Monthly Archives: April 2014

Filmkritik: Die Schadenfreundinnen – The Other Woman

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Cameron Diaz Nachrichten
by zanaceabuna75 (CC BY 2.0)

Story |

Auch wenn Carly (Cameron Diaz) wortwörtlich schockiert ist, als sie feststellen muss, dass ihr geliebter Freund Mark (Nikolaj Coster-Waldau) ihr verschwiegen hat, bereits verheiratet zu sein, muss sie dennoch widerwillig zugeben, dass sie mit seiner hintergangenen Ehefrau Kate (Leslie Mann) viel gemeinsam hat. So geschieht es, dass die Wut der beiden betrogenen Frauen gegen den Schürzenjäger sich zu einer guten Freundschaft entwickelt. Nach einiger Zeit aber entdecken die beiden Freundinnen, dass Carly nicht die einzige Affäre des schönen Mark war und dass es in seinem Leben noch eine dritte Dame gibt. Auch Sexbombe Amber (Kate Upton) zählt zu den Liebhaberinnen des anscheinend unermüdlichen Frauenhelden. Aber auch dieses Mal entsteht aus dem Zorn der drei Frauen keine Feindschaft, sondern ein weibliches Bündnis, das zu einem erbarmungslosen Racheplan gegen den untreuen Liebhaber und Ehemann führt. Denn die Damen kennen die Schwächen des Herzensbrechers sehr gut und wissen, was seiner narzistischer Selbstgefälligkeit hart zusetzen kann.

Der Film wurde von 20th Century Fox als “Drei sind zwei zu viel” geführt, bevor ihm der deutsche Titel “Die Schadenfreundinnen” erteilt wurde und kann ab dem 1.Mai in den Kinos gesehen werden.

Schauspieler |

Carly – Cameron Diaz (Verrückt nach Mary, Gangs of New York, Beim Leben meiner Schwester)
Kate – Leslie Mann (George – Der aus dem Dschungel kam)
Amber – Kate Upton (Die Stooges – Drei Vollpfosten drehen ab)
Mark – Nikolaj Coster-Waldau (Mama, Game of Thrones)
auch dabei: Taylor Kinney, Nicki Minaj

Meine Kritik |

„Die Schadenfreundinnen“ (Originaltitel: The Other Woman) ist ein Film, den man sich ansehen sollte, wenn man einfach mal ein bisschen abspannen und wieder so richtig bis zu den Tränen lachen will. Das Komiktalent der drei hübschen Schauspielerinnen ist unbestreitbar und das Drehbuch macht aus dieser amerikanischen Komödie einen legeren und unterhaltsamen Film. Nick Cassavetes, dessen Filme sich gewöhnlich mit weitaus ernsthafteren Themen beschäftigen, stellt in dieser Geschichte mit viel Ironie den positiven Aspekt typisch weiblicher Eigenschaften und Stärken dar.

 

1 Millionen Euro – der Traum von vielen…

Es ist mal wieder Zeit an einer Blogparade teilzunehmen. Dies mache ich ja nur, wenn mir das Thema wirklich gefällt. Und das derzeitige Thema auf der Karrierebibel gefällt mir sehr. Diese rufen zum Thema aus „Was würden Sie mit einer Millionen Euro machen„. Tja, darüber hat sicherlich jeder schon mal nachgedacht. Und auch ich ertappe mich immer wieder bei der Verteilung von diesem (fiktiven) Geld.

Somit habe ich also auch schon konkrete Vorstellungen, was ich damit tun würde und kann ziemlich einfach auf die Blogparade antworten.

1. Haus ab bezahlen (220.000 €)
2. lange Urlaubsreise machen inkl. Kreuzfahrt (10.000 €)
3. Job kündigen und mir ganz in Ruhe einen Besseren suchen (Überbrücken ca. 30.000 €)
4. einige Möbel austauschen (ca. 10.000 €)
5. neue Heimkinoanlage kaufen mit Blue-Ray und DTS von Bose (2.000 €)
6. neues Auto kaufen (35.000 €)
7. meinen Eltern und Brüdern was abgeben (200.000 €)
8. Anlegen und für die Rente sparen (300.000 €)
9. Spenden – aber hier müsste ich mich erst ganz genau schlau machen, wo das Geld gut angelegt wäre (100.000 €)
10. Und der Rest von knapp 100.000 € würde ich als Taschengeld einfach so behalten und ausgeben

Tja ja, das wäre dann also das, was ich mit ner Millionen machen würde. Sicherlich ähnlich wie die Meisten damit umgehen würden. Aber ich finde so ist es der beste Weg.

