Monthly Archives: März 2014

Meine Erfahrung mit dem iPad Air

Bereits vor knapp 3 Jahren habe ich mir mein erstes Tablet zugelegt – damals das iPad 2. Bis dahin hatte ich immer ein Netbook, das ich überall mit hingeschleppt habe, bei dem der Akku aber auch nicht immer so lange hielt und es doch auf Dauer recht schwer war. Also her mit einem iPad. Da ich bereits schon ein iPhone hatte wusste ich so ungefähr, was auf mich zukommt und konnte mir damit die Recherche über Test von anderen Tablets sparen.
Im Prinzip war ich mit meinem iPad 2 zufrieden, allerdings wurde es mit der Zeit immer langsamer und hing sich auch immer wieder auf. Deshalb habe ich dann zum Geburtstag im Dezember letzten Jahres ein neues iPad Air bekommen. Das konnte ich nun ausgiebig testen und möchte euch nun davon berichten.

ipad Air (3)
iPad Air Weiß

Ausstattung iPad Air |

Ich habe nun nicht die größte und auch nicht die kleinste Ausstattung:

  • 32 GB interner Speicher
  • Farbe: Weiß
  • WiFi (ohne 3G)

Sowieso on Board hat das iPad Air folgende Eigenschaften:

  • Retina Display
  • Aluminium Gehäuse
  • A7 Chip mit 64-Bit Architektur
  • max. 10 Std. Akkulaufzeit
  • 2 integrierte Antenne für WLan

Das neue Betriebssystem iOS 7 |

Das iPad Air wird bereits mit dem aktuellen Apple Betriebssystem iOS 7 ausgeliefert.
Gut, im Prinzip schaut es noch ähnlich aus wie vorher. Aber ein paar „Kleinigkeiten“ haben sich dann doch getan. Beispielsweise lässt sich ein Kontrollzentrum öffnen, wenn man von unten in den Bildschirm rauf wischt. Die Mitteilungszentrale – von oben wischen – wurde auch etwas angepasst mit aktuellen Daten für den Tag. Geöffnete Apps lassen sich mit einem Doppelklick auf den unteren Knopf alle anzeigen und durchblättern. Zum Schließen der jeweiligen App muss diese nun in den oberen Rand gezogen werden. Die Anzeige des Safari hat sich auch ein bißchen geändert (dazu kann ich aber nicht viel sagen, ich nutze Google Chrome).

Mein Test |

Ich konnte nun also über 3 Monate lang das iPad Air ausführlich testen und begutachten. Ich teile euch meine Erfahrung mal in verschiedene Kategorien auf.

Handhabung Hardware: Das iPad Air ist relativ leicht (unter 500 Gramm) und man kann es gut mit einer Hand halten. Das Display lässt sich immer gut bedienen, allerdings – so toll der glänzende Bildschirm ist – er sieht immer aus wie Sau. :-) Und wenn man es mit raus in die Sonne nimmt hat man schon ein Problem noch etwas zu erkennen. Outdoor-Tauglich ist es also nur bedingt. Dafür ist es recht stabil gebaut. Ich habe eine windige Schutzhülle von Ebay für 10 € drum rum und mir ist es schon 2 mal beim Heimntrainer-Fahrradfahren aus der Hand gefallen und runtergeklatscht. Und es ist nix passiert. Nix gebrochen und es funzt auch alles noch. :-)
Was mir nicht so gefällt ist, daß sich der Stecker geändert hat. Ich habe als Handy ein iPhone 4 und mit dem iPad nun 2 verschiedene Kabel rumliegen zum Laden.

ipad Air (2)
Schmutziges iPad

Apps: So viele Apps nutze ich ja nun nicht, aber die, die ich haben will, die gehen einwandfrei. Das Suchen, Finden und Updaten von Apps ist wirklich einfach. Aber wie gesagt, viel hab ich nicht drauf: Ebay, Amazon, Pizza.de, Mobile.de, Autoscout24, Mensch Ärgere dich nicht, Jewel Fever, Push Panic, Dead Terrorist, PokerStarsEU, WordPress, Feedly, Facebook, Calculator X, YouTube, Hay Day, Weight Watchers, IMDb, Quizduell, 2048, FuelBand und Chrome.

ipad Air (1)
Hay Day auf iPad

Handhabung Software: Hier muss ich leider einen kleinen Minuspunkt vergeben, denn immer mal wieder stürzen Apps (meistens Chrome, Safari, Ebay oder Quizduell) einfach ab. Das ist ziemlich nervig, vor allem wenn man gerade Quizzt und dann alle Spiele verloren sind. :-/ Manchmal schaltet sich sogar das ganze iPad aus und startet neu. Bisher habe ich noch keine Lösung zu diesem Problem gefunden. Ansonsten läuft es stabil und sicher. WLan funktioniert immer, Knopf ist auch noch tadellos und die Akkulaufzeit ist mit durchschnittlich 8 Stunden Betrieb auch absolut in Ordnung. Nervig hingegen ist das Kontrollzentrum, das man ständig aus dem unteren Bildschirm hoch wischt.
Sehr praktisch hingegen ist der automatische Bilderstream von meinem iPad zum iPhone und umgekehrt. Ich habe also immer alle Bilder auf beiden Geräten verfügbar (ohne Cloud-Anwendung).

