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Videobearbeitung für Dummies

Ich versuche mich in letzter Zeit immer mal wieder mit Videobearbeitung und Programmen, mit denen man ganz einfach kleine und einfache Amateurvideos bearbeiten kann (z.B. vergangenen Sommer schon getestet). Bisher nutze ich dafür den Windows Movie Maker, welcher allerdings bereits seit 2012 nicht mehr groß aktualisiert wird. Bisher haben mir die Funktionen darin gereicht, aber langsam komme ich doch an meine Grenzen. Daher habe ich mich mal ein bißchen auf Recherche im Internet gemacht, welche Videobearbeitungstools es noch so gibt und ob diese was taugen.

In Sachen Freeware kommt man allerdings inzwischen nicht mehr sehr weit, wie ich feststellen musste. Heutzutage muss man für ein gutes Programm doch den ein oder anderen €uro investieren. Es muss aber bei weitem nicht ein teures Programm wie z.B. Adobe Premiere für um die 25€ pro Monat (!) sein. Wer einfach nur ein wenig seine Urlaubsvideos oder ähnliches aufpolieren möchte, für den tut es ein Programm unter 100 € für die Vollversion auch.

Bei meiner Recherche bin ich nun also in die Tiefen des Internets abgetaucht und dabei bei Netzsieger auf einen Bericht zum Magix Video Delux gelangt. Das Programm ist mit 4,75 Punkten von 5 bewertet und liegt auf Platz 3 der Gesamtwertung aller von Netzsieger getesteten Videobearbeitungsprogrammen. Die Download-Version kostet aktuell 59,99€, also ein Preis, mit dem man durchaus leben kann – wenn die Software was taugt.

Ich habe mir natürlich die Testversion herunter geladen und ein bißchen damit herumgespielt. Die empfohlenen Systemvoraussetzungen für einen reibungslosen Ablauf lt. Netzsieger sind:

  • Vierkern-CPU mit 2,8 Ghz
  • 8 GB Arbeitsspeicher
  • 512 MB VGA

Meine Systemvoraussetzungen sind:

  • Microsoft Surface Pro 4
  • Intel 5i Prozessor 2,4 Ghz
  • 8 GB RAM
  • Intel HD-Graphik 520

Ich habe also meine ersten Videos genommen und wollte einen kleinen Gesamtfilm daraus machen. Sprich also die einzelnen Videos schneiden und dann zu einem gesamten Film zusammenfügen. Ein bißchen Vorspann und Abspann noch eingefügt – und dann sollte das Projekt eigentlich abgeschlossen sein. So mein Plan…
Nach aber ca. 1 Stunde schneiden und probieren und tun hat sich plötzlich das gesamte Programm aufgehängt. Alle anderen nebenbei laufenden Programme liefen noch einwandfrei – nur das Magix Video Delux war eingefroren. Speichen ging dann natürlich auch nicht mehr. Es half nur noch das Schließen über den Task-Manager. Das war mehr als frustrierend für mich.

Aber ich gebe ja nicht so schnell auf – und so habe ich es nochmals versucht und ganz oft zwischengespeichert. :-) Nun hat es endlich geklappt und ich konnte 2 „Testvideos“ mit dem Programm erstellen, die ich unten stehend findet. Wie schon gesagt, ich mache das nur ganz amateurhaft – und wahrscheinlich sind selbst Amateure geschickter als ich. :-) Aber man muss bei allem am Ball bleiben, und für den Hausgebrauch ist das denke ich schon in Ordnung.

Ob ich mir die Software Video Delux von Magix zulegen werde habe ich aktuell noch nicht entschieden. Ich werde die 30-Tage-Testversion noch etwas ausnutzen und mich danach entscheiden, ob ich auf diese umsteigen möchte, oder ob ich weiterhin beim dem „kleinen“ Microsoft Programm Movie Maker bleiben werde. Was mich aber durchaus nervt, dass die Testversion wahnsinnig eingeschränkt ist…

Und hier nun meine 2 Testvideos – lacht nicht, außer ihr könnt es besser. ;-)

 

 

Und dieses hier wurde noch mit dem Windows Movie Maker gemacht:

Vergleich: iPhone 5S vs. iPhone 7

Wie schon letzte Woche angekündigt, habe ich heute den Vergleich meines bisherigen iPhone 5S zu meinem neuen iPhone 7. Ich konnte jetzt eine Woche damit herum spielen und es ausgiebig für meine Zwecke testen. Nun gibt es meinen Vergleich und mein Fazit zum neuen iPhone 7.

