Monthly Archives: September 2013

Nicht jeder Kurs hält was er verspricht

Am Freitag habe ich euch davon berichtet, daß ich einen Kurs „souveränes und aktives Telefonieren“ beim Bildungszentrum Nürnberg im Südpunkt besuchen werde. Nun war ich Freitag Abend und Samstag dort und konnte mir von dem Kurs ein Bild machen.

Um euch möglichst klar zu erklären, wie es lief möchte ich die im Internet definierten Inhalte der Schulung mit meinem Kommentaren dazu aufzeigen. Kurz noch zu meinem Hintergrund: ich bin seit über 10 Jahren im technischen Vertrieb tätig und dies zu ca. 50 % am Telefon. Es ist also bereits ein bißchen Erfahrung vorhanden.

 

Meine Erwartungen |

Für mich lag der Schwerpunkt bzw. meine Erwartungshaltung darin, daß ich den ein oder anderen Satz oder eine Formulierung aufschnappe, die mich in schwierigeren Kundengesprächen weiterbringen. Außerdem war mir wichtig, daß ich von einem Fachmann geprüft werde auf meine Telefoneigenschaften und dazu gute Tipps bekomme.

 

Seminarbeschreibung |

Sie wollen professionell und erfolgreich telefonieren? Es sind gerade die kleinen Dinge die große Wirkung erzielen. Anhand von Stimmaufzeichnung erfahren Sie, wo Ihre Stärken liegen und wo noch Optimierungsbedarf besteht. Wir erarbeiten verschiedene professionelle Telefonsätze. Telefonieren Sie so, dass Ihr Gesprächspartner / Ihre Gesprächspartnerin sie gerne wieder anruft.
Ein Skript ist im Preis enthalten.

-> Wie in der Beschreibung erwähnt sollten Stimmaufzeichnungen gemacht werden. Leider wurde darauf komplett verzichtet. Dies sah der Lehrplan der Dozentin nicht vor. Wir haben dann unsere eigenen Handys gezogen und das ein oder andere Video für uns selbst gemacht. Analysiert wurden diese im Kurs nicht.

Ein Skript war zwar dabei, allerdings war dies so aufgebaut, daß es nur Überschriften gab und die Stichpunkte dazu selbst erarbeitet / ergänzt werden mussten. Leider fiel es mir schwer in dem Lernstoff der Dozentin diese Stichpunkte alle aufzuschnappen und zu notieren.

 

Seminarinhalte |

Das Telefon – die Visitenkarte des Unternehmens
-> Es wurde ausführlich geübt, wie man sich am Telefon zu Anfangs melden soll

Die Stimme – der richtige Einsatz und Ihre Wirkung
-> Es wurde theoretisch durch genommen, welche Fehler man mit der Stimme am Telefon machen kann, wie z.B. zu laut/leise, zu schnell/langsam, nuscheln etc.

Stimmtraining und Körpersprache
-> dieser Punkt wurde nicht durchgenommen

Kommunikationstraining
-> leider weiß ich nicht genau, wie dieser Punkt in der Agenda gemeint ist. Was wir gemacht haben waren einige Rollenspiele, die typische Situationen aus unserem Arbeitsalltag am Telefon wider spiegelten.

Umgang mit schwierigen Anrufern, Kunden und Patienten
-> Auf diesen Punkt wurde zwar eingegangen, allerdings meiner Meinung nach nicht so richtig umgesetzt. Die Rollenspiele wurden immer unter den Teilnehmern selbst „ausgetragen“. So sollten wir also auch selbst schwierige Kunden am Telefon spielen. Da wir aber alle nicht so recht die Menschen dafür waren gab es am Ende keinen, der wirklich schwierig am Telefon war. Auf den Wunsch in, daß die Dozentin selbst doch mit einsteigen soll wurde leider kaum eingegangen.

Fragetechniken und Ich-Botschaften
-> Auf diverse Fragetechniken wie offene und geschlossene Fragen wurde gut eingegangen. Auch die Wichtigkeit von Ich-Botschaften wurden uns gut übermitteln.

Pacing und Leading
-> Tja, zu diesem Punkt wusste ich von Anfang an nicht, was das bedeuten soll. Und auch jetzt weiß ich es noch nicht, da diese Begriffe leider nicht gefallen sind

Aktives Zuhören
-> Es wurde uns sehr deutlich gemacht, daß aktives Zuhören ein ganz wichtiger Punkt beim richtigen Telefonieren ist.