Fazit |

Wer ein Tablet für den Hausgebrauch zum Spielen und Surfen sucht ist beim iPad Air auf jeden Fall richtig. Für Leseratten und Outdoor-Leute ist es allerdings nicht zu empfehlen.

Bewertung: ©©©©©©©©©©

 

Die Kultserie des neuen Jahrtausends: Firefly (2002-2003)

Immer wieder trafen meine Ohren das Gerede über DIE Serie der Serien: Firefly. Da ich nun ja ein bißchen Zeit hatte und ich – nicht erst seit Castle – ein kleiner Nathan Fillion Fan bin, war es endlich an der Zeit, daß ich mir die (leider wenigen) Folgen der Serie ansehe. Ich war total überrascht und am Ende so sehr gefesselt, daß ich diese nun zu meinen (wenigen) absoluten Kultserien aufnehme. Wer die Serie kennt, der weiß wovon ich spreche. Und wer bisher noch nicht die Galaxie der Firefly gekreuzt hat, dem möchte ich heute „den Mund wässrig“ machen. :-)

Firefly – Der Aufbruch der Serenity

Firefly

Vorgeschichte |

Wir leben inzwischen im 26. Jahrhundert. Die Menschheit ist inzwischen so sehr angewachsen, daß mit Generationsraumschiffen ein neues Planetensystem mit zahlreichen Welten und Monden aufgesucht wird. Einige der Welten sind schnell kolonisiert und technisch weit aufgebaut, weitere Welten draußen stehen noch am Anfang.

Die inzwischen geformte Staatsmacht „Allianz“ (Allied Planets). Doch einige unabhängige Welten (Browncoats) sind mit der Vorherrschaft der Allianz nicht einverstanden, so entsteht ein Krieg zwischen beiden Parteien. Doch bei der Schlacht von Serenity Vally auf dem Planeten Hera müssen sich die Browncoats der Allianz geschlagen geben. Einige kleine Welten lassen sich allerdings schlecht kontrollieren und haben noch weitere lokale Machthaber und es leben noch lange nicht alle Menschen im Wohlstand.

Story |

Malcolm (Mal) Reynolds kämpfte auf der Seite der Unabhängigen in der Schlacht von Serenity Vally. Nach der Niederlage schlägt er sich als Protagonist in den Randwelten umher. Er charter als Captain ein veraltetes Transportfrachtschiff der Firefly Klasse und nennt dieses Serenity – nach seiner letzten Schlacht. Zusammen mit Zoë Washburn (früher Warren) stellt er eine Crew zusammen, um mit dieser zwischen den Planeten mehr oder weniger legale bzw. illegale Aufträge anzunehmen. Dabei unterstützt ihn der Pilot Hoban Washburn (mit Zoë verheiratet), der Ganove Jayne Cobb und die Mechanikerin Kaylee Frye. Im kleinen Beischattel ist die Companion (Prostituierte) Inara Serra als Untermieter mit dabei.

Nach einem Job landet die Serenity auf dem Mond braucht die Crew neues Geld und nimmt dort Passagiere auf: Shepherd Derrial Book – ein (augenscheinlicher) Priester, Dr. Simon Tam und seine Schwester River – beide auf der Flucht vor der Allianz sowie einen weiteren Gast, der sich schnell als Agent der Allianz herausstellt und hinaus befördert wird.

Nach einigen Schwierigkeiten und der Aufdeckung des Geheimnisses der Tams ist schnell klar, daß Shepherd, Simon und River weiter an Board bleiben und die Crew der Serenity bei ihren mit unter sehr gefährlichen Aufträgen unterstützen.

Dabei gibt es neben der Allianz aber noch eine weit aus größere Bedrohung – die Reaver. Das sind menschliche Wesen, die am Rande der Zivilisation vor sich hin treiben. Ernähren tun sich diese Wesen von Menschenfleisch. Wenn sie Hunger haben und ein Schiff oder menschliches Wesen auf Planeten entdeckt haben hält sie nichts mehr von ihrem Angriff auf. Ihre Opfer werden dann vergewaltigt, ihr Fleisch wird gegessen und die Haut wird ihnen abgezogen – und wenn Glück hat in dieser Reihenfolge.

