auch Reda, Hersteller von Funktionskleidung für Sport aus Merinowolle, der nicht nur auf den Etiketten, sondern auch online alles übersichtlich erklärt. Merinowolle kann bei 30 oder 40°C gewaschen werden. Da die Merinowollfasern sensibel sind, sollte man jedoch unbedingt darauf achten, Waschmittel ohne Weichmacher zu verwenden. Ansonsten könnten sie beschädigt werden, sie sind nämlich feiner als normale Wolle. Weichspüler sowie Bleichmittel sind auch tabu. Außerdem ist bei Kleidung aus Merinowolle keine Handwäsche möglich, weil durch mechanische Einwirkungen die feine Struktur der einzelnen Wollfasern kaputt gehen würde.

Kehren wir aber nun zu allgemeinen Tipps für das Waschen der Sportkleidung zurück. Moderne Waschmaschinen haben Spezialprogramme für Sportwäsche. Auf vielen Waschmaschinen gibt es sogar eine sogenannte „Wasser-Plus-Taste“, welche ein besseres Abspülen von Waschmittelresten ermöglicht.

Ein wichtiger Tipp: auf keinen Fall Weichspüler verwenden, denn dies kann die Verklebung der Membranen der Funktionskleidung zur Folge haben. Damit können auch die Eigenschaften wie Atmungsaktivität, Wind- und Wetterschutz auf Dauer verloren gehen und das macht die Funktionskleidung schließlich aus. Haben die Sportsachen einen extremen Schweißgeruch kann man Hygienespüler zur Hilfe nehmen. Diesen Hygienespüler gibt man vor dem Waschen einfach in das Fach für den Weichspüler.

Nachdem ihr die Sportkleidung ordnungsgemäß gewaschen habt, bleibt nur noch das Trocknen. Die Wäsche lässt man am besten einfach an der Luft hängen (aber Vorsicht – nie direkt auf der Sonne) und auf keinen Fall im Trockner trocknen.

 

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