Anrufe richtig entgegen nehmen und weiterverbinden
-> Also so direkt haben wir das nicht gemacht, aber ich denke, daß konnten wir Teilnehmer sowieso schon alle.

Vermittlung von Corporate Identity / Meldesatz
-> Was uns dieser Inhalt sagen soll / sollte, weiß ich leider auch nicht. Falls wir darauf in der Schulung eingegangen sind, dann sind diese Stichworte auf jeden Fall nicht gefallen

 

Fazit |

Ich habe mir bei Weitem mehr erhofft von diesem Seminar. Aufgrund der Kursbeschreibung konnte ich nicht klar heraus lesen, daß dieser Kurs für absolute Anfänger ist und nicht für Berufserfahrene wie mich. Daran sollte evtl. beim Anbieter nochmal gearbeitet werden.

Für mich mit genommen aus dem Kurs habe ich, daß ich wohl (zumindest in den Rollenspielen) gegen Ende des Gesprächs etwas schnell gesprochen habe. Ansonsten gab es lt. der Kursleiterin nichts an mir auszusetzen.

Die 74 € hätte ich mir sparen können, aber ich bin wieder um eine Erfahrung reicher.

Allerdings musste ich im Kurs einige No-Go’s auf Seiten der Dozenten erleben wie während dem Kurs an’s Handy gehen. Da ich selbst im Schulungsvertriebsgeschäft tätig bin – also vom Fach bin – kann ich sagen, sowas geht gar nicht. Und dies hat sich dann auch in meiner Bewertung wider gespiegelt.

 

Was rate ich Firmen |

Firmen rate ich auf jeden Fall nicht auf ein Angebot von einer Volkshochschule oder Bildungszentrums zurück zu greifen, sondern ausschließlich hochwertige Kurse mit vorheringen Absprachen bei Fach-Anbietern zu bevorzugen. Nichts ist ärgerlicher als ein verpatzer Kurs: man hat nichts gelernt, muss sich evtl. ärgern und die Zeit dafür ist verloren.

Da ich meinen Blog ausschließlich privat nutze möchte ich meinen Arbeitgeber hier nicht nennen. Wer aber Interesse an Informationen hat kann sich ja gern melden.

coole Werbeaktion für Fotos auf Leinwänden

Also eigentlich halte ich von so ganz offensichtlichen Werbeaktionen – vor allem für alles, was mit Fotos zu tun hat – nicht so viel. Aber diesmal habe ich eine wirklich coole Aktion gesehen, die ich euch kurz vorstellen möchte.

 

Das Portal meinxxl.de (welches ich erstmal gar nicht mit Leinwänden in Verbindung gebracht hätte) hat noch bis Morgen die Aktion, daß wenn man über diese „Knalleraktion“ berichtet man einen Gutschein im Wert von 50 € erhält. Der kleine Pauli von Paulis World hat mir davon erzählt. Er hat es auch schon ausprobiert und den Gutschein eingelöst. Das hat alles reibungslos funktioniert.

Der Gutschein gilt dann auf alle Leinwand-Produkte, die schon bei 3,50 € los gehen. Einlösbar ist der Gutschein dann bis 13.10.2013. Ich werde meinen nutzen, um damit individuelle Weihnachtsgeschenke machen zu lassen. Da freut sich die Familie, wenn sie persönliche Bilder auf Leinwand von mir bekommt.

Weiterbildung im Beruf ist wichtig !

Die Weiterbildung im Beruf ist enorm wichtig. Möchte man doch nicht an einer Stelle stehen bleiben und dem Wissen, was man vor vielen Jahren mal gelernt hat. Die Entwicklungen in allen Branchen geht weiter – und so müssen auch die Arbeitnehmer immer am Ball der Zeit bleiben und sich weiterentwickeln oder mehr dazu lernen.

 

So ist das natürlich auch bei mir. Habe ich doch bereits einige Weiterbildungen und Schulungen absolviert (für’s Büro: Office, Google Analytics; Privat: HTML) geht es heute Abend in die nächste Runde. Diesmal werde ich einen Kurs beim Bildungszentrum Nürnberg besuchen der da heißt: Souveränes und aktives Telefonieren.

Mein Chef hat mich gefragt, was ich denn bei diesem Kurs noch lernen möchte – bin ich ja doch schon fast 10 Jahre im Vertrieb und u.a. am Telefon tätig. Doch meiner Meinung nach kann man immer was dazu lernen. Man kann schließlich nicht mit weniger Wissen Heim gehen !