Besetzung |

Captain Malcolm Reynolds – Nathan Fillion (Castle, Desperate Housewives)
Zoë Washburn – Gina Torres (Suits)
Jayne Cobb – Adam Baldwin (Chick, Full Metal Jacket)
Inara Serry – Morena Baccarin (Homeland)
Dr. Simon Tam – Sean Maher (Brian’s Song)
River Tam – Summer Glau (Terminator: S. C. C.)
Hoban Washburn – Alan Tudyk (I, Robot)
Kaywinnit Lee Frye – Jewel Staite (Stargate: Atlantis)
Shepherd Book – Ron Glass (Barney Miller)
Creator: Joss Whedon

meine Kritik |

Die Serie ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Es werden Stilmittel aus Sci-Fi und Western vermischt. Doch hat man die erste Folge überstanden ist man plötzlich wie gefesselt von dieser Art von Darstellung. Die Schauspieler – allen voran Nathan Fillion – sind mehr als überzeugend in ihren Rollen. Manchmal vielleicht ein bißchen überspitzt, aber das passt genau. Die Storys in den einzelnen Folgen sind eher solala, aber durch die fantastische Umsetzung trotzdem sehr kurzweilig und gut zu verfolgen. Es ist wahnsinnig viel Witz und Humor mit eingebaut, wie auch viel Spannung und Action.
In fast jeder Folge schlägt der Captain Malcolm Raynolds irgendwem mit der Faust in die Fr****. Irgendwie hat er auch wirklich viel Talent sich immer in solche Situationen zu bringen.

weiteres Wissenswertes über Firefly |

  • Die Serie wurde nach nur 14 Folgen vom Sender FOX abgesetzt. Aufrund der großen Fan-Bewegung wurde allerdings 2005 nochmal ein Film gedreht (Artikel folgt)
  • In der Serie wird neben Englisch auch Chinesisch gesprochen (manchmal um die Zensur zu umgehen)
  • Immer wenn Captain Reynolds auf einem Pferd reitet ist es das gleiche – egal auf welchem Planten
  • Die Uniformen der Allianz sind „Reste“ aus Starship Troopers
  • In der Halloween Folge von Castle trägt Nathan Fillion seit altes Firefly-Kostüm
  • Nathan Fillion sagt: „Wenn ich in der kalifornischen Lotterie 300 Millionen Dollar gewinnen würde, wäre das erste, was ich machen würde, mir die Rechte an ‚Firefly‘ zu sichern. Und dann würde ich es fortsetzen und übers Internet senden.

Es gibt noch zahlreiche weitere interessante Dinge über die Serie, auch in vielen weitern Serien oder Filmen wird auf Firefly angespielt. Aber das könnt ihr mit offenen Augen einfach selbst raus finden. Wenn ihr also mal die Gelegenheit habt die Serie zu gucken, zögert nicht und schaut euch ALLE Folgen von Firefly – Der Aufbruch der Serenity an !

 

Mein Auto – Wieso, warum, weshalb…

Heute nehme ich mal wieder an einer Blog-Parade teil, die ich gar nicht so uninteressant finde. Der Autokaufblogger ruft in seiner Blog-Parade „Euer Auto“ dazu auf etwas über die Kaufentscheidung für’s eigene Auto zu berichten. Da inzwischen mein 4. eigenes Gefährt in der Garage steht habe ich dazu also auch schon einiges erlebt.

Welches Auto fahre ich |

Tja was soll ich sagen – ich bin ne Tussi und fahr‘ nen Corsa. :-) Es war jetzt nicht mein Wunschauto gewesen, aber in Anbetracht von Angebot und Nachfrage war dieser Kleine vor 4 Jahren das Richtige für mich.

Ich wollte haben:

  • Kleinwagen
  • 5 Türer
  • min. 80 PS
  • sollte net zu spiesig aussehen
  • max. 8000 €

Das hab ich bekommen: 

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Mein neuer Aktivitäts-Tracker: Nike+ Fuelband SE

Eine ganze Weile habe ich schon nach einem sinnvollen und gut funktionierenden Schrittzähler gesucht. Allerdings haben mir die einfachen Geräte für um die 20 € nicht wirklich zugesagt. Diese sind nicht wirklich ansehnlich und können meist auch nichts anderes als Schritte zählen -und das nach den Bewertungen nach zu Urteilen meist eher schlecht als Recht. Dann bin ich aber auf einen Tracker gestoßen, der gleich meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat: das Nike+ Fuelband SE.

Nike+ Fuelband SE
Nike+ Fuelband SE, Größe S, Total Crimson

Was ist das Nike+ Fuelband SE ?