Was würdet ihr mit so viel Kohle machen ?

 

Meine Erfahrung mit der Nikon D3100 Spiegelreflexkamera

Nachdem ich euch vor kurzem meine Erfahrungen mit dem iPad Air vorgestellt habe möchte ich euch heute von meinem 2. technischen Lieblingsgerät berichten: meiner Spiegelreflexkamera. Ok, ich bin jetzt nicht DER super mega Fotograf, aber den ein oder anderen Schnappschuss mache ich dann doch. Da mir aber die Handy-Cam und die normale Digitalkamera nicht mehr gereicht haben musste eine günstige und gute Spiegelreflex her. Zur Auswahl standen nach Recherchen einiger Digitalkamera Tests die Canon EOS 600 und die Nikon D3100. Am Ende wurde es die Nikon – nein, natürlich nicht, weil diese bei Navy CIS verwendet wird :-) – weil sie unterm Strich günstiger war als die Canon.

Was kann die Nikon D3100 |

Diese Nikon Spiegelreflexkamera ist ein Einsteigermodell in die Fotografie. Hier einige Eigenschaften der Kamera:

  • 14,8 Megapixel
  • Bildgrößen: L 4608*3072, M 3456*2304, S 2304*1536
  • ISO 100 bis 3200
  • Full-HD Filme mit 1920*1080
  • 3 Zoll (7,5 cm) Bildschirm
  • Autofokus mit 11 Messfelder
  • Platz für Speicherkarten in den Formaten SD, SDHC, SDXC und Eye-Fi
  • Belichtungszeit von 1/4000 bis 30 Sekunden
  • Selbstauslöser, Serienaufnahmen
  • Lithium-Ionen-Akku
  • Gewicht 505 Gramm

Wir haben uns für das Kit D3100 18-55 II entschieden. Dabei war das Objektiv AF-S DX-NIKKOR 18-55 mm II enthalten mit 3-fach Zoom.

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Kalorienkontrolle mit Nikefuel – Woche 1

Ich habe mir ja vor kurzem das Nike+ Fuelband SE zugelegt, daß u.a. die Schritte und verbrauchten Kalorien über den Tag misst und speichert. Außerdem habe ich ja mit Weight Watchers aufgehört und bin zum Kalorien zählen übergegangen. Diese notiere ich mir täglich und errechne damit, was ich die Woche über gegessen bzw. verbraucht habe.

Um euch über meine Erfolge oder Misserfolge auf dem Laufenden zu halten berichte ich regelmäßig darüber. Wenn es funktioniert ist das für den/die eine/n von euch da draußen ja auch eine Möglichkeit.

Woche 1: 29.-04.04.2014

Samstag:
2065 Fuels, 5562 Schritte, Cals. 456, Essen 2214 kcal = +258 kcal

Sonntag:
2274 Fuels, 8413 Schritte, Cals. 502, Essen 1320 kcal = -682 kcal

Montag:
2678 Fuels, 10920 Schritte, Cals. 591, Essen 1677 kcal = -414 kcal

Dienstag:
2063 Fuels, 7955 Schritte, Cals. 456, Essen 1690 kcal = -266 kcal

Mittwoch:
2647 Fuels, 9921 Schritte, Cals. 585, Essen 1450 kcal = -635 kcal

Donnerstag:
3170 Fuels, 12152 Schritte, Cals. 700, Essen 1643 kcal = -557 kcal

Freitag:
4019 Fuels, 15192 Schritte, Cals. 887, Essen 1550 kcal = -837 kcal

Einsparung Woche 1 = 3701 kcal

Gewicht heute = 100 %
(ab nächster Woche wird dann ausgewertet)