 

In diesem Kurs geht es speziell um das professionelle und erfolgreiche Telefonieren. Dabei werden Punkte wie Stimmtraining, Körpersprache, Kommunikation, aktives Zuhören und Umgang mit schwierigen Gesprächspartnern durch genommen.

Ich bin sehr gespannt, was ich dabei dazu lernen werde. Natürlich werde ich nach dem Training (dieses geht heute Abend und morgen den ganzen Tag) ausführlich darüber berichten. Vielleicht kann sich der ein oder andere dann einen Tipp abstauben.

die nächste Qual der Wahl: welche Waschmaschine kaufen wir ?

Wir sind ja eigentlich in diesem Jahr schon genug finanziell ausgelastet – sei es zeitlich oder finanziell. Der Hauskauf und die Teilrenovierungen, in denen wir teilweise immer noch stecken, haben uns doch ganz schön geschlaucht und ausgesaugt.

Und als hätte sie sich den unpassenden Zeitpunkt selbst gewählt – ist unsere Waschmaschine kaputt gegangen. Mein mich seit 2002 begleitendes Großgerät von Privileg, das schon so manchen Umzug erleben durfte… Nun ist es soweit und sie will ihren Dienst nicht mehr für uns tun.

Also dürfen wir uns nun auch noch um ein neues Modell kümmern. Und es ist ja nicht so, daß es nur 3 Modelle geben würde. Nein nein, da kann man aus 20 Marken mit je 50 Modellen wählen. Juchu…

 

Was ist uns wichtig bei einer Waschmaschine

– es sollte ein deutsches Markengerät sein
– der Preis sollte im mittleren Segment liegen
– Strom- und Wasserverbrauch sollten gut sein
– die Maschine soll so intelligent sein, da sie merkt, wie viel Wäsche in der Maschine ist
– Wolle und Handwäsche soll sie waschen können
– und natürlich soll die Maschine die Wäsche sauber machen :-) Also sind die Bewertungen der Geräte auch wichtig

 

Wie haben wir uns informiert

Da wir Vollzeit arbeiten und momentan sehr viel um die Ohren haben kam ein Besuch in verschiedenen Elektromärkten nicht in Frage. Also musste das Internet herhalten. Dort ist natürlich der Vorteil, daß man Bewertungen von anderen lesen kann, die die Geräte bereits gekauft und getestet haben. Wir sind bei unserer Recherche auf das Portal www.waschmaschinen-test.eu gekommen, in dem ganz aktuelle Waschmaschinen-Tests durchgeführt wurden. Somit hatten wir also schon mal den wichtigsten Anhaltspunkt – eine unabhängige Analyse und Bewertung.

 

Unsere engere Wahl

Anhand des Waschmaschinen Tests hatten wir also schon mal eine Vorauswahl:

Platz 1: Beko WMB 71643 PTE für 372 € – die fällt für uns raus, weil Beko für uns irgendwie keine Marke ist !?
Platz 2: Bosch WAQ28321  für 499 € – kommt in die engere Wahl
Platz 3: Siemens iQ300 WM14E425 für 449 € – kommt auch in die engere Wahl
Platz 4: Miele W 5873 WPS für 1120 € – ist zu deutlich zu teuer

Nun vergleichen wir also zwischen dem Modell von Bosch und dem Modell von Siemens:

Bosch WAQ28321
7 kg Fassungsvermögen, A+++, 1400 UpM, Waschwirkung A, Schleuderwirkung B, 174 Kwh/Jahr, 8140 l/Jahr, 51 db, Frontlader, freistehend, Bewertung 4,6
AntiVibrations Design, Schaumerkennung, Wolle-Handwäsche, Selbstreinigungsschublade, AquaStop-Schlauch, Mengenautomatik, 3D-AquaSpar-System, 15 Minuten Programm, Wassermanagement, Startvorwahl

Siemens iQ300 WM14E425
7 kg Fassungsvermögen, A+++, 1400 UpM, Schleuderwirkung B, 165 Kwh/Jahr, 10686 l/Jahr, 57 db, Frontlader, Freistehend, Bewertung 4,7
Outdoor Programm, Hemden-Programm, super15, Wolle-Handwäsche, Knitterschutz, Beladungserkennung, Startvorwahl

 

Unsere Entscheidung

Die Entscheidung zwischen den beiden Maschinen ist uns wirklich nicht leicht gefallen. Beides sind gute Marken und die minimalen Unterschiede immer Storm- und Wasserverbrauch kann man ignorieren. Was uns bei der Siemens gut gefallen hat ist das Hemden- und das Outdoorprogramm. Bei der Bosch hingegen gefällt uns sehr gut die selbstreinigende Schublade und irgendwie spricht uns auch das Design mehr an.
Deswegen haben wir uns nun für die Bosch Waschmaschine entschieden. Diese werden wir Anfang kommender Woche bestellen und hoffen, daß diese bis zum Wochenende geliefert wird.