Dieses schicke Armband hat es in sich. Nachdem man sich einen Account bei Nike angelegt hat kann man auch schon loslegen. Man trägt das Band Tag und Nacht am Armgelenk und dabei werden dann folgende Werte getrackt:

  • NikeFuel (eigene Aktivitäteneinheit von Nike)
  • Gewonnene Stunden (bei min. 5 Minuten durchgehender Aktivität in einer Stunde gewinnt man diese)
  • Kalorien
  • Schritte
  • Uhrzeit

Bei den Fuels werden nicht nur Schritte oder Sporteinheiten gemessen, sondern jede Aktivität, die man den Tag über so tut. Die Daten werden dann an die mobile App bzw. das Computerprogramm übermittelt, von dort aus man dann eine genaue Auswertung auslesen kann. Natürlich kann man am Armband selbst jederzeit den aktuellen Tagesstand abfragen. Man kann auch eine regelmäßige Erinnerung einstellen, damit das Band einen an Bewegung erinnert.

Neu kostet das Armband 139 € und es ist in den Größen S, M/L und XL verfügbar. Farblich gibt es auch Unterschiede: Volt, PinkFoil, Total Crimson und Black.

Vorteile |

  • schickes Design
  • Auswertung am PC bzw. iPhone
  • Challanges mit Freunden möglich (die auch ein Nike+ Fuelband haben)
  • Abruf der Tagesdaten jederzeit möglich
  • Wasserdicht
  • unauffälliger Zähler

Nachteile |

  • Schrittzähler eher „geschätzt“ als genau
  • Verbindung des PC-Programms mit Nikeplus.com funktioniert eher schlecht
  • Band ist sehr starr und manchmal störend am Arm (vor allem Nachts)
  • App und Synchronisation funktioniert bei der Version SE erst ab iPhone 4S und höher

Mein Fazit |

Ich konnte das Nike+ Fuelband SE nun schon ein paar Tage lang testen. Bisher hat es mich nur selten am Arm gestört, aber wenn man Nachts um das eigenen Kissen rumschlingt kann es schon mal stören. Das Abrufen der Daten ging immer einwandfrei. Der Akku ist nach über 4 Tagen auch immer noch halb voll.
Der Schrittzähler zählt eher „geschätzt“. Wirklich glauben kann ich der Zahl dort nicht. Aber es ist zumindest eine Richtung, ob man eher zu wenig läuft. Wie genau die Fuels errechnet werden weiß ich nicht. Es ist aber ein guter Ansporn eine gewisse Fuel-Menge am Tag zu erreichen. Wenn man das geschafft hat freut man sich umso mehr.

Ich habe mir das Band in Total Crimson Neu auf Ebay ersteigert für sparsame 72 €. Da der Verkäufer in Nürnberg war konnte ich es direkt abholen und hatte keine weiteren Versandkosten. Bisher bin ich noch relativ begeistert davon. Und ich hoffe, daß es mir richtig gute Dienste leisten wird wenn ich wieder fit bin und wieder richtige Sporteinheiten einlegen kann.

Filmkritik: Das perfekte Verbrechen (2007) mit Anthony Hopkins | FSK 12

das perfekte Verbrechen

 

Bewertung: ©©©©©©©©©©

Story |

Ted Crawford ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. Doch es ist nicht alles so rosig, wie es hinter seiner Villa und seinem Sportwagen aussieht – denn seine Frau betrügt ihn. Kurzer Hand schmiedet Crawford einen genialen Plan. Er wartet Abends darauf, daß seine Frau (von ihrem Liebhaber) nach Hause kommt und konfrontiert sie mit dieser Erkenntnis und hält ihr eine Waffe vor’s Gesicht. Bevor sie überhaupt etwas sagen kann drückt er ab. Schnell ist die Polizei vor Ort und schickt ihren Spezialisten rein zur Verhandlung. Was bis dahin noch keiner (außer Crawford) weiß, genau dieser Polizist ist der Liebhaber der Ehefrau. Crawford gesteht vor ihm die Tat und wird verhaftet. Die vermeindliche Tatwaffe, die er noch in der Hand hält wird beschlagnahmt.

Der Fall geht an Willy Beachum von der Staatsanwaltschaft, der kurz vor seinem Wechsel in die freie Marktwirtschaft steht. Da Tatwaffe und Geständnis vorliegen sieht es nach einem kurzen klaren Fall aus, den er schnell abhaken könne. Doch da hat sich Beachum geirrt. Nun beginnt das Spiel zwischen ihm und Crawford. Denn dieser widerruft sein Geständnis und bei der Untersuchung seiner Waffe wird festgestellt, daß aus dieser nicht geschossen wurde…

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