 

Filmkritik: Inside a Skinhead – The Believer (2001) mit Ryan Gosling | FSK 18

Bewertung: ©©©©©©©©©©

Story |

Inside a Skinhead – Originaltitel „The Believer“. In diesem Film geht es um den ursprünglichen Juden Daniel Balint, der bereits zur Schulzeit die Geschichte der Juden eher rational sieht als glaubenstreu. Vor allem die Geschichte um Abraham, der für Gott seinen eigenen Sohn opfern soll treibt ihn weg von seinem Glauben hin zu einer antisemitistischen Weltanschauung.

Als junger Mann hat sich Danny dann zu einem neonazistischem Skinhead mit enormen Gewaltpotential gegenüber Juden entwickelt. Bei einem Treffen unter Nazis lernt er Curtis Zampf und Lina Moebius kennen, die planen auf politischem Wege gegen Juden zu kämpfen. Angetan von Danny laden sie ihn zu einem Camp mit weiteren Nazis ein – die allerdings wesentlich gewaltbereiter sind.

Kurz vor dem Camp kommt der New York Times Reporter Guy Danielsen auf ihn zu, der ihn bei dem Treffen mit Zampf kennengelernt hat. Er hat herausgefunden, daß Danny selbst Jude ist und will die Geschichte veröffentlichen. Daraufhin bedroht Danny ihn mit einer Waffe und droht ihm.
Im Camp angekommen zeigt sich schnell die Willensstärke und Gewaltbereitschaft, die in Danny schlummert. Doch wird er immer wieder von seinen Wurzeln und seinem Erbe eingeholt und bringt ihn immer wieder in einen Gewissenskonflikt mit seinem heutigen antisemitistischen Glauben.

Inside a Skinhead

„Inside a Skinhead“ basiert auf der realen Story von Daniel Burros, der in den 60er Jahren Mitglied des Ku Klux Klans und der American Nazi Party war.

 

 

Schauspieler |

Daniel Balint – Ryan Gosling (Drive, All Beauty must die)
Curtis Zampf – Billy Zane (Titanic, Zurück in die Zukunft)
Lina Moebius – Theresa Russel (Kafka, Spider-Man 3)
Carla Moebius – Summer Phoenix (Punk!, Esther Kahn)
Billings – Garret Dillahunt (Raising Hope, Looper)
Carleton – Kris Eivers (Ein Leben für den Tod)
O.L. – Joel Garland (Der Kautions-Cop, I Sell the Dead)
Regie: Henry Bean

Auszeichnungen |

AFI Award – TV Program of the Year
Gotham Award – Henry Bean
Moscow International Film Festival – Henry Bean
Russian Guild of Film Critics – Best Foreign Actor Ryan Gosling
Sundance Film Festival – Dramatic Henry Bean

meine Kritik |

Auf dem Cover steht recht groß, daß dieser Film American History X richtig blass aussehen lässt. Nun, das kommt darauf an mit welcher Einstellung und Erwartung man an diesen Film ran geht. Dieser Film hat mit dem Hollywood Streifen um Edward Norton wirklich gar nichts gemeinsam. The Believer ist authentisch und brutal. Der Zuschauer wird mitgenommen in eine Welt voller Gewalt gepaart mit Selbstzweifeln und Respekt vor dem früheren Glauben. Man merkt als Zuschauer direkt, wie viel Hass in Danny schlummert, doch je weiter der Film sich vorsetzt und je mehr Gleichgesinnte er findet, desto mehr fängt er an zu zweifeln.

Dieser Film zeigt, wie einfach es ist seinen eigentlichen Glauben und der eigenen Geschichte zu misstrauen und an ihr zu zweifeln – und das allein mit bloßem Menschenverstand. Und er zeigt, wie schnell man dadurch ins Gegenteil abrutschen kann und welche Konflikte dies auslösen kann.

Für jeden, der sich für eine Art von kritischen / politischen Filmen interessiert ist dieser Streifen genau richtig. Wer aber eine hollywoodreife Story und Umsetzung erwartet, der ist hier völlig falsch.