Warum ein neues Handy |

Mein iPhone 5S hat mir bisher immer gute Dienste geleistet, allerdings komme ich immer wieder an die Speichergrenzen der nur enthaltenen 16 GB. Da ich das Handy auch als MP3-Player beim Sport nutze und unterwegs viele Bilder und Videos damit mache sind die 16 GB ständig voll. Ich habe zwar immer wieder Fotobackups auf den PC gemacht, aber wenn man unterwegs oder mobil auf ein bestimmtes Bild zugreifen will (z.B. bei Instragram, das geht nämlich nur übers mobile Endgerät) hat man verloren. Und Cloud-Dienste kommen für mich grundsätzlich nicht in Frage.
Weiter geht es damit, daß die Bilder jetzt nicht soooo mega prickelnd auf dem iPhone 5S sind. Und da die Entwicklung gerade von Kameras inzwischen sehr weit fortgeschritten ist, ist diese am iPhone 7 entsprechend besser.
Nun, dann ist es natürlich auch so, daß das 5S auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat und irgendwann wird sicherlich der Akku schwächer werden, die Leistung wird nachlassen und ich würde immer wieder wartend vor dem Display sitzen, weil sich der Prozessor einen abrödelt.

Warum das iPhone 7 |

Mir war wichtig, daß ich 128 GB Speicherplatz erhalte und einigermaßen auf dem neuesten Stand bin. Erst dachte ich an das iPhone 6SE, das die gleiche Größe wie das 5S hat. Nachdem ich mir aber das iPhone 6S bzw. 7 im Laden angesehen hatte, war ich von der Größe gar nicht mehr so abgeneigt. Ein Pro würde allerdings nicht in Frage kommen – dann könnte man nämlich gleich ein iPad Mini nehmen. :-)

Nun also ein iPhone 6/7. Ich habe mir einige Male die funktionellen Unterschiede und natürlich auch den Preis angeschaut und bin am Ende zu dem Entschluss gekommen, daß der bessere Prozessor, die hochwertigere Kamera und einige weitere Features den Aufpreis von 110€ wert und zukunftsorientiert sind.

Vergleich iPhone 5S vs. iPhone 7 |

vergleich-iphone-5s-vs-iphone-7

Ich bin grundsätzlich mit meinem neuen iPhone zufrieden. Es ist zwar etwas größer als das alte, aber wenn ich es benutze, dann tue ich das normalerweise im Stillstand und mit 2 Händen. Ich brauche also keine „1-Hand-Funktion“. Bilder machen macht viel Spaß damit, vor allem die Live-Foto Funktion ist super. Dabei wird ca. 1 Sekunde als Art Video aufgenommen und wenn man am iPhone auf das Bild geht, dann sieht man diese Sekunde live. Beim Weiterschicken des Bildes oder Veröffentlichen im Internet geht diese Funktion allerdings wieder verloren.
Die Akkuleistung ist bisher zufriedenstellend. Ich habe allerdings auch viel damit rumgespielt, so daß ich es ca. alle 1,5-2 Tage aufladen musste – bei dem iPhone 5S undenkbar, da hätte ich nach max. 1 Tag wieder aufladen müssen.

Besonders viel Spaß macht das klare große Display. Darauf kann man auch gut mal Berichte im Internet lesen oder sich durch eine Fotogalerie klicken. Die neue Touch-ID ist anfangs gewöhnungsbedürftig, aber wenn man die Funktion einmal verstanden hat, dann ist diese wirklich hilfreich und sinnvoll.

Bereits vorinstalliert sind Apps wie Numbers, Pages, Keynote, GarageBand ooder iMovie. Das finde ich grundsätzlich auch gut, daß diese (kostenfrei – soweit ich das bisher erkennen konnte) gleich mit dabei sind. Vor allem GarageBand ist total witzig – wenn man sich mal damit beschäftigt.
Einziges Manko, welches aber bei jedem iPhone ein „Problem“ (in meinen Augen) ist: iTunes. Ich hasse iTunes. Das ist sowas von unintuitiv und umständlich. Aber ohne iTunes eben auch kein iPhone… :-/

Hier nun aber noch ein paar optische Vergleiche zwischen dem bisherigen iPhone 5S und dem neuen verbesserten iPhone 7:

Leider hat die Nikon Kamera ihre Probleme mit den iPhone Displays und inzwischen auch mit scharfen Bildern bei nicht so guten Lichtverhältnissen. Daher sind die Bilder leider nicht der Brüller. Mit dem iPhone 7 wären die sicherlich viel besser geworden, aber das iPhone war ja heute Modell und nicht Kameramann. :-)

Vergleich Foto mit iPhone 5S und iPhone 7:

k-iphone5s-gegen-iphone7

Was haltet ihr vom neuen iPhone 7 ? Habt ihr auch schon eines oder wartet ihr lieber auf die nächste Generation ?

