Der Pfänder – Auffahrt und Abstieg

Im letzten Kurzurlaub im Februar am Bodensee durfte natürlich eine kleine spannende Wanderung nicht fehlen. Die Wahl fiel dabei auf den Pfänder bei Bregens in Österreich. Ein Fahrt hinauf zum Pfänder – und ein spannender Abstieg wieder hinunter…

Der Pfänder |

Der Pfänder ragt mit 1062 Metern direkt am Bodensee in die Höhe und gehört geografisch zu den Alpen. Bei schönem klaren Wetter hat man von dort eine fantastische Aussicht auf den ganzen Bodensee, sowie auf des Vierländer-Eck (Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein). Direkt unter dem Gipfel wurde ein kleiner Alpenwildpark angelegt, in dem sich Besucher die „Bergbewohner“ wie Wildschweine, Rothirsche oder auch Alpensteinböcke ansehen können.

Wer den weiten Weg bis zum Gipfel scheut, diese tolle Aussicht aber nicht verpassen möchte, kann sich mit der Pfänderbahn direkt bis nach oben fahren lassen – sowie später natürlich auch wieder runter. Im Winter kostet die einfache Fahrt 6,30€ und die Hin- und Rückfahrt 10,80€. Die Fahrt wird in einer großen geschlossenen Gondel angetreten, in die schätzungsweise um die 50 Leute passen. Diese dauert auch nicht lange, in ca. 6 Minuten ist man schon oben.

Rund um den Pfänder gibt es zahlreiche Wanderwege, über die man entweder hinauf oder eben hinab gelangt. Man findet dort ebenfalls den Jakobsweg, eine Rundwanderung durch den Alpenwildpark oder eine Drei-Eintausender-Bergwanderung. Gutes Schuhwerk ist allerdings auf jedem der angelegten Wege nötig.

 

Ein Tag am Pfänder |

Der Tag begann mit der Anfahrt nach Bregenz vom Hotel in Wasserburg aus. In einer knappen halben Stunde stand das Auto schon geparkt an der Talstation der Pfänderbahn und die Karten waren gekauft. Wie der Zufall es dann auch so wollte kam innerhalb weniger Minuten direkt die Bahn und es begann die Auffahrt. Durch die große geschlossene Gondel war es überhaupt nicht schlimm oder besonders kalt. Leider war am Vormittag das Wetter noch etwas bescheiden, so dass die Aussicht nicht so gut war und die Scheiben der Gondel noch nass.

Oben angekommen kann man erst einmal den Ausblick auf den Bodensee und die umliegenden Gipfel genießen. Von hier oben hat man wirklich eine tolle Aussicht. Um den Besuch des Pfänder etwas spannender zu gestalten wurde der Rückweg nicht mit der Pfänderbahn angetreten sondern zu Fuß. Die ersten paar hundert Meter führten über eine geteerte Straße und war nicht sonderlich schwierig. Doch dann zeigte der Wanderweg direkt übe ein schneebedecktes Feld.
Tja, der andere ausgewiesene Wanderweg Richtung Tal sah noch schwieriger aus – also ging es quer Feld ein über den Schnee. Doch nach ca. 1 km konnten wir das Feld verlassen und liefen schnur stracks in einen Waldweg. Das klingt nun sicherlich nicht besonders spannend, doch der Waldweg lag im Schatten und dort lag noch reichlich Eis, Schnee und Matsch – und das Berg ab.
Für den Abmarsch brauchten wir gute 2 Stunden durch verschiedenste Gegebenheiten. So führte der Weg z.B. über hohe Wurzeln, steiniges Gelände sowie kleine Bäche, die direkt über den Weg liefen. Auf den Bildern könnte ihr dazu mehr sehen.

Alles in allem war es ein sehr interessanter Tag auf dem Pfänder. Solltet ihr mal in der Gegend sein, dann besucht diesen auch einmal und geht dort wandern. Ich kann mir vorstellen, dass im Sommer eine größere Tour am Pfänder sicherlich Laune macht.

One thought on “Der Pfänder – Auffahrt und Abstieg”

  1. Hey,
    für solche Situationen habe ich im Winter und Frühjahr immer Spikes zum überziehen für die Wanderschuhe mit bei. Gibt es z.b. online oder bei Discountern oft unter 10,- und die sorgen für Sicherheit bergab. Servus Oli

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