Urlaub 2016 in Dalmatien: Nationalpark Krka

Neben dem Nationalpark Kornaten war ich im diesjährigen Kroatien Urlaub auch wieder im Nationalpark Krka, den ich 2011 schon mal besucht hatte. Diesmal bin ich allerdings nicht nur bei den Wasserfällen hängen geblieben, sondern habe mir noch weitere Punkte in diesem riesigen Nationalpark angesehen.

Nationalpark Krka |

Auf knapp 110 km² zwischen Knin und Skradin findet sich der kroatische Nationalpark Krka. Dieser wurde 1985 gegründet und beheimatet ca. 860 Pflanzen und 220 Tierarten. Der Eintritt hat sich in den letzten 5 Jahren enorm erhöht. Damals noch bei 95 Knoten zahlt man heute stolze 150 Knoten pro Nase. Der Nationalpark umfasste einige Stationen. Die meist bekannte und auch meist besuchte sind die Krka Wasserfälle. Auch es gibt noch weit aus mehr zu sehen:

Krka Wasserfälle Skradinski buk |

Der bekannteste Wasserfall findet sich zwischen Skradin und Lozovac. Hier liegt eine 800 Meter lange und 17 stufige Felsformation. Diese läd zum Wandern sowie zum Baden ein. Gesagt sei hier aber, daß man dies nicht unbedingt während der Hauptsaison im Juli/August machen sollte, da man hier nur noch durch geschoben wird.

Roski Slap |

Auch hier kann man eine ca. 30 Minuten lange schöne Runde wandern oder die vielen Stufen hinauf die Steilwänden erklimmen, um den schönen Ausblick auf die kleinen Wasserfälle und die Natur zu genießen. Hier fließt die Krka zwischen steilen Felswänden über spitze Steine und Felsen. Das Wasser wird dann gefangen, umgewirbelt und zurückgeworfen in die insgesamt 12 Kaskaden.

Manojlovacki slap |

Nationalpark Krka
Nationalpark Krka

Eher versteckt liegt der größte See des Krka Nationalparks Visovacko jezero, der in die 2 beeindruckenden Wasserfälle Manojlovacki slap (Gesamthöhe 59,6m) fließt. Nach einem kurzen Fußweg kommt man zum Aussichtspunkt, an dem man die beiden Wasserfälle beobachten kann. In den Sommermonaten entnimmt sich das Wasserkraftwerk dort das Wasser.

Kloster Krka |

Im Kloster Krka leben heute noch orthodoxe Mönche, die jungen Männern eine Schule im Kloster bieten. Sie leben dort weitestgehend autark mit Vieh und eigenem Anbau. Dem Kloster ist dennoch bewusst, daß Touristmus ein wichtiger Punkt ist, welcher ihnen auch den ein oder anderen €uro/Knoten in die Kasse spült.
Das Kloster wurde auf den Fundamenten eines alten Eremitenklosters errichtet. Die kleine Kirche im Inneren wurde im byzantischen Stil errichtet. Leider sind dort nur noch wenige Wandmalereien aus damaliger Zeit vorhanden. Im wirklich alten Gewölbekeller wurden diverse Gräber ausgehoben. Dort sind noch einige Gebeine von lang verstorbenen Menschen zu sehen.

Burnum |

Am nördlichen Teil des Krka Nationalpark liegt das um Christ Geburt rum erbaute altrömische Militärlager Burnum. Das alte Amphitheater diente einst der XI. Legion des römischen Militärs Claudiae Piae Fidelis und der IV. Legion Flaviae Felix als Sitz. Das Amphitheater ist heute noch sehr gut erhalten und erinnert an die über 2000 jährige Geschichte.

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