 

Wie man heute Yoga macht…

… nein, ich spreche nicht von dem gelenkbrechenden Sonnenübungen, sondern von meinem neuen technischen Gerät, daß ich seit Mittwoch mein Eigen nennen darf. Hatte mir doch bisher mein 2009 gekauftes Toshiba 17″ Notebook immer sehr die Treue gehalten. Doch nun war es leider doch soweit, daß es den Geist (bzw. Akku oder Netzteil oder Netzteilstecker) aufgegeben hat. Nach fast 7 Jahren hat ein Notebook aber auch wirklich seinen Dienst getan.

Nun gut, also hatte ich kein Notebook mehr (außer mein kleines schnuggliges HP, daß auch schon die ersten Krankheiten bekommt…). Die Frage war nun also: was soll mein neues Gerät alles mit sich bringen ?!?!

Anforderungen neues Notebook |

  • Office und gut Internet-tauglich
  • vollwertige Tastatur
  • mobil nutzbar
  • 4 GB RAM, min. 500 GB HDD
  • annehmbare Lautsprecher
  • ca. 15″ Display
  • max. 600 €

Wichtig für mich an meinem Notebook ist, daß ich eine gute Tastatur habe um meine Blogbeiträge ordentlich schreiben zu können. Außerdem sind 4 GB Arbeitsspeicher das Minimum was ein Notebook heutzutage haben sollte. Ansonsten mach ich nur ein bißchen Officeanwendungen, bearbeite das ein oder andere Bild mit Picasa und surfe ein wenig im Internet. Ich habe also nicht wirklich sehr große Anforderungen – was die Suche nach einem neuen Notebook aber durchaus nicht leichter machte.

Nach längerer Suche und Vergleiche im Internet bin ich dann irgendwann auf die Yoga Serie von Lenovo gestoßen, die ja mal voll der Hammer ist. :-) Denn das Lenovo Yoga verbindet die Funktionen eines normalen Notebooks mit dem eines Tablets (neudeutsch: Convertible Notebook).

Lenovo Yoga 500-14 (2)
Lenovo Yoga 500-14

Lenovo Yoga 500-14 |

Das ist es nun also – mein neues Notebook: das Lenovo Yoga 500-14. Ein 14″ HD Display mit Touchfunktion, welches sich um 360° drehen lässt. Somit kann man damit wie mit einem Notebook sowie mit einem Tablet arbeiten. Drinnen finden sich 4 GB DDR3L RAM, 500 GB SATA HDD, AMD A4 2,2 GhzProzessor, USB3.0, WLAN 802.11 ag, Bluetooth, AMD Radeon shared Grafik und Windows 10 inklusive. Preis: 499 €

Das Yoga-Book war innerhalb von 3 Tagen bei mir zu Hause. Der Akku war bereits geladen und Windows 10 war auch schon installiert. Ich musste nur noch meinen Benutzer anlegen, ein paar Apps (neumodisch für Programme) runterladen, die Datensicherung rüber ziehen und dann ging es auch schon los.

Insgesamt macht es einen sehr guten und wertigen Eindruck. Klar, der Prozessor ist nicht der über-mega Schnellste, aber für meine Anwendungen völlig ausreichend. Die Kachelansicht von Windows 10 ist vor allem in Tablet-Modus super. Im Notebook Modus kann ich diese dann umschalten in den normalen Modus mit Taskleiste, Desktop etc. Einziger Punkt, der mich noch skeptisch macht ist die Tatsache, daß wenn ich den Bildschirm um 360° zum Tablet umklappe die Tastatur unten aufbleibt. Diese ist zwar deaktiviert, aber wenn das 1,8 kg schwere Yoga-Book dann auf meinem Schoss liegt, dann drückt es da schon die ein oder andere Taste ein. Hier werde ich mir noch eine andere Lösung überlegen um dem Book eine möglichst lange Lebensdauer ermöglichen zu können.