Selbstversuch: mein Leben mit Weight Watchers | die 12. Woche

Dumdidum, das erste Mal nun mein Dienstagsbericht. Wie ich mir schon gedacht habe, ist mein Wert heute ein bißchen besser, als er gestern war. Und das braucht mein Ego momentan auch – so ein kleines besseres Erfolgserlebnis.

Aber hier nun mein kompletter Bericht über die vergangene Woche im Weight Watchers Programm.

Ernährung |

In der vergangenen Woche hat sich an meiner Ernährung nicht viel geändert. Ich esse immer noch ganz fleißig meinen Salat und mein Obst und fahre damit eigentlich ganz gut. Von Fast Food und fettem Essen halte ich grundsätzlich Abstand. In Sachen Süßigkeiten habe ich mir in dieser Woche Schokopuddings von Alpro Soja gegönnt, die ich zusammen mit geschnittenem Obst gern esse.

Hier nun wieder ein Ausschnitt aus meiner Ernährung der letzten Woche:

Dienstag:
Frühstück: 5 EL Müsli, ca. 150 ml Milch 1,5 %
Mittag: 14 Stück bofrost Mini-Kartoffelklöße, 200 gr Apfelrotkohl
Abend: Sattmacher Nudeln, 2 Tomaten, 1 Stück Gurke, 3 EL Joghurt 1,5 %, Fix Salat Dressing Pulver, 1/4 Kopf Eisbergsalat

Donnerstag:
Frühstück: 90 gr Brot, 2 TL Halbfett Margarine
Mittag: 300 gr Maggi Ravioli
Abend: 2 Tomaten, 1 Stück Gurke, 3 EL Joghurt 1,5%, 1 Portion Schinkennudeln (Sattmacher)

Ihr seht also, meistens esse ich Morgens und Abends so ungefähr immer die gleichen Sachen und Mittags variiere ich ein bißchen. Ich achte aber schon darauf, daß es relativ abwechslungsreich ist. Fleisch hingegen essen ich nicht ganz so oft, ca. 4 mal die Woche Abends.

Punkte |

Letzte Woche war ich wieder etwas konsequenter mit meinen Punkten und habe wesentlich weniger Wochenextrapunkte verbraucht als die Wochen zuvor. Insgesamt habe ich 21 Wochenpunkte verbraucht. Dafür aber auch 11 Aktivitätenpunkte erhalten, die ich nicht angerührt habe.

Sport |

Leider kam ich in Woche 12 mit Weight Watchers nicht sonderlich viel zu Sporteinheiten. Dadurch, daß wir aktuell noch einiges am Haus zu tun haben und aktuell die Fassade selbst streichen fehlt ein bißchen die Zeit (und auch die Lust) sich groß sportlich zu betätigen. Aber ein paar Einheiten Hantel-Couching habe ich doch schon gemacht.

Ab dieser Woche wird es aber einiges mehr, da ich jetzt 4 Wochen lang diverse Sport- und Fittnessstudios in der Gegend ausprobieren werde. Dazu gebe ich euch aber nach Ende der 4 Wochen einen ausführlichen Bericht. Am Mittwoch gehts los mit einem EMS-Training. Ich bin sehr gespannt, wie das ist und was es bringt.

Gewicht |

Letzte Woche habe ich ja „beschissen“ und euch keinen Wert genannt. Deswegen gibt es heute die Werte der letzten 2 Wochen aufgerechnet.

Abnahme der letzten 2 Wochen: 1,23 %

Abnahme seit Start WW: 6,23 %

Fazit |

Es geht also voran, ich bin mehr oder weniger zufrieden mit dem Ergebnis. Natürlich wünsche ich mir jede Woche mehr Abnahme, aber so schnell geht es einfach mal nicht. Aber dafür, daß ich eigentlich kaum Sport mache und nur anders esse, ist das Ergebnis schon wirklich toll. Einfacher kann es doch kaum gehen oder ?