Fazit |

Alles in allem ein sehr ordentliches Notebook zu einem guten Preis mit dem fantastischen Feature es zum Tablet umfunktionieren zu können. Wer also ein neues Gerät für den Hausgebrauch benötigt, der sollte sich überlegen gleich ein Yoga-Book zuzulegen. Zu Bedenken ist allerdings, es ist Windows 10 – kein iOS oder Android: die Apps sind also noch eingeschränkt !

 

Ebay ist nicht mehr DAS Ebay

Ich war eigentlich schon recht früh auf Ebay dabei. Ist es doch prinzipiell eine wirklich gute Idee, Sachen, die man nicht mehr braucht für den ein oder anderen Euro auf Ebay zu verkloppen. So konnte ich wirklich schon immer mal wieder meinen Kontostand etwas anheben. Doch im letzten Jahr ist mir zunehmen etwas aufgefallen, was mich immer mehr verärgert und von der Plattform wegtreiben lässt.

Käufermoral auf Ebay |

Die Käufermoral auf Ebay hat sich – nach meiner Erfahrung – enorm verändert. Bekam man früher doch noch negative Bewertungen, wenn man als Käufer Schmuh trieb, so ist die heutige Konsequenz bei Unfug nur noch ein „angeblicher“ Eintrag im Ebay-Konto (welchen ich bis heute noch in keinem Profil finden konnte).
Aber was ist nun das große Käuferproblem auf Ebay ? Die User sehen sich nur noch max. die Bilder und evtl. noch flüchtig die Überschrift von Aktionen an. Der Text in der Beschreibung wird meist überhaupt nicht mehr gelesen. Dann einfach mal ein Gebot abgegeben und wenn der Zuschlag dann da ist und man doch noch die Beschreibung dazu liest – die einem nicht zusagt – dann bezahlt man halt einfach nicht.
Beispiel: ich hatte mein Nike+ Fuelband auf Ebay versteigert. Ich habe beim Zustand „als Defekt“ angegeben und zusätzlich in die Beschreibung die genaue Fehlerbeschreibung geschrieben und nochmal den Hinweis in groß und fett dazu, daß das Band einen Fehler hat und als Defekt verkauft wird. Die Auktion lief nun also aus zu einem für mich netten Preis, doch der Verkäufer hat einfach nicht bezahlt. Auf Emails von mir und seitens Ebay (Käufer gemeldet) passierte gar nichts. Ich bekam dann zwar die Verkäuferprovision von Ebay zurück erstattet, doch den erneuten Aufwand mit wieder einstellen und allem hat mir keiner Vergütet – mal abgesehen von der Zeit, die ich in den depperten Käufer investiert hatte… Nun gut, dann versuchte ich es halt nochmal und tatsächlich haben sich wieder Leute dafür interessiert. Diesmal ging der Zugschlag für etwas weniger raus, aber auch das war ok. Doch kaum war die Auktion zu Ende erhielt ich vom neuen Käufer eine Email, daß der das Band gar nicht haben will und vom Kauf zurück tritt !?!??!??!?!? Hä ???? Wie geht denn das ? Das ist Ebay, ein Gebot ist bindend. Liest denn keiner die Richtlinien ?

Auf diese Art – vor allem, daß Käufer einfach nicht zahlen und sich nicht melden – sind fast alle meine Auktionen im letzten Jahr verlaufen. Das ist wirklich enorm ärgerlich. Die Leute denken, sie könnten schön munter auf Ebay rumbieten und danach mal kucken, ob sie die Artikel haben wollen. Konsequenzen erwarten sie ja  nicht – seit neutrale und negative Bewertungen seitens des Verkäufers abgeschafft wurden.

Mich ärgert dieses Verhalten extrem. Und aus diesem Grund werde ich in Zukunft nichts mehr auf Ebay versteigern. Was es wert ist noch zu Geld zu  machen kommt zu Kleinanzeigen und der Rest wird entweder gespendet oder weggeworfen. Schade darum, aber ich habe einfach keine Lust mehr mich mit solchen depperten Leuten auseinander zu setzen. Vielleicht sollte Ebay hier nochmal über ihre Richtlinien und Sanktionen nachdenken !

Wie geht es euch inzwischen auf Ebay ? Habt ihr ähnliche Probleme auf der Plattform ?